Apropos Psychologie! Titelbild

Apropos Psychologie!

Apropos Psychologie!

Von: Junfermann Verlag
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Immer alles 1000-prozentig machen? Warum habe ich immer was an mir herumzumäkeln? Müsste ich nicht einfach mal genießen? Glücklich sein? Ich bin wie ich bin! Oder doch besser flüchten? Und wohin dann? … Wovor habe ich eigentlich Angst? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es in Gesprächen mit Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen und Coaches. Du erfährst aus erster Hand Tricks für ein einfacheres Leben, erhältst überraschende Einblicke in persönliche Erfahrungen und Entwicklungen und lernst eine ganze Menge darüber, wie wir manchmal ticken und warum. Alle zwei Wochen mittwochs neu.Junfermann Verlag Beziehungen Hygiene & gesundes Leben Persönliche Entwicklung Persönlicher Erfolg Seelische & Geistige Gesundheit Sozialwissenschaften
  • Apropos ... das Beziehungs-Burnout!
    Jul 8 2026

    Wann wird eine Beziehung zu viel? Oder ist sie noch retten? Was, wenn der Partner nur noch als Last empfunden wird, es nur noch Streit oder gar keine Worte mehr gibt? In dieser Folge spricht die Psychologin und Paartherapeutin Alexandra Soor über Ursachen von Beziehungskrisen, was dahintersteckt, aber auch, wie wir an ihr arbeiten und lernen, richtig miteinander zu kommunizieren. Sie sagt, lauft nicht gleich weg! Oft benötigt es für eine Wiederannäherung sogar nur wenige klärende Gespräche.

    Den ersten Schritt macht man selbst

    Doch zunächst zu den Fakten: Was Beziehungslust oder Unlust angeht, setzen die sozialen Medien die Latte sehr hoch. Viele junge Menschen wagen angesichts negativer Inhalte nicht mehr den Schritt in die eigene, gelebte Beziehung. Dating wird zu kompliziert. Doch die Sehnsucht nach einer Beziehung, sagt Soor, ist da.

    „Jede Beziehung fängt zu allererst bei einem selbst an“, weiß die Psychologin, die beobachtet, dass sich schon zu Beginn manch einer Partnerschaft die Partner nicht genügend Zeit nehmen, den anderen wirklich kennenzulernen. Hinzukommt, dass sich beide Individuen weiterentwickeln. Zu früh gewachsene Gewohnheiten und ein eingeschlichener Alltag machten dann Vieles kaputt.

    „Wenn sich Paare an der Beziehung abarbeiten, um sie am Laufen zu halten, endet das in Erschöpfung, dann kommt es zu einem Beziehungs-Burnout“, sagt Alexandra Soor. Für sie gibt es das klassische Auseinanderleben nicht. Es bedeutet einfach nur, dass das Interesse am Partner nicht mehr vorhanden ist.

    Eine gute Liebesbeziehung lebt von der Verbindung zueinander. Und vom ständigen Training. Wie man diese Verbindung (wieder)finden und wieder ein Team werden kann, das erklärt Alexandra Soor in dieser Folge.

    Alexandra Soor ist Psychologin, Paartherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie mit einer eigenen Praxis.

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  • Apropos ... Gewaltfreie Kommunikation im Beruf!
    Jun 24 2026

    Wie gelingt Gewaltfreie Kommunikation (GFK) am Arbeitsplatz? Das erläutern die GFK-Trainerin Anja Palitza und der Unternehmercoach Olaf Hartke. Wir hinterfragen, wie fleißige Mitarbeitende verbalen Attacken der Kollegen und dem ständigen Druck der Führungsetagen begegnen können. Wir hinterfragen auch, wie Chefetagen und Ressortleitungen GFK bei Konflikten anwenden können, wie sie bei Mobbing oder schwierigen Mitarbeitern reagieren können.

    In den Führungsetagen deutscher Unternehmen beginnt in Sachen GFK ein langsames Aufwachen. Endlich, sagen die zwei, denn: „In ihr liegt unglaubliches Potential.“ Die GFK ist nicht als einmalige Schulung zu verstehen, sondern als ein Prozess, der sich im besten Fall zu einer Lebenshaltung entwickelt. Die Ziele einer leistungs- und ergebnisorientierten Wirtschaft schließen die emotionale Annäherung durch die GFK für einen wertschätzenden Umgang miteinander nicht aus. Gesehen und gehört werden: Es geht nicht darum, für mehr Leistung zu manipulieren, sondern um ein wertschätzendes Miteinander zu schaffen.

    GFK erfordert ständiges Training. Ein Hilfsmittel ist das Vier-Schritte-Modell nach seinem Gründer Marshall B. Rosenberg. Nach dem Leitsatz „Höre nicht, was sie sagen, sondern höre, was sie fühlen und brauchen“ geht es um die Beobachtung von einem selbst und den anderen, die Beschreibung des Gefühls, das Erkennen und Äußern von Bedürfnissen und daraus folgenden Bitten. Hinhören braucht Aufmerksamkeit: Zuhören bedeutet verstehen zu wollen, was den anderen bewegt. Es bedeutet nicht, damit einverstanden zu sein.

    Wichtig ist die Sprache der GFK. Viele Wörter, die genutzt werden, sind nicht in unserem aktiven Wortschatz, „aber vorhanden“. Wer spricht schon gerne über seine wahren Gefühle? Auch darüber sprechen wir und auch, dass GFK keine Grenzen kennt. Alles kann mit ihr vermittelt werden. Auch andere Meinungen und Verhaltensweisen. Sie findet Anwendung in allen Lebensbereichen.

    Für Einsteiger, die GFK für sich entdecken möchten, geben Anja Palitza und Olaf Hartke wichtige Einblicke und Aspekte an die Hand.

    Anja Palitza: ist Erziehungswissenschaftlerin und Systemische Beraterin. Seit 2005 ist sie zertifizierte Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC- und Fachverband GFK), systemische Familienberaterin und begleitet Einzelpersonen sowie Gruppen in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen.

    Olaf Hartke ist Trainer für Gewaltfreie Kommunikation und Autor. Er arbeitet mit Fach- und Führungskräften, Teams sowie pädagogischen und sozialen Einrichtungen.

    Anja Palitza und Olaf Hartke bilden im Trainerteam von K-Training TrainerInnen für Gewaltfreie Kommunikation aus. Sie sind zertifiziert vom CNVC (Center for Nonviolent Communication). Sie haben zusammen zwei erwachsene Söhne.

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  • Apropos ... wenn innere Kinder lieben!
    Jun 10 2026

    Was ist das Geheimnis guter Partnerschaften? In dieser Folge erklärt die Psychologin und Paartherapeutin Susanne Vömel, wie eine gute Beziehung gelingen kann. Dies ist nicht immer einfach, denn in jeder Beziehung wirkt mehr mit, als uns bewusst ist. Immerhin begegnen sich nicht nur zwei Erwachsene, sondern auch ihre inneren Kinder – mit all ihren Erfahrungen von Nähe, Verletzung, Sehnsucht und Bindung.

    Beziehungsmuster verändern

    Wir sprechen darüber, wie frühkindliche Prägungen unsere Partnerschaften formen, wie sie oft unbewusst deren Dynamik bestimmen und vor allem, wie wir Beziehungsmuster verändern können. Susanne Vömel erklärt, warum wir uns gerade zu den Menschen hingezogen fühlen, die frühe Wunden in uns berühren und warum wir uns immer wieder in gleichen Konflikten wiederfinden.

    Wir suchen nach der anderen, der besseren Hälfte. Am Anfang ist das zunächst perfekt, wird aber mit der Sozialisierung schwieriger, wenn die Außenwelt auf die Beziehung trifft. Oft fixieren sich die in der Kindheit entstandenen Rollen, sodass bei nicht genauer Betrachtung keine Entwicklung möglich ist. „Gesund ist es, wenn ein jeder die eigenen Bedürfnisse und die des anderen kennt, wenn sich jeder zwischen Macht und Ohnmacht, aktiv oder passiv sein können, Nähe oder Distanz flexibel bewegen kann. So findet ein Paar den eigenen Rhythmus, eine gemeinsame Dynamik“, sagt Susanne Vömel.

    Die Aufgabe besteht darin, früh verdrängte Anteile, tiefe Sehnsüchte, nicht nur im anderen zu leben und ihn darauf festzulegen, sondern sie selbst zu entwickeln. Wir gehen auf die acht psychodynamischen Grundkonflikte, den emotionalen Grundton einer Familie und sogar die Atmung ein. Ziel ist es, dass ein Paar – richtig kommuniziert - den ganz eigenen Rhythmus findet.

    Wie das geht? In einem ersten Schritt alte Konflikte, Bedürfnisse, in sich selbst erkennen und nicht auf den anderen übertragen. Alte Muster, etwa die Angst vorm Bindungsverlust, erkennen und nicht mehr ausspielen. „Mal ein Veto einlegen, sich distanzieren. Nicht mehr mitspielen – auch nicht beim anderen“, so Susanne Vömel. Was sie rät: Mitgefühl für die eigenen Themen und die des anderen entwickeln, sich verändern, lebendig und neugierig bleiben.

    Susanne Vömel ist Psychologin M.Sc., Psychotherapeutin, Paartherapeutin und Physiotherapeutin. Sie bildete sich in diversen psychodynamischen und paartherapeutischen Fachbereichen weiter und ist in eigener Praxis in Berlin tätig. Sie ist Mitglied im Bundesverband Psychonalytische Paar- und Familientherapie (BvPPF).

    Buchtipp: Du möchtest tiefer in dieses Thema einsteigen? Dann lohnt sich ein Blick in das neue Buch von Susanne Vömel mit dem Titel 📖 „Tanz der inneren Kinder: Warum wir lieben, wie wir es gelernt haben – und wie Veränderung möglich wird“ab dem 13.06.2026 im Handel erhältlich!

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    51 Min.
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