Alles klar, Amerika? Titelbild

Alles klar, Amerika?

Alles klar, Amerika?

Von: Tamedia
Jetzt kostenlos hören, ohne Abo

Über diesen Titel

Die Tamedia-Korrespondenten berichten über Politik und Alltag in Amerika. Während und abseits der Präsidentschaftswahlen.2019 - Tamedia AG Politik & Regierungen
  • Trump ist in einer Baisse. Was heisst das für die Zwischenwahlen?
    Feb 18 2026

    Es lief schon besser für Donald Trump. Seine Umfragewerte sind tief. Und, was ihn besonders ärgern dürfte: Viele Amerikanerinnen und Amerikaner bewerten die Amtsführung Joe Bidens rückblickend positiver als jene des amtierenden Präsidenten. Dabei ist Biden alt und krank und nicht mehr im Amt. Es geht auch nicht um ein mögliches Comeback, sondern um einen direkten Leistungsvergleich zwischen den beiden Amtszeiten. (Lesen Sie hier unsere Analyse zu Trumps Baisse.)

    Fast die Hälfte der Amerikaner bezeichnen Präsident Trump in einer neuen Umfrage, die für die Republikaner voller Warnsignale für die Zwischenwahlen ist, als «korrupt», «rassistisch» und «grausam». Das berichtet das US-Portal «Axios». Dieser Befund könnte eine Folge des rücksichtslosen Vorgehens der ICE-Beamten in Minneapolis sein, durch das eine Amerikanerin und ein Amerikaner getötet wurden.

    Noch offen ist, ob sich die aktuelle Kritik an Trump auf die Kongresswahlen am 3. November auswirken wird. Obwohl sein Name auf keinem Stimmzettel steht, hat der US-Präsident den Wahlkampf eröffnet, indem er vor einem Sieg der Demokraten warnte. Gleichzeitig hat der Einpeitscher der Maga-Bewegung und frühere Trump-Berater Steve Bannon angekündigt, dass bei den Midterms ICE-Beamte vor den Wahllokalen aufmarschieren werden, um Unbefugte an der Stimmabgabe zu hindern, «damit uns nie mehr eine Wahl gestohlen wird».

    Wie versucht Donald Trump aus der gegenwärtigen Baisse herauszukommen? Hat er den Epstein-Skandal überstanden, oder kommt da noch mehr raus? Und geht es im November gar um den Fortbestand der amerikanischen Demokratie? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

    Produzent: Noah Fend

    Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.

    Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.

    Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch


    Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    41 Min.
  • Grammys, Super Bowl, Gegenshow: Die US-Popkultur wird wieder politisch
    Feb 11 2026

    «Wir werden uns an die Namen jener erinnern, die in den Strassen ovn Minneapolis starben», singt Bruce Springsteen in seinem Protestsong, den er Ende Januar als Antwort auf die ICE-Einsätze in Minneapolis veröffentlicht hat. Eine gute Woche später wurden in Los Angeles die Grammys verliehen. Moderator Trevor Noah spottete über Trump, mehrere Künstlerinnen und Künstler nutzten die Bühne bei ihrer Dankesrede für politische Statements. «Niemand ist illegal auf gestohlenem Land», sagt zum Beispiel Billy Eilish.

    In der Nacht auf Montag folgte schliesslich die mit politischer Symbolik gespickte Superbowl-Halbzeitshow des puerto-ricanischen Superstars Bad Bunny. Und irgendwo dazwischen hielten Donald Trump und Rapperin Nicky Minaj Händchen und drückten ihre gegenseitige Unterstützung und Bewunderung aus.

    Gerade hält die Politik Einzug auf den grossen Bühnen der US-Popkultur. Was bedeutet das? Welche Wirkung hat die Popmusik (haben die Popmusikerinnen und -musiker) noch? Und ist das der Anfang von etwas Grösserem?

    Tina Kempin Reuter, Politikwissenschaftlerin an der University of Alabama at Birmingham, hostet jedes Jahr eine kleine Superbowl-Party bei sich zu Hause. Jetzt spricht sie darüber, was die Halbzeitshow von Bad Bunny über den aktuellen Zustand der US-Politik aussagt – in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».

    Host: Noah Fend

    Produzentin: Jacky Wechsler

    Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.

    Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.

    Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch


    Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    31 Min.
  • Die neuen Epstein-Akten: Was steht drin? Und was nicht?
    Feb 4 2026

    Der Aktenberg zu Jeffrey Epstein, den das US-Justizministerium letzte Woche veröffentlicht hat, ist gigantisch. Er umfasst über 3,5 Millionen Seiten Dokumente, 2000 Videos und 180’000 Bilder. Seit Freitag sind sie öffentlich zugänglich, aufgeschaltet auf der Website des Justizministeriums. Der ehemalige Prinz Andrew, Ex-Präsident Bill Clinton, Elon Musk, Steve Bannon, Donald Trump – und sogar die Schweizer SVP tauchen darin auf. Die einen häufiger als die andern.

    Während die einen wegen ihrer Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ihren Titel verlieren (Nicht-mehr-Prinz Andrew) oder sich einer strafrechtlichen Untersuchung stellen müssen ( Ex-Botschafter Peter Mandelson), haben die neuen Veröffentlichungen für US-Präsident Donald Trump vorerst keine konkreten Folgen. Er taucht in den Akten zwar über 38’000-mal auf, zum Teil auch im Zusammenhang mit schwerwiegenden Missbrauchsvorwürfen. Doch dabei handelt es sich um Beschuldigungen, teils um anonyme Aussagen. Belege dafür gibt es keine.

    Was zeigen die neu veröffentlichten Akten wirklich? Was nicht? Welche Teile blieben bisher unveröffentlicht? Und kommt da noch mehr?

    USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die neuen Veröffentlichungen aus den Epstein-Akten in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» ein und sagt, was man weiss, was offenbleibt – und wie es weitergeht.

    Host: Noah Fend

    Produzentin: Jacqueline Wechsler

    Artikel und Links zum Thema:

    • Wie die Schweizer SVP in den Epstein-Files landete
    • Infos zu den neu veröffentlichten Akten (mit dem im Podcast erwähnten Bild von Ex-Prinz-Andrew)
    • Kommentar: Die Opfer haben es verdient, dass Epsteins Welt endlich schonungslos ausgeleuchtet wird
    • Jetzt doch: Bill und Hillary Clinton sagen über ihre Verbindungen zu Epstein aus

    Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.

    Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.

    Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch


    Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    32 Min.
Noch keine Rezensionen vorhanden