#6 Sucht beginnt nicht mit der Substanz Titelbild

#6 Sucht beginnt nicht mit der Substanz

#6 Sucht beginnt nicht mit der Substanz

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Über diesen Titel

Willkommen zur Folge „Sucht beginnt nicht mit der Substanz“!

In dieser Episode erfährst du:

  • Warum viele zum Kiffen greifen, um mit innerem Druck oder Leid umzugehen
  • Wie Sucht nicht mit der Substanz beginnt, sondern mit dem Bedürfnis nach Betäubung
  • Was eine Suchtverlagerung ist und warum „aufhören“ oft nicht das Ende, sondern ein Wechsel der Substanz bedeutet
  • Welche Rolle seelisches Leid, Trauma & psychische Belastungen bei Sucht spielen
  • Warum manche problemlos konsumieren können – und andere schnell abrutschen
  • Ob Cannabis auch positive Seiten haben kann – und warum die Wirkung von Mensch zu Mensch so unterschiedlich ist
  • Welche Rolle genetische Disposition spielt: Warum manche „wie ein Bagger“ kiffen können, während andere psychotisch werden
  • Was gesunde Aufklärung bedeutet – und warum es nicht reicht, nur über Risiken oder Strafen zu reden

Gast der Folge: Philipp Ruland – Psychotherapeut, Traumatherapeut, Paartherapeut und Autor aus Saarbrücken. Früher Jurist und Türsteher, heute Therapeut.

In seinem Buch „Schuld, Scham und der ganze Scheiß“ erzählt er schonungslos von seiner eigenen Geschichte – und warum er heute anderen hilft, mit ihren Schmerzen anders umzugehen.

  • Kiffen wirkt nicht bei allen gleich: manche werden ruhig, andere geraten aus dem Gleichgewicht.
  • Genetik kann beeinflussen, wie hoch das Risiko für Abhängigkeit oder Psychosen ist – entscheidend bleibt aber das persönliche Leid.
  • Für viele ist Cannabis anfangs ein „Friedensbringer“. Doch wenn es zur täglichen Flucht wird, kippt die Wirkung ins Gegenteil.
  • Aufklärung muss ehrlich und nahbar sein – nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit echtem Verständnis für das „Warum“ hinter dem Konsum.

Cannabis ist nicht einfach nur „harmlos“ oder „gefährlich“. Es hängt davon ab, wie und warum es genutzt wird. Philipp zeigt: Sucht ist kein Makel, sondern ein Symptom für Schmerz. Und wer das versteht, hat bessere Chancen, rechtzeitig neue Wege zu finden.

Cannabis, Alkohol, Schmerzmittel – jede Substanz kann zur Flucht werden. Doch die Frage ist nicht nur was konsumiert wird, sondern warum.

Viel Spaß beim Hören!

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