#5 Raus aus dem Rausch
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Über diesen Titel
Willkommen zur Folge "Raus aus dem Rausch"!
In dieser Episode erfährst du:
- Welche Rolle Cannabis in der Therapie spielt
- Ob es Altersgruppen gibt, die besonders betroffen sind
- Was hinter dem Konsum steckt: Funktionalität & psychische Hintergründe
- Wie eine stationäre Cannabis-Therapie abläuft
- Warum regelmäßiger Konsum nicht automatisch Sucht bedeutet – aber ein Warnsignal sein kann
- Was Eigenmotivation für die Heilung bedeutet und wie wichtig Nachsorge ist
Gast der Folge: Marie Lohr – Psychotherapeutin in der Medianklinik Münchwies (Reha für Sucht & Psychosomatik)
Weitere Infos zur Folge:
- Eine Cannabisabhängigkeit entsteht nicht über Nacht – viele Betroffene kämpfen zusätzlich mit Depressionen, Ängsten oder ADHS.
- Frühzeitiger Konsum, hoher THC-Gehalt & psychische Belastungen erhöhen das Suchtrisiko.
- Hilfe holen ist kein Zeichen von Schwäche – sondern der erste Schritt raus aus dem Teufelskreis.
Cannabisabhängig – wie passiert das eigentlich? Viele Betroffene konsumieren nicht „einfach zu viel“, sondern nutzen Cannabis als Bewältigungsstrategie bei psychischen Belastungen wie Depression, Angst oder ADHS.
Regelmäßiger Konsum, hoher THC-Gehalt und ein früher Einstieg erhöhen das Risiko für eine Abhängigkeit deutlich. Besonders junge Erwachsene sind betroffen – aber die Ursachen sind vielfältig.
Sucht kommt selten allein: In der Therapie geht es nicht nur um den Konsum, sondern auch um die Frage warum konsumiert wird. Und darum, neue Wege zu finden, mit innerem Druck, Stress oder Schlafproblemen umzugehen.
Eine Cannabis-Therapie dauert oft mehrere Monate – und endet nicht mit der Entlassung. Nachsorge, Selbsthilfegruppen und psychotherapeutische Begleitung sind wichtige Bausteine auf dem Weg raus aus der Sucht.
Wichtig zu wissen: Sucht beginnt nicht von heute auf morgen. Und Hilfe holen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern der erste Schritt zur Veränderung.
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Viel Spaß beim Hören
