356. ADAC will höhere Spritpreise. Was steckt dahinter? - Prof Rieck
Artikel konnten nicht hinzugefügt werden
Der Titel konnte nicht zum Warenkorb hinzugefügt werden.
Der Titel konnte nicht zum Merkzettel hinzugefügt werden.
„Von Wunschzettel entfernen“ fehlgeschlagen.
„Podcast folgen“ fehlgeschlagen
„Podcast nicht mehr folgen“ fehlgeschlagen
-
Gesprochen von:
-
Von:
Über diesen Titel
Anmeldung zum Webinar über spieltheoretisches Verhandeln:
https://www.rieck-verlag.de/verhandlungsinfo
Interview mit dem ADAC:
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/sprit-teurer-machen-adac-wirbt-fuer-co2-preis-4965313
Die 36 Strategeme der Krise:
Print: https://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B089CZ3Y6R/ref=nosim/christianriec-21
Als Hörbuch: https://payhip.com/b/4nBZl
Kanalmitglied werden:
https://www.youtube.com/channel/UCSExr_QUT6h-4sGW5hGjrCA/join
STOPP: Bitte schicken Sie keine Mails an meine Uni-Adresse! Diese Adresse ist ausschließlich für dienstliche Angelegenheiten vorgesehen.
► WEITERE INFORMATIONEN VON TEAM RIECK:
Die Debatte um die Neupositionierung des ADAC ist ein lehrreiches Beispiel für die spieltheoretische Analyse institutioneller Transformation. Um scheinbar widersprüchliche Positionen zu verstehen, müssen die Anreizstrukturen betrachtet werden, die Mitglieder und Führungseliten steuern.
Exit, Voice und Loyalty
Nach Albert O. Hirschman stehen unzufriedene Mitglieder vor drei Optionen: Exit (Austritt), Voice (interner Widerspruch) und Loyalty (Loyalität). Exit sendet ein starkes Signal, eliminiert aber jeden Einfluss. Voice ist kostspielig, Loyalty stabilisiert bestehende Machtverhältnisse. Strategisch kann eine Führung den Exit unbequemer Kritiker sogar begünstigen, um internen Widerstand zu reduzieren.
Marsch durch die Institutionen
Was als ideologische Unterwanderung erscheint, folgt oft einer Opportunitätslogik: In Institutionen mit fremder Grundausrichtung ist die Konkurrenz um Führungspositionen geringer. So kann mit begrenzten Ressourcen disproportionaler Einfluss gewonnen werden.
Der pivotale Spieler und der Medianwähler
Macht entsteht dort, wo Pattsituationen entschieden werden. Wer sich nahe am gesellschaftlichen Median positioniert, bleibt verhandlungsfähig. Der Wandel des ADAC vom Autoclub zum Mobilitätsakteur folgt genau dieser Logik: Anschlussfähigkeit ist strategisch wertvoller als ideologische Reinheit.
CO₂-Bepreisung als Second-Best-Strategie
Die Unterstützung einer CO₂-Bepreisung ist weniger ideologisch als ökonomisch rational. Preismechanismen minimieren gesamtwirtschaftliche Vermeidungskosten und gelten oft als zweitbeste Lösung, um härtere Verbote zu verhindern und technologische Offenheit zu bewahren.
► WEITERES VON CHRISTIAN RIECK:
Instagram: https://www.instagram.com/profrieck/
X/Twitter: https://x.com/profrieck?s=21
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/profrieck
#profrieck #adac
Hinweis: Die angegebenen Links können Affiliate-Links sein, bei denen ich eine Provision erhalte. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Haftungsausschluss: Dies ist ein Bildungskanal, kein Finanz- oder Medizinkanal. Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und sind weder finanzieller noch medizinischer Rat oder persönliche Empfehlung.
