#24 Akeome - Neujahr in Japan
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Über diesen Titel
Neujahr ist in Japan eines der wichtigsten Feste des Jahres. Es steht für einen klaren Schnitt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Aber nicht das Feiern mit Freunden steht im Mittelpunkt, sondern die Familie.
„Akeome“ ist die Kurzform von „Akemashite omedetō gozaimasu“, so etwas wie "Gutes Neues Jahr". Vor Neujahr wird in Japan aufgeräumt, Rechnungen bezahlt und Dinge abgeschlossen sowie Kontakte gegrüßt, etwa über Neujahrskarten, auch wenn diese Tradition spürbar an Bedeutung. Das heißt, man will möglichst alle Angelegenheiten abgeschlossen haben, um frisch ins neue Jahr starten zu können.
Während Weihnachten in Japan eher romantisch gilt, ist Neujahr Familienzeit. Am Silvesterabend schauen viele die Musikshow Kohaku Uta Gassen, essen Toshikoshi-Soba für ein langes Leben und erleben um Mitternacht das 108-malige Läuten der Tempelglocken als symbolische Reinigung. Ich erkläre euch, was das alles ist.
In den ersten Stunden des neuen Jahres besuchen viele Schreine oder Tempel, beten für Glück und ziehen Lose für die Zukunft. Am Neujahrsmorgen gibt es Osechi als festliches Essen und für Kinder Otoshidama, kleine Geldgeschenke als Zeichen für einen guten Start.
Neujahr ist in Japan weniger ein Moment als ein Prozess – und für viele der wichtigste Reboot des ganzen Jahres.
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Moderation & Produktion
Julia Shimura, Journalistin und Stringerin in Japan (FAZ, ARD, etc.)
Feedback & Hinweise
Kontakt: j@jshimura.de
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