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Utopia

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Utopia

Autor: Thomas Morus
Czyta: Hans Eckardt
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Wohlstand und leichte Arbeit für alle, ein Liebesleben ohne Konflikte und Kultur von Kindesbeinen an -- so muss sie aussehen, die beste aller möglichen Welten. Nie wieder wurde ein Staatsroman mit ähnlich menschenfreundlicher Phantasie erdacht wie "Utopia".

© 2004 Verlag und Studio für Hörbuchproduktionen Marburg
Filozofia

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Wszystkie gwiazdki
Najtrafniejsze
- schon damals utopisch. Aber an den Sehnsuchtsgründen hat sich in 500 Jahren nichts wesentliches geändert.

Det alte Traum

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Ein grundlegender Text, der solide übersetzt und gelesen ist. Eine Einführung wäre wünschenswert gewesen. Trotzdem empfehlenswert.

ruhige Lesung

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...der Weltliteratur.
Es nicht zu kennen ist eine echte Wissenslücke.
Nun kann man sich durch die abschreckende, häßliche, kleine gelbe Reclamausgabe quälen oder sich dieses gut vorgelesene Hörbuch anhören. Da gibt es keinen Zweifel, dieses Hörbuch ist die bessere Alternative. Beim Autofahren oder beim Sport oder wo auch immer Sie Zeit haben, kann der Geist dem Autor in das Land Utopia folgen und sich mit den Ideen von einer guten und gerechten Gesellschaft auseinandersetzen. Anregungen zum Nachdenken über Geschichte und Gegenwart bietet dieses Hörbuch reichlich.
Viel Spaß!

Ein berühmtes Buch...

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Der Traum von einer besseren Welt ist heute genau so ein Sehnsuchtsort wie damals. Werde es sicher noch ein pasr mal hören.

Ein wunderbares Buch

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Nach dem Hören von Terry Pratchetts utopischem Roman „Eine Insel“ setzte ich sofort die Mutter und Namensgeberin aller Utopien auf meinen Merkzettel. Bisher hatte ich es nämlich versäumt, mir dieses Basiswerk einmal zu Gemüte zu führen und war neugierig geworden.

Für alle Hörer, denen es wie mir ergeht und die den Roman bisher nur vom Hörensagen kennen, gebe ich hier ein paar kurze Anhaltspunkte: Erschienen ist „Utopia“ im Jahre 1516 auf Latein und in der Form eines Dialogs geschrieben. Ein Seemann erzählt Thomas Morus von einer sagenumwobenen Insel, auf der ein Volk leben soll, das eine ungewöhnliche Staats- und Gesellschaftsordnung geschaffen hat. Es werden Vergleiche angestellt zu den europäischen Verhältnissen damaliger Zeit und auf vielerlei Ungerechtigkeiten hingewiesen, wie z. B. die unverhältnismäßige Bestrafung von kleinen Delikten oder die starken Standesunterschiede.

Wie man die europäische Gesellschaft besser gestalten könne, wird anhand des Beispiels der Utopier in verschiedenen Bereichen verdeutlicht. So würden Bildung und Ausbildung für alle, sowie eine allgemeine Krankenversorgung die Lebensbedingungen aller Bürger deutlich verbessern. Von einer Regierungsform mit demokratischen Zügen wird berichtet. Ohne Geld und ohne Privateigentum gäbe es mehr Gerechtigkeit und Gleichheit. Kriege sollten vermieden werden, sofern möglich. Aber auch seltsam anmutende Bräuche werden genannt. Die Frauen in Utopia erhalten Bildung und müssen auch mit in den Krieg ziehen, wenn nötig. Aber die Gesellschaftsform ist streng patriarchalisch. Die Stände werden zwar abgeschafft und die Menschen gleichgestellt, eine Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern gibt es aber auch in Utopia nicht. Thomas Morus stellt immer wieder kritische Zwischenfragen und bekundet Zweifel daran, ob so eine Gesellschaftsform tatsächlich verwirklicht werden könne.

Die Lektüre erhellt und mit Erstaunen muss man feststellen: Bildung, Krankenversorgung, Gleichstellung, gerechte Strafverfahren, Menschenrechte, das alles war ein Traum für Menschen des 16. Jahrhunderts. Aber heute sind all diese Dinge für uns selbstverständlich. Darüber hinaus wurde in unseren heutigen europäischen Demokratien auch die Gleichstellung der Geschlechter nahezu verwirklicht – ein essenzieller Punkt, der in „Utopia“ noch nicht einmal angedacht wurde.

Dabei sieht die Lage außerhalb Europas, auch heute noch, ganz anders aus. Selbst in den Vereinigten Staaten wurde erst vor Kurzem (gegen massiven Widerstand) eine allgemeine Krankenversorgung geschaffen, die heute noch in den Kinderschuhen steckt.
Wir Europäer können in jedes Mitgliedsland reisen und fast überall mit der gleichen Währung bezahlen. Wir können mit unserer Krankenkassenkarte im Notfall in jedem Krankenhaus Europas versorgt werden und sogar unseren Wohnort innerhalb der EU frei wählen. Bildung und Ausbildung sind gesichert und auf hohem Niveau. Wir leben frei und können uns individuell frei entfalten.

Klar, nichts ist perfekt und Verbesserungen werden immer notwendig sein. Ob es tatsächlich sinnvoll ist, Geld und Privateigentum abzuschaffen, sei dahingestellt. Aber im Lichte dieses Textes aus der Renaissance wird doch ganz deutlich: Generationen haben daran mitgewirkt, dem Ideal aus „Utopia“ in der Realität nahezukommen und eine bessere Welt zu schaffen. Und heute sehen wir große Teile davon tatsächlich verwirklicht. Dass dies nicht selbstverständlich ist, sondern auch im 21. Jahrhundert noch, global betrachtet, etwas ganz Außergewöhnliches, macht mich nachdenklich und dankbar. Willkommen in Utopia!

Die Macht der Literatur

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