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Golden House

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Golden House

Autor: Salman Rushdie
Czyta: Simon Jäger
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Nero Golden kommt aus einem Land, dessen Namen er nie wieder hören wollte, seit er mit seinen drei Söhnen vor ein paar Jahren nach New York gezogen ist. Der junge Filmemacher René ist fasziniert von der Familie und gerät in ihren Bann. Er hat Zugang zu der prächtigen Welt der Goldens - und wird Zeuge davon, wie das Reich des alten Golden zerfällt.

Salman Rushdie erfasst den irritierenden Zeitgeist und zeichnet mit größter Erzähllust ein genaues Bild unserer heutigen Welt.

©2017 Salman Rushdie. Übersetzung von Sabine Herting / C. Bertelsmann Verlag (P)2017 der Hörverlag
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Opinie krytyków

Gebt Salman Rushdie den Nobelpreis.
-- FAZ

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Was hat Ihnen das Hörerlebnis von Golden House besonders unterhaltsam gemacht?

Der Roman "Golden House" im Stil des "Magischen Realismus" geschrieben ist eine großartige Familiengeschichte, die einen von Anfang bis Ende fesselt. Salman Rushdie zeigt sich als phantastischer Erzähler, der geradezu "birst" vor Gelehrsamkeit. Diese dient aber nicht der Selbstdarstellung des Autors, sondern dient dem tieferen Verständnis des Romans. Sollten seine anderen Werke - "Golden House" ist mein erster Roman von Rushdie - auch an diese Qualität heranreichen, so ist Salman Rushdie unbedingt nobelpreiswürdig.

Welches andere Buch würden Sie mit Golden House vergleichen? Warum?

Gabriel Garcia Marquez, Hundert Jahre Einsamkeit.
Ebenfalls eine Familiengeschichte im Stil des "Magischen Realismus".

Haben Sie vorher schon ein Hörbuch mit Simon Jäger gehört? Wie würden Sie beide vergleichen?

Mehr als 20 ! Simon Jäger ist der (sic) Vorleser deutscher Zunge.

Hat dieses Hörbuch Sie emotional stark bewegt? Mussten Sie laut z.B. lachen, weinen, zweifeln, etc.?

Ich habe die Geschichte von Anfang bis Ende gebannt verfolgt, man kann auch sagen "mit den Ohren verschlungen".

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Der Hörer sollte einen Sinn für das "Magische" in unserem Alltag haben, das uns jeden Tag begegnet; man muss nur genau hinschauen. :-)

Roman und Hörbuch: Phantastisch

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Spannende Geschichte mit vielen Themen, vor allem der Identität. Der Sprecher passt perfekt und macht das ganze zu einem echten Hörerlebnis.

Vielschichtig

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Mich haben die endlosen Passagen sehr gestört, in denen der Autor seinen Bildungskanon heruntergerattert hat. Name dropping. Noch ein Film, noch ein Buch, noch eine mythische Gestalt, ohne dass dies zur Geschichte beigetragen hat. Es war wie Wikipedia lesen.
Die Personen blieben mir fremd, da sie nur in Splittern auftauchten. Das führte dazu, dass es mir egal war, wenn sie starben.

Ich weiß nicht

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Ich weiß nicht, warum ich Salman Rushdie früher nie gelesen habe. Ich glaube, ich dachte, das ist zu schwere Literatur. Und zu politisch. "Golden House" ist für mich das zweite Hörbuch von Rushdie, und nun habe ich tatsächlich eine neue Liebe gefunden. Das erste Buch war " Two Years, Eight Month and Twentie-Eight Nights", und danach habe ich mich schon gedrängt gefühlt, unbedingt eine Rezension zu schreiben. Das Buch ging mir sehr nahe. Nach dem Hören von "Golden House" habe ich mich, wie gesagt, neu verliebt.
Rushdie schreibt über eine Familie, die aus einem unbekannten Land aus einer unbekannten Stadt, deren Namen niemals wieder genannt werden dürfen, nach Amerika kam. In einem reichen New Yorker Viertel lebend, gab sich diese Familie einen neuen Namen und alle vier Familienmitglieder suchten sich ebenfalls neue Vornamen aus der Zeit des alten Roms aus. Wir hören die Geschichte aus der Perspektive des Ich-Erzählers, der in der Nachbarschaft wohnt und gemeinsam mit Familie Golden die an mehrere Grundstücke grenzenden Gärten nutzt. Von ihm erfahren wir auch, um welches unbekannte Land und um welche unbekannte Stadt es sich handelt.
Während der Protagonist das Leben der Goldens schildert, rauscht er an vielen Orten und Ereignissen der jüngeren Vergangenheit vorbei, an die ich mich als Leser noch genau erinnern konnte. Rushdie endet mit fast tagaktuellen Nachrichten aus dem jetzigen Amerika. Besonders oft redet er von einer großen wuchtigen Person mit auffällig grünen Haaren und einem kirschroten Mund, der besonders viele propagandistische Reden schwingt. Wer das wohl sein mag?
Rushdie's Schreibweise mit den teils feinen, teils groben Bildern, die er malt und mit einem expliziten und doch subtilen Humor begleitet, erinnert mich an den Stil der großen alten Russen wie Dostojewski oder insbesondere Gogol. Und das nicht nur, weil er nachvollziehbar erklärt, wie die Babajaga von Russland nach Amerika kam und warum sie das First-Class-Fliegen in Flugzeugen dem Reisen auf Hühnerbeinen oder gar auf Besen vorzieht.
Und denjenigen, die behaupten, das Buch bestehe aus langgezogenen, langweiligen Monologen, denen kann ich nur sagen, dass ich mich während des Autofahrens krampfhaft am Lenkrad festhalten musste, weil ich mir meine Lachanfälle während dieser Monologe nicht verkneifen konnte. Ohne Simon Jäger wäre das wohl nicht so gut gelungen. Er hat gesprochen, als käme der gesamte Text aus Salman Rushdie's Herzen.
Ich habe irgendwo eine ganz knappe Rezension über dieses Buch gelesen. Sie lautete:" Gebt dem Rushdie einen Nobelpreis". Dazu kann ich nur sagen "....oder den Pulitzer Preis!".

Meine neue Liebe!

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mein erster Rushdie und leicht hat er mir s nicht gemacht so assoziativ so vielschichtig wie Rushie erzählt..aber ein wunderbar kluges für mich sehr wichtiges Buch das es verseht den Finger in Wunden zu legen nicht um sie zu vergrößern sondern um sie besser in ihrer Entstehung zu verstehen..

richtig wichtig richtig gut

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