Germinal
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Czyta:
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Hans-Helmut Dickow
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Autor:
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Émile Zola
In Hans-Helmut Dickows Interpretation von Zolas naturalistischem Meisterwerk bleibt dessen überwältigende Eindringlichkeit und vielgelobte Komplexität bis in die feinste Nuance bewahrt.©2016 rechtefrei (P)2016 DAV
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Eine spannende Geschichte über den Arbeitskampf und die bittere Armut im 19. Jahrhundert.
Ein Meisterwerk
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Ein erschütterndes Werk der Literatur, das seinesgleichen sucht, großartig interpretiert von Hans-Helmut Dickow, durch dessen Stimme die Figuren und ihr Schicksal lebendig vor Augen treten.
Ein literarisches Erlebnis, das einen nicht gleichgültig zurücklassen kann.
Gewaltig!
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Wichtiges Buch, war eine gute Wahl!
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Gut dargebracht und beindruckend bis übers Ende hinaus.
Zeitgeschichte vom Feinsten
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Solch engagierter Wahrheitswille ist in diesem Hörbuch spürbar, das auch die starken Affekte, den Wahn der verführten Masse die etwa aus Lust morden will abbildet, sehr genau, keine Gewaltdarstellung scheut, wobei durch die große Sachlichkeit, die Neutralität Zolas der Leser und die Leserin geschont bleiben. Ihm geht es also weniger direkt wie dem Romantiker und zunehmenden Realisten Hugo um das humane Engagement selbst, etwa zwanzig Jahre zuvor war dessen Die Elenden ein europaweiter Erfolg, sondern um ein neues Weltbild der Wissenschaftlichkeit, das einerseits durch große Sachlichkeit die Selbsttäuschungen der nicht selten eitlen Menschen entlarvt, jedoch, wie schon gesagt auch populistische und damit tendenziell wieder sehnsüchtig-romantische Stimmen so gegen sich aufbringt, in einer sich schnell wandelnden, immer komplexer werdenden Welt mit einfacheren Antworten
aufwartend, die eben schön bequem sind, für den ersten Augenblick wenn man ihnen verfällt. Vermittelt durch diese Perspektive ist das Werk über Mienenarbeiter, das als Schlüsselwerk des Naturalismus überhaupt gilt immer noch hochaktuell.
Zola recherchierte die Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen genau, was etwas Konzentration verlangt, da wahrscheinlich nicht jeder Leserin, nicht jedem Leser bekannt sein wird was Schlagwetter in einer Kohlegrube ist, und die damals geläufigen Bezeichnungen wie Häuer und Steiger sind historische Zeugnisse. Es wird eine deutsche Übersetzung von 1923 (Schlaf) verwendet.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist das Fehlen der sogenannten "Sprachgewalt", zur Abwechslung, das durch eine (rauschhaft wirkende) Verdichtung entsteht, d.h. dass hier hingegen eine Mäßigung der Darstellung stattfindet, der fotografischen und nicht plakativen Realität, wobei nichtsdestoweniger eine Verdichtung vorliegt, insbesondere spürbar in einem passgenau die Ereignisse begleitenden Eifersuchstsstreit zweier Männer um eine Frau, des Weiteren ist die eingehende Menschenkenntnis sehr aufschlussreich und drittens, dass die Vortragsweise ein einfaches Mitfühlen anregt.
Bedeutendes naturalistisches Schlüsselwerk
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