Bastardmoderne
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Czyta:
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Armand Presser
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Autor:
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Jan A. Karon
Bastardmoderne ist keine theoretische Abhandlung, sondern wortgewaltige Polemik. Kein Gihihihi, sondern Ratatata. Jan A. Karon enthüllt uns den Westen als einen „Bastard", als eine ungewollte Kreuzung aus postmodernem Relativismus, entfesselten Kapitalströmen, zivilreligiöser Hölle und migrationsextremistischen Auswüchsen. Die übergeordnete Frage ist: Wie wurden wir das, was wir nie sein wollten? Mit beißendem Witz und unbarmherziger Präzision beobachtet der Autor unsere verkommenen Stadtlandschaften. Ausgehend von einer zornigen Alltagsbeobachtung in Berlin-Kreuzberg – wo Dönerfett, Regenbogenflaggen und Al-Jazeera-Dröhnen die alte Heimat überlagern –, stellt das Buch eine düstere Diagnose des gesellschaftlichen Verfalls der „Late-Stage-BRD", der späten Bundesrepublik. Jan A. Karon deckt die Mechanismen einer Epoche auf, die aus der Postmoderne hervorging und heute ein groteskes Zerrbild darstellt.
Fluide LGBTQ-Identitäten halten Einzug, und Eliten inszenieren sich als Tugendwächter, während sie den Kitt der Gesellschaft auflösen. Bekenntnisse neuer Glaubensgemeinschaften unterscheiden fast nur noch zwischen Häretikern und Aposteln. Städte verwandeln sich in ein „Fremd-" und „Zombieland". Karon plädiert nicht für eine Wiederkehr der „goldenen BRD", sondern für einen radikalen Bruch: Der Westen in seiner jetzigen Form muss kaputtgehen, damit wir leben können. Bastardmoderne provoziert und entrüstet und lässt keinen Zweifel daran, dass wir als Gesellschaft falsch abgebogen sind.
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