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Inhaltsangabe

Zocker und Voyeure, Hexen und Sadisten, Huren, fremdartige Schönheiten und schottische Kleinbürger: T.C. Boyle erzählt die überbordende Geschichte von Mungo Parks, der sich um das Jahr 1800 auf die Suche nach dem Niger machte, und vom Schicksal eines Londoner Trickbetrügers namens Ned Rise.

Leonhard Koppelmann schuf ein Hörspiel, das raffiniert die Erzählstränge in Afrika, London und Schottland miteinander verschränkt - voller ironischer Kommentare und schwarzem Humor.

©1990 Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg. Copyright 1987 by Rogner & Bernhard GmbH & Co. Verlags KG, Hamburg (P)2005 Norddeutscher Rundfunk

Kritikerstimmen


An diesem Hörspiel, in diesen viereinhalb Stunden stimmt einfach alles, es ist ein teuflisch gutes Stück! Man möchte es immer wieder hören, gleich nach Afrika reisen, mit Ned Rise dem Henker die Kapuze vom Kopf reißen und doch gehängt werden, man möchte in den Niger springen und alle Fieberdelirien dieser Welt ertragen, man möchte alle küssen, die uns dieses Hörspiel geschenkt haben.
-- Funkkorrespondenz

Es schäme sich, wer von dieser wunderbaren Ohrenoper eine Sekunde versäumt.
-- Rheinische Post

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    41
  • 4 Sterne
    20
  • 3 Sterne
    13
  • 2 Sterne
    4
  • 1 Stern
    3

Sprecher

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    40
  • 4 Sterne
    16
  • 3 Sterne
    10
  • 2 Sterne
    2
  • 1 Stern
    5

Geschichte

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    37
  • 4 Sterne
    19
  • 3 Sterne
    9
  • 2 Sterne
    4
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    4
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  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ein typischer Boyle, grandios erzählt

Man soll sich zwar nicht auf andere Rezensionen beziehen, aber Boyle hier zu unterstellen Rassismus zu schüren ist lächerlich.
Hab das Buch vor fast 20 Jahren während meines Ethnologie Studiums gelesen und war fasziniert davon, wie gut Boyle die Gedankenwelt der damaligen Geographen (die Ethnologie hat sich aus der Geographie entwickelt) einfängt, denn die habe ich damals in rauen massen lesen müssen für das Studium. Er lässt diese Gedankenwelt auch absolut unbewertet stehen und verfällt nicht in den Fehler den Geographen als rassistisches Schwein und die Afrikaner als gute Wilde darzustellen, was ebenfalls eine Verzerrung der Realität wäre.
Mungo Park war zwar nicht von Hass auf andere "Rassen" erfüllt, aber er war ganz eindeutig der Meinung, dass das "unterlegen, minderwertigere Rassen" sind und es ist durchaus lustig, wie er mit der Einstellung aus so mancher lebensgefährlichen Situation von diesen angeblich "minderwertigen Rassen" gerettet wird.

Insgesamt eine art fiktiver historischer Roman mit Bezügen zur realen historischen Persönlichkeiten, der sowohl den Zeitgeist gut einfängt, als auch hervorragend unterhält - viele Szenen sind einfach zum Schreien komisch. Als er den Niger das erste mal sieht und einfach in das Dorf hinab rennt, halten die Einwohner ihn für einen gefährlichen Geist, da sie das erste mal einen Weißen sehen. Das ist so komisch, weil es davon zeugt wie naiv und rücksichtslos der Geograph auf fremde Kulturen losstürmt und die Angst der Einwohner ist, zumindestens für einen Ethnologen, absolut normal und nachvollziehbar. Hier könnte man wieder den Spieß umdrehen und darauf verweisen, wie Europäer reagiert haben, als sie die ersten Schwarzafrikaner zu Gesicht bekamen. Die Art und Weise, wie Boyle solche Situationen schildert macht es nochmal lustiger.

Mir hat das Buch damals viel Spaß gemacht und auch als Hörbuch macht es mir heute wieder Spaß.

Wer sich selber ein Bild machen möchte von Mungo Parks Gedankenwelt, der kann das hier tun:
[URL entfernt]
Aber selber zu lesen und dann auch noch in engl. könnte RTL2 Zuschauer überfordern. Dann auch noch das ganze in Bezug zur Zeit der Entstehung zu setzen und die Einstellung des Autors und dessen Absichten zu berücksichtigen - da forder ich wohl zu viel. Evtl. sollte es das Dschungel Camp als Hörbuch geben, um die Leute, die sich durch Hörbücher plötzlich mit Literatur beschäftigen nicht zu überfordern.

15 von 18 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars
  • Zar
  • 19.10.2016

Zu viel des Guten

Eigentlich eine schöne Geschichte, die aus meiner Sicht unter den extremen Effekten leidet. Die Sprecher sind wegen der Hintergrundmusik oft nur schwer verständlich. Zu laute Geräusche und allzu eindringliche Passagen mit Geschrei, Gestöhne und Gewimmer überlagern die Szenen, statt sie zu illustrieren. Schade, dass die Arbeit so vieler Beteiligter am Ende so anstrengend für die Ohren ist.

2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Uwe
  • 24.10.2017

Hörspiel mit gekürzter Geschichte

Eine sehr gute Geschichte. Leider sind Geräuschkulisse und Sprecher sehr schlecht abgemischt. Schade. Der Zauber ist dennoch vorhanden, lässt man sich auf die Atmosphäre dieses Hörspiels ein. Das Buch sollte man dennoch lesen.

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars
  • Verena
  • Berlin, Deutschland
  • 02.01.2014

schürt und unterhält Rassismus-Gedanken

erschreckend, im Jahr 2013 ein Hörbuch mit so vielen hinterwäldlerischen Äußerungen und Ansichten über Schwarze hören zu müssen, vor allem, wo ich von T.C. Boyle durch Bücher wie "América" etwas komplett anderes gewohnt bin. Da kann auch weder die Zeit, in der das Hörbuch spielt, noch das Erscheinungsjahr des Romans als Erklärung herhalten.
Enttäuschend.

4 von 47 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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