Verantwortung
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Gesprochen von:
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Frank Arnold
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Von:
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Volker Wissing
Über diesen Titel
Der ehemalige Bundesminister und FDP-Politiker über politischen Anstand.
Wir brauchen mehr Haltung in der Politik!
In einer Zeit, in der politische Lagerbildung die Regel ist, zeigt Volker Wissing in diesem Hörbuch, wie eine erfolgreiche demokratische Debattenkultur aussehen müsste – und wie weit wir derzeit davon entfernt sind. Wissing berichtet aus den Schaltzentralen in Berlin und zeichnet ein Bild tiefer Zerwürfnisse und politischer Grabenkämpfe, aber auch von demokratischer Haltung, wenn es wirklich zählt. Denn Verantwortung zu übernehmen heißt konstruktive Politik für Menschen zu machen statt sich in Lagerkämpfen zu verlieren. Mit präziser Sprache, klaren Analysen und einem einzigartigen Blick hinter die Kulissen der Macht zeigt Wissing, warum Politik nicht mehr in Symbolen und Erregungsspiralen verharren darf, sondern mutige Entscheidungen und gegenseitigen Respekt braucht. Verantwortung ist ein engagierter Beitrag für eine andere politische Kultur – und ein Appell, die eigene Haltung zum Freiheitsbegriff neu zu überdenken.
Das Hörbuch wird gelesen von Frank Arnold, der für seine klaren und feinsinnigen Interpretationen bereits mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet wurde.
©2026 Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co.KG (P)2026 Argon Verlag AVE GmbH; Die Nutzung unserer Werke für Texte und Data Mining im Sinne von § 44b UrhG behalten wir uns explizit vor.Verantwortungsvolles Handeln im Alltag und im Politikbetrieb anschaulich erklärt, Wissing eben.
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In einer Öffentlichkeit, die zunehmend von Verkürzung, Zuspitzung und algorithmisch getriebener Aufmerksamkeit geprägt ist, wirkt dieses Werk fast aus der Zeit gefallen – und genau darin liegt seine Stärke. Volker Wissing gewährt Einblicke in die Gedankenwelt eines politischen Akteurs, der sich Komplexität nicht nur zumutet, sondern sie bewusst aushält und verarbeitet.
Was dieses Buch besonders macht, ist nicht die Beschreibung politischer Stationen – vom Richter über den Landesminister bis hin zum Bundesminister –, sondern der zugrundeliegende Antrieb. Es wird sichtbar, aus welchen Überzeugungen heraus hier Politik gedacht und gestaltet wird. Wissing zeichnet kein eindimensionales Bild von Liberalismus, sondern ein anspruchsvolles, teilweise widersprüchliches Verständnis: eines, das individuelle Freiheit stets im Kontext von Verantwortung für das Gemeinwohl verortet.
Gerade darin liegt auch eine implizite Diagnose des politischen Systems in Deutschland. Das Buch zeigt, warum ein solcher, differenzierter Liberalismus aktuell kaum mehrheitsfähig ist. Es macht nachvollziehbar, weshalb komplexe, abwägende Positionen es schwer haben gegen einfache Antworten, klare Feindbilder und populistische Verkürzungen.
In diesem Kontext liest sich „Verantwortung“ stellenweise auch wie ein stiller Befund über den Zustand der Freie Demokratische Partei. Ohne platte Abrechnung wird deutlich, wie weit sich Teile der Partei von einem Liberalismus entfernt haben, der diesen Namen im umfassenden, gesellschaftlich verantwortlichen Sinne verdient. Die Diskrepanz zwischen Wissings Denken und der realpolitischen Ausrichtung seiner politischen Heimat wird dabei spürbar – und verleiht dem Buch eine gewisse Tragik.
Denn am Ende steht nicht nur die Erkenntnis, dass Wissing ein politischer Kopf ist, der sich einfachen Kategorisierungen entzieht. Es bleibt auch der Eindruck, dass genau solche Persönlichkeiten im aktuellen politischen Betrieb keinen natürlichen Platz mehr finden. Wissing erscheint weniger als klassischer Spitzenpolitiker, sondern vielmehr als eine Art „denkender Akteur“ – ein permanenter Infragesteller des Status quo, der dennoch den inneren Zusammenhalt der Gesellschaft nie aus dem Blick verliert.
Gerade deshalb ist es bedauerlich, dass seine politische Karriere vorerst beendet scheint. Die naheliegende Sehnsucht nach einer neuen politischen Heimat für einen solchen Liberalismus wirkt im deutschen Kontext unrealistisch. Umso mehr stellt sich die Frage, ob das bestehende System ausreichend Raum für solche Stimmen lässt – oder ob es sie strukturell verdrängt.
Für mich bleibt nach der Lektüre vor allem eine Hoffnung: dass Persönlichkeiten wie Volker Wissing auch künftig gefragt werden, wenn es darum geht, dieses Land zu denken. Vielleicht nicht zwingend im tagespolitischen Betrieb, sondern in einer Rolle, die stärker auf Integration, Reflexion und Zusammenführung angelegt ist. Eine Rolle, in der genau jene Fähigkeit gefragt ist, die in diesem Buch so deutlich wird: Komplexität nicht zu reduzieren, sondern sie produktiv zu machen.
Komplexe Einblicke in die Gedankenwelt eines komplexen Menschen - viel gelernt
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