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Inhaltsangabe

Spannender Krimi mit mitreißender Geschichte.

Zunächst glaubt Barbara Pross noch an einen üblen Scherz, als pünktlich zu ihrer Vorlesung über den Serienmörder Kroll Schweinedärme in einer Unitoilette schwimmen. Doch dann tauchen Leichen auf, die wie bei anderen berühmten Fällen zugerichtet wurden. Barbara hat seit drei Semestern einen Lehrauftrag für Investigative Psychologie an der Uni, außerdem hält sie Vorträge an den Polizeifachhochschulen und wird des öfteren als externe Beraterin zu schwierigen Fällen hinzugezogen. Ein solcher Fall, ein Serienvergewaltiger, führt sie zurück nach Burg im Kreis Dithmarschen, dem Ort ihrer schlimmsten Niederlage, dem Fall Schmidtmann. Noch immer wirft sie sich vor, das dritte Opfer nicht gerettet zu haben, weil sie ein falsches Täterprofil erstellt hatte. Barbara entdeckt die Verbindung zu den Serienmorden der Vergangenheit erst, als es fast schon zu spät ist.

Silvia Kaffke, geb. 1962 in Duisburg, kam über Zeitschriftenstories zum Krimi. "Messerscharf" war ihre erste Buchveröffentlichung, und wurde für SAT1 verfilmt. Die Stadt Düsseldorf verlieh Ihr den Kulturförderpreis für Literatur 2000. Außerdem war sie mit "Messerscharf" für den Frauenkrimipreis der Stadt Wiesbaden nominiert.

©2018 SAGA Egmont (P)2018 SAGA Egmont

Hörerrezensionen

Bewertung

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Hanebüchen

Das war leider ein Griff ins Klo. Aber so richtig. Wieso hat hier kein Lektor geholfen? Die ganze Geschichte hätte verhindert werden können! Frau Hielmann-Pross, ehemalige Polizistin und jetzt erfolgreiche Ehefrau eines reichen (aber todkranken) Unternehmers löst als Beraterin an der Seite der Polizei ihren eigenen Fall. Die Geschichte ist unglaubwürdig und schlecht erzählt, die Charaktere sind flach, der Schreibstil amateurhaft.

Immer wieder gibt es hanebüchene Situationen, die mich kopfschüttelnd zurücklassen. Ein Beispiel (von unglaublich vielen): Die Spurensicherung kommt in Begleitung von Frau Hielmann-Pross (dieser Name wird auch heftig überstrapaziert) zu einem Haus, in dessen Keller vermutlich Leichen auseinandergenommen und in Tiefkühltruhen gelagert wurden. Der Hausbesitzer, der behauptet, dass das in seiner Abwesenheit geschehen sein muss – er lebt in Spanien und ist nur zu Besuch in Deutschland – öffnet fröhlich die Tür. Er steht zunächst selbst unter Verdacht. Seine erste Frage an die Spurensicherung: "Darf ich mit in den Keller?" Äh … Klar! Denn glücklicherweise hat die Spurensicherung einen Schutzanzug übrig. Den bekommt der Hausbesitzer. Und darf dann mit. Zur Tatortbegehung. Mir drängen sich hier Fragen auf wie: WTF?

Schon regelmäßiges Tatort-Gucken hätte der Autorin helfen können. Die Sprecherin kann da leider auch nichts retten, ihre seltsame Betonung unterstreicht den dilettantischen Schreibtstil vielmehr. Fazit: Leider nein. Leider gar nicht.

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