Tote lügen nicht
Tempe Brennan 1
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Gesprochen von:
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Ranja Bonalana
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Von:
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Kathy Reichs
"Tote lügen nicht" ("Déjà Dead", 1997) ist der erste Roman aus Kathy Reichs' Krimi-Reihe um die forensische Anthropologin Dr. Temperance "Tempe" Brennan. Reichs' Protagonistin diente auch als Vorlage für die US-amerikanische Fernsehserie "Bones - Die Knochenjägerin", allerdings handelt es sich bei der Serie nicht um eine Verfilmung der Romane.
©1998 Karl Blessing Verlag, München (P)2011 Random House AudioSetze die Serie fort
Kritikerstimmen
Dieser Thriller berührt und fesselt nicht nur, sondern erzählt auf verstörende Weise von der Macht des Bösen.
-- Der Spiegel
Ein brillanter Roman, den man einfach nicht mehr aus dem Hand legen kann!
-- Minette Walters
langatmig
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LANGATMIG!
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Ich liebe die TV Serie "Bones" und da diese auf den Büchern von Kathy Reichs basiert, scheint es nur logisch, dass diese ebenfalls gefallen. Aber weit gefehlt.
Zunächst hat diese Dr. Brennan kaum gemeinsame Charaktereigenschaften mit Bones aus der Serie. Während Booths bessere Hälfte analytisch, emotional abgeklärt und verschroben ist, ist die Tempe (Sie nennt sich selber so) aus dem Buch emotional sensibel, draufgängerische und eine trockene Alkoholikerin mit einer 19jährigen Tochter, die von ihrem Mann geschieden ist. Sie stürzt sich Hals über Kopf in die Ermittlungen ohne polizeilichen Rückhalt und die Begutachtung von Knochen nimmt vielleicht 10 Minuten ein.
Wie diese Romanfigur eine Vorlage für die außergewöhnliche TV Serien sein konnte, ist mit ein Rätsel. Denn außer dem Namen und den Beruf haben sie so gut wie nichts gemeinsam.
Dazu kommt, dass die Handlung 1996 spielt und viele technische Errungenschaften, die heute normal sind, nicht vorkommen. Das beeinträchtigt die Handlung zwar nur am Rande, jedoch werden heute geläufige technische Vorgänge so kleinschrittig beschrieben, dass es langweilt. Natürlich kannten viele Leser vor 20 Jahren diese Abläufe so gut wie nicht, dennoch ermüdet die dateilierte Darstellung den heutigen Rezipienten.
Des Weiteren werden biologische und ähnliche Vorgänge so explizit auseinander genommen, dass man sich fühlt, als würde man eine naturwissenschaftliche Abhandlung anstelle eines Krimis lesen.
Schlussendlich ist es ein solider Krimi, der kaum durch die Handlung noch die Figuren einen außergewöhnlichen Mehrwert zu der vorhandenen Literatur beisteuert. Ich schaue mir lieber die Serien an, bei welcher die Figuren und Handlungen ausgearbeitet und mit individuellen Eigenschaften versehen sind, welche einen nachhaltig fesseln.
Nichts für Fans der TV Serie
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Die Figuren sind eingängig und haben Charakter, dank dem wunderbaren Schreibstil und der vielen Beschreibungen kann man die Szenen vor sich regelrecht aufblühen sehen. Die spannenden Höhepunkte haben mich das eine oder andere Mal doch noch mal überlegen lassen, ob ich wirklich mit offener Balkontür schlafen wollte.
Rundum ein gelungener Auftakt - ich bin begeistert! 5/5★
Krimistunden mit Grips und Grusel
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Wie immer mehr als hörenswert
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