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Tonio Kröger

Autor: Thomas Mann
Sprecher: Thomas Mann
Spieldauer: 3 Std. und 27 Min.
4,3 out of 5 stars (56 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Vom Autor selbst gelesen.

Thomas Mann bezeichnete "Tonio Kröger" als seinen "Werther" und sein "Lieblingskind": Tonio Kröger, Schriftsteller, bleibt vom Leben ausgeschlossen, so sehr er sich auch danach sehnt. Er erfährt sich als Außenseiter, getrennt von den blonden, blauäugigen Menschen, die eine gesund-vitale Bürgerlichkeit verkörpern. So bringt ihm seine scheue Zuneigung zu Hans Hansen und zu Ingeborg Holm mehr Qual als Erfüllung.
©1960 / 1974 S. Fischer Verlag (P)1955 Norddeutscher Rundfunk

Kritikerstimmen


Ein Fest fürs Ohr jedes Hörbuch-Liebhabers.
-- Zevener Zeitung

Wer Tonio Kröger mit der Stimme von Thomas Mann hört, wird begeistert sein.
-- Berliner Rundschau

Das sagen andere Hörer zu Tonio Kröger

Bewertung
Gesamt
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  • 5 Sterne
    36
  • 4 Sterne
    9
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Sprecher
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Thomas Mann ist wirklich schwer zu lesen. Es sind komplizierte Satzgefüge, verschachtelte Gedanken, filigrane Beschreibungen und sein Witz - und alles muss sauber herausgearbeitet werden. Auch Profis gelingt das nur mit gründlicher Vorbereitung. Es gibt viele miserable Lesungen und miserabel, handwerklich schlecht und gedanklich nicht durchdrungen sind alle neueren Aufnahmen der letzten 10 Jahre. Synchronsprecher und TV-Schauspieler sind - jeder mag sich davon überzeugen - nicht in der Lage die Sinnbögen gedanklich zu erfassen, geschweige denn zu transportieren - oder sie hätten sich sehr viel länger und gründlicher vorbereiten müssen. Da wird gesungen und geknarzt, da ruht man sich auf der Stimme aus oder atmet durch die Nase. Aber länger als 5 Minuten trägt es nicht.
Aber ein ganz besonderer Genuss ist es den Autor selbst lesen zu hören. Ich hoffe es gibt noch mehr davon. Unbedingt empfehlenswert!

13 Leute fanden das hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Zu schön geschrieben. Zu sehr komponiert.

Auch wenn ich Verständnis für Tonio Kröger habe, ist er mir doch sehr unsympathisch. Insbesondere, wenn er manche Menschen wie z.b. ungeschickte Mädchen sehr negativ beurteilt. Da Thomas Mann ja auch irgendwie über sich selbst hier schreibt, frage ich mich, ob er es ernst meint oder ob es sich nur um Ironie handelt. Insofern erinnert die Geschichte an das "Lügner Paradox" über den Stamm der Indianer, die alle lügen und man herausfinden muß, ob eine bestimmte Aussage wahr ist. Das finde ich aber irgendwie unbefriedigend. Abgesehen von diesem Spiel mit dem Leser ist für mich unglaubhaft, dass ihn die Leute in seiner Vaterstadt und sogar seine ehemaligen Freunde nicht wiedererkennen, zumal er aus einer bekannten und angesehenen Familie stammt. Wenn ich auch nach 13 Jahren in meine alte Heimatstadt zurückkehre, erkennen mich sicher einige Leute wieder, wahrscheinlich sogar welche, an die ich mich selbst nicht mehr erinnere. Ich habe das Buch im Grunde beinahe nur aus Interesse an Thomas Mann immerhin mehrere Male gehört, zu seinen Vorteilen gehört es ja zum Glück auch, dass es nicht besonders lang ist.

1 Person fand das hilfreich