Tom Wlaschiha liest Greller Titelbild

Tom Wlaschiha liest Greller

Ein Schulkamerad erinnert sich an den Hamburger Liedermacher

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Tom Wlaschiha liest Greller

Von: Hartmut Lühr
Gesprochen von: Tom Wlaschiha, Leo Greller
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In drei Rückblenden erzählt ein ehemaliger Schulkamerad aus Heide (Dithmarschen) von Klemens Greller, der heute als Leo Greller ein gewisser Bekanntheitsgrad als schräger Popsänger in Hamburg genießt.

Teil 1 (Mittlere Reife) zeichnet den jungen Klemens als unbeliebten, peinlich aufdringlichen Außenseiter: komische Anmachsprüche, seltsame Ideen, Isolation nach einem Selbstmordversuch einer Mitschülerin. Erst auf der Abschlussfeier 1986 überrascht er alle: Glitzeranzug, eine ältere Frau aus der Musikbranche (Tatjana) und eigenständige, kritische Lieder – sein erster kleiner Triumph.

Teil 2 (Ehemaligentreffen) zeigt den heutigen Leo: übertrieben gestylt, mit zwei jungen Blondinen, kein Gesang mehr, dafür teuer. Der Erzähler, Sanitärtechniker geblieben, erwähnt dezent eigene Klassenkameraden-Erfolge (u. a. Marion in einer ZDF-Serie) und findet Leo immer noch seltsam, aber höflich – er lobt sogar Badezimmer.

Teil 3 (Musikfernsehen) kulminiert in einem anzüglichen Musikvideo: Leo in einer Luxusbadewanne (AquaComfort 3000), umgeben von grünhaarigen Badenixen, die er lachend untertaucht, bis statt ihrer Froschfrauen mit Lippenstift auftauchen. Der Text preist Baden und Leo zugeneigte „nette Mädchen“, die ihn jederzeit in seiner Wohnung auf der Reeperbahn besuchen dürfen (ob sie es aber auch tatsächlich tun?). Die Frau des Erzählers schaltet angewidert weg.

Ältere Inhalte (vor 2026) in neuer Aufnahme/Produktion 2026.

©2026 Hartmut Lühr (P)2026 Hartmut Lühr
Kunst & Literatur Künstler, Architekten & Fotografen
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