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Inhaltsangabe

Meet Threadbare. He is 12 inches tall, full of fluff, and really, really bad at being a hero. 

Magically animated and discarded by his maker as a failed experiment, he is saved by a little girl. But she's got problems of her own, and he might not be able to help her.

Fortunately for the little golem, he's quick to find allies, learn skills, gain levels, and survive horrible predicaments. Which is good, because his creator has a whole lot of enemies …

Warning: Contains profanity and violence.

©2017 Andrew Seiple (P)2018 Podium Publishing

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

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Sprecher

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Geschichte

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Viel Abenteuer im Trilogieauftakt

Vorab: Ich habe Threadbare das erste Mal gelesen, als es von Andrew Seiple im Serienformat veröffentlicht wurde (also letzten November etwa). Ich wollte das nur gesagt haben um etwaige Neigungen und Bevorzugungen anzumerken.

Das aus dem Weg kann ich sagen, Threadbare war besser als ich erwartet hatte. Durch das vorige Lesen wusste ich, was ich zu erwarten hatte, aber zugleich war dies eine Neuinterpretation über das Gehör, und dies war das erste Mal, dass ich diesen Konsumpfad begangen bin. Möglicherweise liegt es am Serienformat, aber Threadbare (der Roman) hat einen sehr gespannten Spannungsbogen, mit kaum Verschnaufpausen, und wenn es diese gibt, so sind sie oft nur von kurzer Dauer, und die nächste Actionszene ist oftmals größer als die vorherigen. Andere Autoren würden mehr Worte auf Umgebungsbeschreibung oder Weltenbildung verwenden aber bei Seiple geht es immer Schlag auf Schlag.

Das lässt mich aber einen Kritikpunkt nicht unterschlagen. Threadbare (der Charakter) ist ein Golem, der gerade vom Automaten zur vernunftbefähigten Kreatur erhoben wurde. Er ist in vielen Aspekten und für lange Zeit auf dem Intelligenzniveau eines Kindes (beginnt niedriger, steigt höher) und seine Herkunft als Golem, als Automat, lässt ihn quasi immer passiv auftreten. Er wird von den Geschehnissen und Handlungen um ihn herum beeinflusst und gelenkt, aber er zeigt quasi keine Eigeninitiative in seinem Auftreten. Er reagiert immer nur, statt zu agieren, was ihn für mich zumindest etwas flach erscheinen lässt.

Dann wäre da die Kombination aus Genre und Medium. Als LitRPG (eine Welt mit expliziter Rollenspielmechanik) in Hörbuchform kommt es häufig vor, dass Level und Fähigkeiten um Stufen verbessert werden, mit den diesbezüglichen Aufpop-Fenstern. Seiple setzt das amüsant um, indem manche Fenster eine Eingabe irgendeiner Form erfordern (Ja/Nein/Später), und bis diese Eingabe nicht erfolgt ist, verschwinden sie auch nicht, so dass sie immer mehr des Sichtfeldes blockieren. Allerdings wird das ganze etwas dröge wenn der Erzähler das gefühlt 87ste Mal vorliest "Your Flex skill is now level 6! Your Self-esteem skill is now level 6!" In Buchform kann man das schnell überfliegen, aber in Audioform muss man sich da durchhören, weil man nicht weiß, wann die Systemnachrichten vorüber sind. Gottseidank treten die schlimmeren Beispiele (Status-Bildschirm, jedes Mal wenn ein neuer Beruf/Klasse gelernt wird, und die damit verbundenen Fähigkeiten zur Verfügung stehen) nicht so häufig auf. Andererseits waren sie häufig genug, dass ich mich zu diesem Absatz genötigt sah.

Um das ganze dennoch auf einer guten Note enden zu lassen: Der Erzähler ist ziemlich gut. Ich stimme nicht mit allen seinen Interpretationen der Charaktere überein (insbesondere die Vampirin hatte ich mir eher als Südstaatengöre vorgestellt), aber er setzt die Dialekte gut um (wobei man Seiple zugestehen muss, dass er die Dialekte auch ausgeschrieben hatte).

Ich hoffe ihr seht diese Rezension nicht bloß als Negativkritik von Threadbare, denn das soll sie nicht sein. Ehrlich gesagt hat die Umsetzung als Hörbuch besser gefallen als das Serienformat. Diese Erkenntnis wiederum lässt mich überdenken, wie sehr die Qualität einer Geschichte von ihrer Präsentation abhängt.