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Sterben: Eine Erfahrung

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Sterben: Eine Erfahrung

Von: Cory Taylor, Ulrike Kretschmer - Übersetzer
Gesprochen von: Marlen Diekhoff
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Über diesen Titel

2015 erfährt Cory Taylor, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. In nur wenigen Wochen hat sie ihre Memoiren verfasst, die kurz vor ihrem Tod im Juli 2016 erschienen. Auf bemerkenswerte Weise reflektiert sie über den Sinn der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie lässt uns teilhaben an ihrer Erfahrung, was das Sterben sie gelehrt hat. Der universellen Frage über ein Leben nach dem Tod begegnet sie als nicht-religiöser Mensch in einer für sie selbst überraschenden spirituellen Form. Ergreifend und zutiefst weise sind ihre Gedanken über das Sterben, die zugleich eine Hymne an das Leben sind.©2017 Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin (P)2017 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg Persönliche Entwicklung Trauer & Verlust
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Die deutsche Sprache teilt das Tätigkeitswort Sterben als intransitives Verb ein. Grammatikalisch korrekt heißt es also ein Mensch stirbt nicht etwa ein Mensch wird gestorben. Bloß wird die Grammatik von der Wirklichkeit Lügen gestraft.Das Sterben ist ein Vorgang der Überwältigung und kein Mensch ist den geheimnisvollen Kräften gewachsen die im Welteintritt und im Weltaustritt herrisch ihr Recht verlangen. Wir werden geboren und wir werden gestorben.Den assisstierten Suizid als ein Beispiel selbstbestimmten Sterbens anzuführen sollte nicht unterschlagen das hier der Mensch der seinem Leben ein Ende setzen will auf das Verständnis und die Fürsorge eines anderen Menschens angewiesen bleibt. Mehr als auf jedes gesprochene oder niedergeschriebene Recht ist ein sterbender Mensch auf die Hilfe, das Verständnis, die Fürsorge, die Barmherzigkeit seiner Mitmenschen angewiesen.
Corey Taylor hat über Ihr Leben und Ihr Sterben so geschrieben wie es Ihrem gelebten Schriftstellerethos entsprach: Schreibend das Chaos ordnen, schreibend sich dem Chaos entgegenstellen. Keine schmalzige Heldenprosa a la Ich werde den Streichen des Todes heldenhaft die Brust bieten, sondern wahrhaftig, erschüttert und um präzise Worte ringend. Ein berührendes Hörbuch. Frau Diekhoff hat sehr einfühlsam vorgetragen.

Der Grammatik mißtrauen

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Emotionslos gelesen.
Spricht mich nicht an und mochte ich auch nicht zu Ende hören.
Meine subjektive Meinung.

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