Stadt, Land, Schluss! Titelbild

Stadt, Land, Schluss!

Verrat Auf Dem Land

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Stadt, Land, Schluss!

Von: Hartmut Lühr
Gesprochen von: Monika Gossmann, Leo Greller
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Hörspielsatire über Kunst, Ideologie und Loyalität

Der Berliner Liedermacher und Provokationskünstler Leo Greller gilt seit Jahren als Teil der linken Kulturszene. Seine Auftritte, Texte und politischen Aktionen bewegen sich irgendwo zwischen engagierter Gesellschaftskritik, künstlerischer Selbstinszenierung und einem starken Glauben an den fürsorglichen Staat. Doch ein Besuch auf dem Land stellt Grellers Überzeugungen auf eine harte Probe.

Im autonomen Wohnprojekt „Gut Sonnenschein“ im nordöstlichen Brandenburg versuchen Aussteiger und Idealisten, ein alternatives Leben jenseits staatlicher Kontrolle aufzubauen. Greller besucht die Gemeinschaft als Freund und Sympathisant – zumindest scheint es zunächst so. Kurz nach seiner Abreise wird das Projekt jedoch von Behörden geräumt. Die Bewohner verlieren ihre Zuflucht, einige geraten in Konflikt mit dem Gesetz, und bald steht eine unbequeme Frage im Raum: Hat ausgerechnet der vermeintliche Freiheitskämpfer Leo Greller Informationen über seine Gastgeber weitergegeben?

Die Hörspielsatire zeichnet das Porträt eines Künstlers, der sich in politischen und moralischen Widersprüchen verstrickt. Zwischen Loyalität zu seinen Freunden, dem Wunsch nach Anerkennung und seiner Neigung zum ideologischen Überschwang verliert Greller zunehmend das Gefühl für das richtige Maß. Die Geschichte stellt dabei eine grundsätzliche Frage: Auf welcher Seite stehen ehemalige Rebellen, wenn sie selbst Teil des etablierten Systems geworden sind?

Mit bissigem Humor und scharfer Beobachtung beleuchtet das Hörspiel die Spannungen zwischen politischem Aktivismus, staatlicher Ordnung und individueller Freiheit. Dabei entsteht ein satirischer Blick auf die Nachwirkungen der 68er-Generation, auf den Wandel der linken Szene und auf die manchmal überraschenden Rollen, die Künstler im Verhältnis zum Staat einnehmen.

Ältere Inhalte (vor 2026) in neuer Aufnahme/Produktion 2026.

Cover-Artwork unter Verwendung von K.I.

©2026 Hartmut Lühr (P)2026 2026 Hartmut Lühr
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