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Sein einziger Sohn Titelbild

Sein einziger Sohn

Von: Leopoldo Alas
Gesprochen von: Jürgen Thormann
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    Inhaltsangabe

    Clarins Roman ist die Geschichte eines Antihelden, der seine eigene Wirklichkeit beständig in Fiktion verwandelt und dessen Weltfremdheit und Selbstentfremdung in dem Wunsch nach einem Sohn gipfeln, seinem einzigen Sohn, der seinem Leben einen Sinn geben und ihn letztenendes unsterblich machen soll.

    Als eine Operntruppe in die "melancholische drittklassige Provinzhauptstadt" kommt, wo Bonifacio Reyes mit seiner autoritären, egoistischen Frau Emma wohnt, hofft er, endlich seine romantischen Ambitionen verwirklichen zu können. Er nähert sich der Sängerin Serafina, spielt ihr Lieder auf seiner Flöte vor, aber Serafina hat nichts anderes im Sinn, als in einer bürgerlichen Existenz Zuflucht zu finden - seine romantischen Vorstellungen kann sie nicht erfüllen. Bonifacio kehrt zu seiner Frau zurück, die von ihm verlangt, sie in der Rolle des von ihr verehrten Baritons der Operntruppe zu lieben. Kurz darauf ist Emma schwanger.

    Die Geschichte bewegt sich, angesiedelt in den sechziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts, raum- und zeitlos zwischen der Realität und einer Traum- und Vorstellungswelt. Die bürgerliche Welt spiegelt sich im Theater und dieses in jener, eine Scheinwelt wird von der anderen in Frage gestellt. Meisterhaft verwebt Clarin die Ironie; er parodiert, elegisch und sarkastisch zugleich, Gesellschaft und Religion, angefangen beim Titel des Romans bis zum Lied der Opernsängerin, in dem Bonifacio die Verkündigung seines Sohnes zu vernehmen glaubt.

    Regie: Michael Utz, Leopoldo Alas (Pseudonym Clarin).

    ©2002 Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main (P)2003 SWR

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    Hervorragend

    Es war ein unglaubliches Erlebnis und eine grosse Freude dieses Hörbuch geniessen zu dürfen. Dem Sprecher gelang es , jeden Satz mit Leben zu füllen und somit den Worten des Autors das Gewicht zu geben , das dieses Geschenk an die Leser , verdient. Selten bin ich so fasziniert gewesen . Kein Wort zuviel , jeder Satz perfekt in Sprache und Ausdruck. Ich bin restlos begeistert. Welch Verlust, wenn ich diese Vergnügen nicht gehabt hätte. Dank dafür.

    2 Leute fanden das hilfreich