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Die Optimierer

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Die Optimierer

Von: Theresa Hannig
Gesprochen von: Richard Barenberg
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Über diesen Titel

MEHRFACH PREISGEKRÖNT! Ausgezeichnet mit dem Stefan-Lübbe-Preis 2016 und dem Seraph 2018 für das beste Debüt.

Im Jahr 2052 hat sich die Bundesrepublik Europa vom Rest der Welt abgeschottet. Hochentwickelte Roboter sorgen für Wohlstand und Sicherheit in der sogenannten Optimalwohlökonomie. Hier werden alle Bürger von der Agentur für Lebensberatung rund um die Uhr überwacht, um für jeden Einzelnen den perfekten Platz in der Gesellschaft zu finden.

Samson Freitag ist Lebensberater im Staatsdienst und ein glühender Verfechter des Systems. Doch als er kurz vor seiner Beförderung beschuldigt wird, eine falsche Beratung erteilt zu haben, gerät er in einen Abwärtsstrudel, dem er nicht mehr entkommen kann. Das System legt alles daran, ihn zu optimieren... ob er will oder nicht.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung genießt du exklusiv nur bei Audible.

©2017 Bastei Lübbe AG (P)2018 Audible Studios
Dystopien Science Fiction

Beschreibung von Audible

Big Brother 2052

Samson Freitag ist ein Bürokrat wie er im Buche steht und hat sich hundertprozentig der Ideologie seines Staates verschrieben: "Jeder an seinem Platz", das ist Devise und Gruß der Bundesrepublik Europa, in der die Optimalwohlökonomie herrscht und in der jeder Bürger anhand seines Sozialpunkte-Profils einen perfekt passenden Platz in der Gesellschaft erhält. Die Optimierung erfolgt durch Lebensberater wie Samson Freitag, der selbst zu den wenigen Auserwählten gehört, die es schaffen könnten, durch Extra-Sozialpunkte ihre gesellschaftliche Stellung zu verbessern. Doch sein glanzvoller Aufstieg endet abrupt, als eine seiner Kundinnen sich umbringt. Freitag wird für den Tod der Frau verantwortlich gemacht und gerät in die Mühlen der Optimierungsmaschine, deren glühender Befürworter er selbst noch kurze Zeit zuvor gewesen ist... Theresa Hannigs Debüt wurde mehrfach ausgezeichnet, da die Autorin eine Frage in ihrer Dystopie aufwirft, die tatsächlich brandaktuell ist: Würden wir uns freiwillig einer digitalen Diktatur unterwerfen und alles über uns preisgeben, wenn wir dafür im Gegenzug ein angenehmes Leben erwarten können?

Alle Sterne
Am relevantesten
Sehr gutes Buch, aber die Thematik Fleischersatz als Instrument eines totalitären Staats wird viel zu überstrapaziert. Tiere für den eigenen Genuss töten und vorher in der Massentierhaltung zu quälen gehört für mich genauso wenig zum Ausdruck eines Freigeistes wie Welpen gegen die Wand zu schmettern.
Der Ethikaspekt wird völlig außen vorgelassen und man bekommt stellenweise den Eindruck, dass Frau Hannig von Umweltveganerterroristen entführt und zum Verzehr von Sojakäse gezwungen wurde.

Vendetta gegen Veganismus

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Das Buch ist durchaus gut, allerdings fehlen mir irgendwelche neuen Ansätze.
Jeder, der schon mal ein Buch mit einer finsteren Zukunftsvision gelesen hat, wird sich mit diesem Stück daran erinnern.

Sowohl Schreibstil, als auch Leser sind durchaus nicht schlecht.

Man macht mit diesem Buch nichts falsch, darf sich aber keine großen Überraschungen erhoffen.

Durchschnittliche Dystopie

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Eine gute Grundstory die auch viel Potential für eine spannende Geschichte hat. Auch der nahe Bezug zu den heutigen Möglichkeiten der Überwachung und dem Vorgaukeln einer perfekten Welt versprechen viel, aber leider schafft es das Buch nicht eine spannende Story zu transportieren und verliert sich in einer langweiligen Detalliebe.

och ja....

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Man wird das Gefühl nicht los dass der Autor nicht wusste wie er die Geschichte zu Ende bringen soll.

Guter Anfang, zieht sich im Mittelteil.

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Theresa Hannig schafft es einen gesellschaftspolitischen und technologischen Rundumschlag in einer Utopie zu verpacken, die (leider) nicht mehr so weit weg ist - genauer gesagt stehen wir an der unmittelbaren Schwelle zu ihr.
Themen wie Daten(schutz), künstliche Intelligenz, staatliche Kontrolle, technisierung des Alltags, Erwartungshaltung und Erwartungsdruck, gesellschaftlicher Status, all das fließt in eine durchaus spannend und kurzweilig erzählte Geschichte um einen systemtreuen Otto Normalverbraucher ein, in den man sich leicht hineinversetzen kann.

Das "irgendwie" aus der Überschrift liegt daran, dass die Geschichte an einem Punkt ankommt, an der sie sich gefühlt nicht mehr deutlich weiterentwickelt, aber das ist vielleicht auch ganz gut so, denn sonst könnte sie entweder künstlich in die Länge gezogen oder inhaltlich überfrachtet wirken.

Manche Rezessionen kirtisieren den Sprecher Richard Barenberg. Ich finde ihn für die Geschichte perfekt, denn er hat diese gewisse Nüchternheit und Kühle in seiner Stimme, die dem Szenarion sehr gut steht. Dennoch schafft er es, den zentralen Personen ihren jeweiligen Charakter zu verleihen.

In Summe: Ein gelungenes Buch für Freunde von greifbaren Utopien und Szenarien aufbauend auf der gelebten Gegenwart und technischen Möglichkeiten die durchaus schon heute Realität sind.

Irgendwie spannender Rundumschlag

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