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Schuhhaus Pallas

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Schuhhaus Pallas

Von: Amelie Fried
Gesprochen von: Amelie Fried, Christian Baumann
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Über diesen Titel

Lange wusste Amelie Fried nichts von der Geschichte ihrer Familie während des Nationalsozialismus. Sie hatte immer angenommen, es gäbe nichts zu erzählen. Erst als sie erfährt, dass ein Großonkel in Auschwitz ermordet worden ist, beginnt Amelie Fried zu recherchieren. Eine bisher unausgesprochene Geschichte der Verfolgung und des Widerstands ihrer Familie entrollt sich, Dreh- und Angelpunkt ist das Ulmer Schuhgeschäft Pallas , das ihrem jüdischen Großvater gehörte.

Der verzweifelte Versuch der Familie Fried, dem kranken System der Nazis mit Logik zu begegnen, ist tragisch und grotesk zugleich. Amelie Fried erzählt anschaulich und persönlich von der Verfolgung ihrer Familie und setzt so ein literarisches Zeichen wider das Vergessen.

(c)+(p) 2008 Der Hörverlag
Alle Sterne
Am relevantesten
Die Geschichte hätte mehr Sterne verdient, wenn Amelie Fried dieses Hörbuch nicht selbst erzählt hätte. Diese fade Stimme ohne jegliche Aussagungskraft. Schade.

Schönes Hörbuch, schlechte Vorleserin

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Das verschämte Verschweigen, die Unfähigkeit der Betroffenen, über die Diskriminierung und Verfolgung zu reden ist eine Seite der Geschehnisse des 3. Reiches, die oft zu kurz kommt. Amelie Fried beschreibt sehr gut, welche Folgen das nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Kinder, vor welchen die Wahrheit verschwiegen wurde, hat. Bei mir sind Tränen geflossen...

ergreifend

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Ich fand die Stimme von Amelie sehr angenehm und schön vorgetragen! Eine Ana Herz gehende Familiengeschichte! Die einfach von der Autorin gelesen werden musste! Danke, Frau Fried!

Sprecher

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Ich hatte das Buch schon gelesen, aber es vorgelesen zu bekommen von die Authorin gab ein extra Dimension da zu. Die Geschichte wird eher noch beeindrucksvoller: das - und wie - jüdische Mittburger langsam ausgeschlossen wurden, and das mann nach der Krieg alle - Juden eingeschlossen - einerseits taten als ob 'nichts geshehen war, und anderseits immer noch glaubten das Juden doch ingendwie auch selber 'schuldig' waren an was sie angetan war. Das die Authorin dazu eigentlich ihr eigen Geschichte erzählt, wie sie erst gar nich wusste von ihr ermordeten jüdische verwanntschaft, und wie sie bei Zufall dar auf kommt, macht es noch beeindruckender

Schuhaus Pallas

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...dies zum Ausgleich der unangebrachten Rezension Nr. 1!!!Amelie Fried hat es auf eine sehr persönliche und detailiert dargestellte Art und Weise geschafft ihre eigene Familientragödie während der Naziherrschaft aufzuzeigen.Das Werk erhebt sicher keinen Anspruch auf die Aufarbeitung der Ungeheuerlichkeiten der Jahre 1933-1945 ist aber durch den Kontrast "Heute ein Vorbild - damals hätte sie in höchster Verachtung gelebt" ein guter Beleg der Perversität dieser Jahre!Um die tatsächlichen physchologischen Thesen zu belegen, hätte hier sicherlich noch fundierter gearbeitet werden können - dies scheint aber nicht das eigentliche Ziel des Textes zu sein.Durchaus hörenswert, auch durch den -zu Recht - betroffenen Vortrag der Autorin - die hier einen guten Beitrag zum Thema Judenverfolgung geliefert hat.

Aufarbeitung der persönlichen Geschichte macht betroffen...

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