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    Inhaltsangabe

    Mit dem fröhlichen Egészségedre Palinka von Tante Luci fing es an, mit dem Schnüffeln am Rumtopf ging es weiter. Und dann folgten Eierlikör, die selbstgebraute "Schwarze Johanna", fröhliche Trinkrunden mit Freunden, Mutproben, Überbietungswettbewerbe, Abstürze...

    Diese Live-Lesung aus "Schluckspecht" wirbelt alles durcheinander: explosive Lebensfreude, Verzweiflung, Komik, Schmerz, Sprachlust, tiefe Menschenliebe - und fügt sich zu einer überwältigenden, bitterkomischen Initiation in ein Trinkerleben.
    ©2014 Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Köln (P)2014 Argon Verlag GmbH

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    Geknackte Wörter

    Neben Simon Borowiaks "Alk" ist Wawerzineks "Schluckspecht" die zweite wichtige literarische Verarbeitung der eigenen Alkoholsucht. Aber anders als Borowiak, der auch wissenschaftliche Erkenntnisse beisteuert, bleibt Wawerzinek ganz bei eigenen Erfahrungen, erzählt in einer sehr genauen Sprache – "ich nehme mir die Wörter gern wie Nüsse her" – wie sich der Alkohol seiner annahm und ihn über "diese nicht sonderlich berauschende Welt" Rausch für Rausch hinwegtröstete. Das ist zugleich witzig und schmerzlich und ungeheuer ehrlich – bis hinein in diesen vitalen Erkenntnislaut "Hmmh", der sicher zu den echtesten Seufzern aller Lesungsmitschnitte zählen darf.

    Claudia Kiel

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