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Sandbergs Liebe

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Sandbergs Liebe

Von: Jan Drees
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Kristian Sandberg, ein begabter junger Geisteswissenschaftler, schafft den ersehnten Berufseinstieg als Mitarbeiter einer Literaturagentur - das vereinbarte Gehalt stimmt, die Aufstiegschancen sind gut, auf die Arbeit freut er sich. Sämtliche Zeichen stehen auf Aufschwung.

Doch Sandberg ist einsam. Sein Traum von der großen Liebe blieb bislang unerfüllt, in langen Nächten kippt seine Verlorenheit ins Bodenlose. Mensch seiner Zeit, nutzt er Dating-Apps, getrieben von der Hoffnung, endlich jener Frau zu begegnen, die ihn glücklich macht und beschützt.

Eines Abends dann sitzt er auf der Außenterrasse eines Hamburger Cafés und hat ein Match. Wenig später trifft er sich mit Kalina. Eine romantische Beziehung beginnt, deren sexuelle Intensität und zärtliches Miteinander Sandberg wähnen lassen, in Kalina tatsächlich die Frau seines Lebens gefunden zu haben.

Innerhalb weniger Wochen jedoch gerät er in emotionale Abhängigkeit zu seiner "gefährlichen Geliebten", während er selbst alles nur Erdenkliche tut, um ihr seine Liebe zu beweisen.

Fast unmerklich scheint diese ihm den sprichwörtlichen Boden unter den Füßen wegzuziehen. Die anfänglich euphorisch erlebte Beziehung entpuppt sich als Höllenfahrt in die Abgründe eines emotionalen Missbrauchs.

Jan Drees spürt in seinem dritten Roman den perfiden Manipulationsstrategien nach, mit denen emotionale Gewalt ihre Wirkungskraft entfaltet.

Sandbergs Liebe, dem eine persönliche Erfahrung zugrunde liegt, führt in beinahe protokollarischer Genauigkeit und mit großer psychologischer Kenntnis vor Augen, wie Manipulation das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung zerstören und infolgedessen die Psyche eines Menschen in ihren Grundfesten erschüttern kann.

©2019 Jan Drees (P)2019 Jan Drees
Belletristik Zeitgenössische Literatur
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Dieses Buch hat mich sehr berührt. Jan Drees zeichnet ein detailreiches und komplexes Bild von emotionaler Gewalt, ihren Ursachen und Folgen. Gelesen vom Autor selbst gewinnen die Dialoge noch einmal an Intensität. Dabei bleibt die Erzählweise aus meiner Sicht trotz der teils aufwühlend poetischen Sprache auf gewisse Weise leise, fern von reißerischen Missbrauchsschilderungen und Täter-Opfer-Stigmatisierungen, was die Geschichte noch ehrlicher und echter macht.

Berührende Darstellung eines komplexen Themas

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... halt kein Ponyhof. Auch wenn man es mit einem Haufen Markennamen spickt. Ich bin leicht geneigt der vorherigen 1Stern Rezension zuzustimmen.

Das Leben ist . ..

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Mit jedem Kapitel wird das Buch langweiliger. Der Protagonist der Liebesgeschichte ist so ein unerträglicher Jammerlappen, den man nur verlassen kann. Er suhlt sich in seiner unverstandenen Liebe, dass man sich wünscht seine große Liebe würde ihn nochmehr quälen, so das er dann vielleicht endlich von ihr ablassen könnte. Der Sprecher vermittelt genau den passenden Eindruck dazu. Mit monotoner Eintönigkeit legt er einen Schleimteppich seiner überreinen Liebe auf dem man nur in die Depressivität schlittern kann. Es bereitet fast Schmerzen ihm beim Leiden zu zuhören und nur das Hoffen auf ein denkwürdigen Ende hat mich bis zum Ende durchhalten lassen. Vergeblich.

triefendes Selbstmitleid gepaart mit Null Sympatie

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