Rommel Titelbild

Rommel

Das Ende einer Legende

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Über diesen Titel

Selbst der britische Gegner bewunderte den Mut und die ritterliche Kampfführung des als genial geltenden »Wüstenfuchses«. Noch heute erscheint Erwin Rommel vielen als Inbegriff des vorbildlichen deutschen Soldaten. Ralf Georg Reuth zeigt auch den anderen Rommel – den Mann, der seinem »Führer« bis zum erzwungenen Selbstmord treu blieb und dessen Ruhm nicht zuletzt eine Schöpfung von Joseph Goebbels war.

©2012 Piper (P)2025 Hierax Medien
Historisch Krieg & Militär Militär Zweiter Weltkrieg
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Bei diesem Titel vor ich vor dem Hören mehr als skeptisch. „Rommel - Das Ende einer Legende“ - das ließ erstmal nichts Gutes erhoffen. Ein weiterer Name, dessen Lebenslauf dem aktuellen politischen Zeitgeist angepaßt, der neu „interpretiert“ wird? Zum Glück nicht.

Das Buch ist hörenswert und sehr interessant. Es werden Aspekte herausgearbeitet, die dem Interessierten nicht unbedingt neu sind, aber hier extrem vertieft werden können. Rommel war ein persönlich überaus tapferer Soldat, aber auch von einem schon fast bösen persönlichen Ehrgeiz getrieben. Der nordafrikanische Kriegsschauplatz war wie für ihn gemacht. Natürlich wurde er durch die dort erkämpften Erfolge durch die Propaganda mehr als gefördert. Eine „Schöpfung von Joseph Goebbels“, ... hm, das war er eher nicht. Goebbels griff eher gerne zu und spann Rommel vor den eigenen Wagen.

Rommel wurde bereits ihm Ersten Weltkrieg für seine Kampferfolge mit dem Orden „Pour le mérite“ ausgezeichnet, jedoch erst auf eigenem Nachsuchen hin. Im Westfeldzug des Jahres 1940 wurde er mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Jedoch nicht als erster Divisionskommandeur, hier irrt der Autor, denn es gab vor Rommel weitere Divisionskommandeure, die diesen Orden für den Westfeldzug erhielten. Dafür geht Ralf Georg Reuth auf die Verleihung des Eichenlaubes zum Ritterkreuz ein. Auch diese erfolgte, wenn auch stark zeitverzögert, für den Westfeldzug. Und hier war Rommel der einzige Soldat, dem diese Auszeichnung für den Kampf im Westen des Jahres 1940 verliehen wurde. Mir war bisher nicht bekannt, daß sie Rommel dafür quasi selbst eingereicht hatte. Diese Schilderungen dazu waren sehr interessant!

Weiterhin werden die Umstände von Rommels Tod sehr gut beleuchtet. In Summe, wirklich alles sehr hörenswert!!

Hörenswert

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Sehr gutes Buch mit vielen interessanten Inhalten und spannenden Einblicken. Leider fällt immer wieder ein sprachlicher Fehler auf: Die Mehrzahl von „General“ wird als „Generale“ angegeben, korrekt wäre jedoch „Generäle“. Dieser wiederkehrende Fehler schmälert den ansonsten sehr positiven Gesamteindruck etwas.

Super Buch mit Schönheitsfehler

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