Oryx und Crake Titelbild

Oryx und Crake

Die MaddAddam Trilogie 1

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Oryx und Crake

Von: Margaret Atwood
Gesprochen von: Uve Teschner
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Crake und Jimmy waren Freunde, und sie liebten dieselbe Frau: die rätselhafte Oryx. Sie lebten in einer ständig von Klimakatastrophen bedrohten Welt. Crake, ein Genie genetischer Manipulation, war Wissenschaftler und arbeitete für das Projekt "Paradice" in einem Elite-Labor eines biogenetisch-pharmazeutischen Konzerns. Jimmy sorgte als Werbefachmann für die Bekanntmachung der Produkte, die Crake entwickelte.

Nun sitzt Jimmy, mittlerweile "Schneemensch" genannt, versehrt, gebrochen und als womöglich letzter Vertreter der Gattung "Homo sapiens" auf einem Baum, dem einzig verbliebenen sicheren Ort, und blickt zurück. Auf die Überflutung der bewohnten Gebiete durch den Klimawandel, auf das Verschwinden der überlebenswichtigen Ressourcen, auf das Artensterben, auf den Zusammenbruch der Ökosysteme und auf die Vernichtung der Menschheit durch eine fatale Seuche. Und natürlich auf Oryx. Und Crake.©2003 Piper. Übersetzung von Barbara Lüdemann (P)2017 Ronin Hörverlag
Dystopien Fantasy Science Fiction
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Kritikerstimmen

Diese dystopische Reise durch die Ruinen der Spitzentechnologie beginnt bei den Missetaten der Menschheit und endet mit deren Hoffnung.
--The Independent
Alle Sterne
Am relevantesten
Per Zufall bin ich auf diese Trilogie gestoßen. Biogenetisch-pharmazeutischer Konzern – das klingt ja schon mal sehr interessant. Klimakatastrophe und letzter Homo sapiens? Äußerst verlockend. Kaum hatte ich also die Beschreibung gelesen, schon war der erste Teil der Trilogie auf meinem iPod. 12 Stunden später hatte ich es schon fertig gehört, so spannend fand ich das.

Okay anfangs brauchte ich etwas, um in die Geschichte hineinzufinden. Doch spätestens als Crake von seinen neuesten Entwicklungen erzählte, hatte mich die Story gepackt. Hier werden fantastische Fähigkeiten beschrieben, die alle aus der Vielzahl der Tierwelt übernommen wurden. Für was? Um den Homo sapiens zu „optimieren“.

Die Liebesgeschichte zwischen Crake, Oryx und Jimmy fand ich auch okay. Auch wenn ich nicht so der Fan von Liebesgeschichten bin. Aber hier ging es ja hauptsächlich um die Zukunft, wie sie sein könnte, wie fatal und faszinierend zugleich. Doch mehr erschreckend als wünschenswert. Somit war für mich die Liebesgeschichte nur ein würziges Beiwerk, dass dem ganzen natürlich nochmals mehr Emotionen verlieh.

Uve Teschner war auch hier wieder absolut ok.

Teil 2 wartet schon auf meinem Player auf mich. Ich bin dann also mal weg.

Anfangs etwas wirr, dann aber richtig gut

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Diese rezension bezieht sich auf alle drei Teile

Kreativ
Gefühlvoll
Anders



Ich liebe Dystopien. Ich weiß nicht warum doch der Untergang der Welt fasziniert mich. Leider ist es schwierig hier gute Werke zu finden. Spontan fallen mir hierfür folgende Empfehlungen ein: "Die Straße", "Der Übergang", "Der dunkle Turm", "Fever", "World War Z", "Tagebuch der Apokalypse" (aber eher nur der erste Teil), "Silo", "Todesmarsch", "The Stand", "Der Report der Magd" .

Diese Bücher sind anders. Vielleicht auch durch die weibliche Note die in der Geschichte mitschwingt. Häufig fokussiert das Buch (ähnlich wie bei "Die Berufene") auf die Gefühle der Protagonisten. Das ist nicht schlecht und beleuchtet Situationen aus einem für Dystopien ungewohnten Blickwinkel.

Die Geschichte selbst ist faszinierend. Einerseits erlebt man die Welt (nur wenige Menschen haben überlebt und wir begleiten in jedem Teil unterschiedliche Protagonisten nach der "wasserlosen Flut"), in all ihrer Einfachheit aber auch Brutalität und Angst, nach dem Untergang.

Durchzogen ist die Geschichte aber auch mit Rückblenden die die Welt vor dem Untergang zeigen. Hier wartet die Autorin mit sehr kreativen Ideen die Zukunft betreffend auf. In einer von Konzernen beherrschten, abgestupften Welt gibt es von Organschweinen bis zum Polybeerenstrauch über die gesamte Reihe viel zu entdecken. Zudem wirken die Visionen sehr nah und realistisch.

Und so bleibt die Geschichte trotz mancher Längen immer interessant und man will wissen wie die Geschichte den nun endet.

Für Freunde von Dystopien ist die Geschichte auf alle Fälle eine Empfehlung auch wenn sie nicht ganz so düster und atmosphärisch wie beispielweise "Die Straße" oder auch "Der Report der Magd" ist.

Faszinerend anders

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kannste das Buch schon aus der Studienzeit und wollte mich jetzt an die Trilogie wagen. Ei Fach fantastisch! Atwood ist einfach wahnsinnig fantasiereich und die Dystopie ist glaubwürdig und spannend. Kann es nur empfehlen!

Liebe es!!

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Die gesamte Trylogie ist ein Hörerlebnis! Margaret Atwood enttäuscht nie mit ihren düsteren und gut konstruierten dystopischen Zukunftsvisionen, die erschreckend gut in die heutige Realität passen! Absolute Empfehlung. Sehr gut gelesen!

Eine Dystopie, die nachdenklich macht

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Falls man auf der Suche nach einer klassischen, actionreichen und blutrünstigen Dystopie ist, wird man hier nicht fündig – und kann getrost weiter ermitteln. Wenn es jedoch etwas Außergewöhnliches und Packendes sein darf, etwas mit tiefsinnigeren Charakteren und einem nahezu vorhersehbaren, und dennoch überraschenden und weiterhin stimmigen Handlungsstrang – dann ist man hier richtig.

Wer schon diverse apokalyptische Romane kennt, der wird durchaus gleich zu Anfang den Plot verstehen. Aber um diesen geht es in dieser Geschichte nicht. Viel mehr trägt sie einen durch die Kindheit zweier Jungs, die in naher Zukunft miteinander aufwachsen. Ihre Welt ist von in DNA-herumpfuschender Politik und entsprechendem Marketing geprägt. Durch die Internetinhalte, die sie konsumieren, entwickeln sie sich nahezu ekpatisch. Dies ändert sich jäh, alsbald Oryx in ihr Leben tritt.

Die Erzählung strotzt nur so vor Details, die Grauen erwecken, aber auf eine subtile Art (ich verzichte bewusst darauf, zu spoilern). Uve Teschner, großartig wie immer, verleiht dem Ganzen lebendige Bilder – wie nur er es schafft. Egal, ob auditiv oder visuell (gluck-gluck-gluck).

Absoluter Kaufbefehl!

Meisterhaft! Mitreißend! Erschreckend brutal!

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