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Nicht mehr ich

Die wahre Geschichte einer jungen Ordensfrau
Autor: Doris Wagner
Sprecher: Gaby Hildenbrandt
Spieldauer: 8 Std. und 37 Min.
4 out of 5 stars (129 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Als sie mit 19 in ein Kloster eintrat, hoffte sie auf eine schöne Zukunft. Sie wurde Ordensschwester in einer jungen und charismatischen Gemeinschaft. Als sie diese Gemeinschaft 2011 wieder verließ, war sie depressiv, praktisch mittellos und hatte keine sozialen Kontakte mehr. Sie war kontrolliert, manipuliert, sexuell missbraucht und unter Druck gesetzt worden. Ihre Oberen hatten sie entmündigt, als billige Haushaltskraft eingesetzt, vor sexuellen Übergriffen nicht geschützt und nicht versorgt, wenn sie krank war. Dafür hatten sie die junge Frau als Aushängeschild benutzt: Sie hatte unzähligen Bischöfen den Ring geküsst und die päpstliche Wohnung von innen kennengelernt.

Bei einem Aufenthalt auf der Terrasse des päpstlichen Palastes hätte sie sich einmal fast das Leben genommen. Nur das Glück, in der tiefsten Verzweiflung einen Freund zu finden, rettete ihr schließlich das Leben...
©2014 edition a (P)2014 ABOD Verlag

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    69
  • 4 Sterne
    29
  • 3 Sterne
    22
  • 2 Sterne
    7
  • 1 Stern
    2

Sprecher

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    59
  • 4 Sterne
    22
  • 3 Sterne
    26
  • 2 Sterne
    11
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    5

Geschichte

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    74
  • 4 Sterne
    22
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    19
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Beklemmend

Ein selten intimer und erschreckender Einblick in das sektiererische Innenleben der katholischen Kirchenmacht. Beklemmend geschildert und sehr treffend gesprochen - als würde die Betroffene selber erzählen

5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Wirklich sehr interessant

Man bekommt einen guten Einblick in eine christliche Glaubensgemeinschaft und in deren Auffassungen von Glauben.

6 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Opium für das Volk

Religion ist Opium für das Volk hat schon K. Marx gesagt. Ein klar denkender Mensch kann sich keiner Religionsgemeinschaft unterordnen. Das musste auch die Autorin bitter erfahren. Naivität und guter Glaube wurden ausgenutzt. Hinterfragen ist schon Gotteslästerung. Gut, dass die Autorin den Absprung geschafft hat. Die Sprecherin war gewöhnungsbedürftig, sonst 5 Punkte.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Klasse Hörbuch

Super Sprecherin, erschütternde Geschichte, Respekt! Welch eine Kirche ist das? Ein absolut glaubwürdiges und spannendes Hörbuch bis zum Schluß! An 2 Tagen weg gehört!

4 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    1 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Sprecherin ist sehr anstrengend ohne Emotionen

konnte mir leider die Geschichte nicht anhören , da die Stimme der Sprecherin sehr anstrengen und Emotionslos ist . verursachte mir Kopfschmerzen

3 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    3 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Interessant, aber...

Mal davon abgesehen, dass es wirklich schlimm ist, was Doris Wagner dort erlebt hat möchte ich es als Hörbuch und Geschichte an sich bewerten.
Wenn man sich erhofft, ein paar Skandale zu hören oder die detailreiche Beschreibung der schlimmen Dinge, die im Klappentext angepriesen werden, dann sollte man dieses Hörbuch nicht kaufen.
Im Klappentext ist eigentlich alles beschrieben und wird dort auch nicht wirklich umfangreicher erzählt. Wenn man selbst nicht gläubig ist oder, wie ich, Religion schwachsinnig findet sollte man wohl besser auch die Finger davon lassen. Ich konnte über vieles was sie sagt nur den Kopf schütteln und vieles nicht nachvollziehen. Natürlich ist das, was ihr widerfahren ist die absolute Manipulation und Gehirnwäsche aber trotz allem verliert man doch nicht seinen kompletten gesunden Menschenverstand, oder?
Jedenfalls, um es kurz zu fassen: Es ist stellenweise wirklich sehr langweilig und es fällt schwer, zu zu hören, da viele uninteressante Geschehnisse sehr ausführlich erzählt und beschrieben werden. Wenn einen aber generell auch die Kirche/Religion o.ä. Interessiert ist es wahrscheinlich ganz nett zu hören.

7 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Tief beeindruckt.

Dieses Hörbuch hat mich in meinem Glauben bestätigt, dass ich den direkten Weg zu Gott nehmen sollte, anstatt über eine Kirche zu gehen. Bis vor 48 Jahren war ich Mitglied der evangelischen Kirche.

Dass die Kirchen zu allen Zeiten Macht auf ihre Schäflein ausübten, war mir bekannt. Sie wechselten sich mit den weltlichen Herrschern ab. Dass sie im 2. Weltkrieg die Waffen segneten, bewirkt in mir einen Würgereflex. Aufarbeitung? Davon habe ich bisher nichts gehört.

Aber dass mit Wissen, Duldung und Nutzung des sexuellen Missbrauchs die katholische Kirche so viel Macht auf junge Frauen - Nonnen - ausübte/ausübt, macht mich zutiefst wütend! Gehirnwäsche, die eingesetzt wurde, wirkt. Nicht nur während ihres Einsatzes. Sie formt uns und beeinträchtigt uns in unserem Verhalten, bis wir uns davon befreien. Bei mir dauerte es über 50 Jahre, bis ich diese aktive Befreiung vornehmen durfte? - musste? - konnte?. Die Kosten dafür betrugen den Preis für einen Luxuswagen. Die Täter leben nicht mehr.

Dieses Hörbuch hat zur Folge, dass ich mich mit dem Thema Missbrauch in der Kirche aktiv auseinandersetze. Begeistert war ich, das Gespräch, um das der Wiener Kardinal Schönborn Doris Wagner bat, auf YouTube zu hören. Und entsetzt hat es mich, dass er davon berichtete, dass die Priester, wenn sie die Beichte der Nonnen abnehmen sollten, sich lachend zuriefen "sie gehen zum Nonnen abstauben" - wie immer das auch gemeint war. Die Übergriffe, die u.a. bei der Beichte durchgeführt wurden, bekommen nun ein zusätzliches Timbre.

Jeder, der sich mit Kirche und Glauben auseinandersetzt, sollte dieses Buch gelesen oder gehört haben. Die Stimme im Hörbuch gefällt mir besonders gut, da sie sich im Laufe des Buches verändert und so ein Klangbild von der psychischen Verfassung der Autorin während der Erlebnisse in den Klöstern vermittelt.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars

Interessant und zum Nachdenken anregend

Ich finde es richtig und mutig, dass Doris Wagner die Selbst-auflösenden aber Ego-fördernden Verhältnisse in dieser (und anderen) religiösen Gemeinschaft schildert.
Die Sprecherin empfinde ich, mit ihrer märchenhaften, unnatürlichen Erzählweise sehr unangenehm und ungeeignet für den Inhalt.
Die Frage, welche wesensmässigen und familiären Voraussetzungen ein Mensch mitbringt, der sich freiwillig in solche, absoluten Gehorsam verlangende Strukturen begibt, - und sich dann wieder daraus zu befreien vermag (oder auch nicht ) - würde das Buch deutlich aufwerten.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    1 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ich empfehle die Buch Version!

Nach den ersten Kapiteln wollte ich das Hörbuch stornieren und hatte deswegen schon Kontakt mit dem Kundenservice aufgenommen. Ich fand den Stil des Vorlesen eine Zumutung. Die Sprecherin las diese ernste Geschichte so vor, als würde sie vor Kindergarten Kindern das Märchen vom Boden Wolf vortragen. Dabei bleibt sie immer im selben Fluss und Rhythmus, was auf die Dauer nervt. Da die Geschichte mich aber doch packte, hörte ich das Hörbuch zu Ende. Ich empfehle aber die Textversion des Buches.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Glaube als Kontrollmechanismus

Die in sehr ruhiger Weise festgehaltene Geschichte einer jungen an sich gläubigen Frau berührt einen sehr. Vor allem die Machtlosigkeit in einer streng hierarchischen Struktur, die eigentlich genau dem Wort Amtskirche entspricht. Wenn man nicht das Glück hat, Priester zu kennen, die absolut prima Persönlichkeiten sind, könnte man sich nur entsetzt abwenden.