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Nachtfahrt

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Nachtfahrt

Von: Annika Strauss
Gesprochen von: Anne Düe
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Über diesen Titel

Wie willst du ein mörderisches Spiel gewinnen, ohne die Regeln zu kennen?

Die Nachricht vom Unfalltod ihres Vaters ist ein Schock für Katharina Holten. Nicht nur muss sie nach Hause zurückkehren und sich um die Fahrschule des Vaters kümmern, sie sieht sich auch mit dem Ereignis konfrontiert, das ihr Leben Jahre zuvor vollkommen auf den Kopf gestellt hat. Da verschwindet ihre Nichte Ronja. Wenn es Katharina nicht gelingt, herauszufinden, was das mit der Geschichte ihrer Familie zu tun hat, droht das junge Mädchen getötet zu werden. Eine atemlose Jagd gegen die Zeit beginnt ...

Ein packender Psychothriller über ein tödliches Familiengeheimnis

©2024 Aufbau Verlage GmbH & Co. KG (P)2024 Spotting Image GmbH
Psychothriller Thriller

Kritikerstimmen

Ich konnte nicht aufhören zu lesen - spannende Charaktere, ungewöhnliches Setting und fiese Cliffhanger!
-- Ivar Leon Menger

Alle Sterne
Am relevantesten
Die atmosphärische Stimmung in einer eher entlegenen Gegend zwischen Dänemark und Deutschland, auf dem Hintergrund der historischen Erfahrungen der verschiedenen Personen im Roman.

Wer?

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Super verzwickte, kurzweilige Story. Konnte gar nicht mehr aufhören. Die Spannung wurde durchweg aufrecht erhalten und man rätselt ständig selbst mit.

Ausserdem ist es sehr gut gelesen, mit den vielen verschiedenen Charakteren.

Super spannend!

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Ist ein richtig gutes Buch. Die Story ist von Anfang an spannend und bleibt es bis zum Schluss. Auch wenn man im Laufe der Zeit den ein oder anderen Verdacht hat, so ist das Ende dann doch überraschend und echt passend.
Außerdem eine angenehme Sprecherinnenstimme.

Spannend

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Der Thriller Nachtfahrt von Annika Strauss hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Spannende Story mit vielen Überraschungen. Schön war auch, dass am Ende keine Fragen offen blieben. Absolute Kaufempfehlung

Spannung vom Anfang bis zum Schluss

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REZENSION zu „NACHTFAHRT“ von Annika STRAUSS

„Es wundert mich überhaupt nicht, dass das nächste Werk von Annika Strauss in Zusammenarbeit mit Sebastian Fitzek entsteht.“ – doch eins nach dem anderen.

Mit „Nachtfahrt“ legt Annika Strauss ihr Thriller-Debüt vor und positioniert sich bemerkenswert selbstbewusst – durch Tempo, Präzision und psychologischer Tiefe. Das Buch packt Dich von Anfang an und lässt Dich nicht mehr los. Hier schreibt jemand, die weiß, wie Spannung funktioniert. Es war mir ein inneres Konfettiwerfen, dieses Buch zu lesen.

INHALT – ohne zu viel zu verraten

Eine gnadenlose Aneinanderreihung von Ereignissen, die sich zunehmend verdichten. Die Ausgangssituation gestaltet sich zunächst überschaubar, kippt jedoch schnell in eine Dynamik, die kaum noch Luft zum atmen lässt. Annika nutzt die Charaktere gekonnt als Motor der Eskalation – jede Entscheidung, jedes Handeln zieht unmittelbare Konsequenzen nach sich.

+++TRIGGERWARNUNG: Im folgenden Absatz werden sensible, gewaltbezogene Begriffe genannt und entsprechende Themen aufgeführt; bitte entscheide selbst, ob Du weiterlesen möchtest. Sonst wechsle bitte zum nächsten Abschnitt: „Dramaturgie”+++

In „Nachtfahrt“ geht es nicht nur um eine „äußere Bedrohung”. Der Thriller verknüpft persönliche Traumata mit ausgeprägter Gewalt und greift dabei u.a. Themen auf, wie z.B. Stalking oder obsessive Eifersucht. Doch diese Motive dienen nicht bloß als Schockelemente. Sie sind eingebettet in ein Geflecht aus Unsicherheit, verletztem Vertrauen, Verlustängsten und dem verzweifelten Wunsch nach Kontrolle und Rache.

Im Zentrum stehen Figuren, die mit eigenen Ängsten und inneren Konflikten ringen. „Nachtfahrt“ behandelt nicht nur die Frage nach Schuld, sondern auch nach Verantwortung. Wie entstehen Täter? Wo beginnt Wegsehen? Und welche Rolle spielen Angst und Verlust als Triebfedern menschlichen Handelns?

Ohne weiter ins Detail zu gehen, lässt sich sagen: Annika Strauss nutzt ihr Debüt, um psychologische Abgründe sichtbar zu machen und verbindet persönliche Tragödie mit gesellschaftlicher Relevanz.

DRAMATURGIE

Was „Nachtfahrt“ besonders macht, ist nicht nur ein klassischer Spannungsbogen – es ist die konsequente Verweigerung von Entlastung. Danke dafür, I guess.
Knappe Kapitel, kurze, präzise Sätze – das Tempo ist hoch, aber nie hektisch. Die Dramaturgie folgt einem konstanten Puls – zumindest meinem. Überraschungsmomente und Schockelemente greifen ineinander, ohne beliebig zu wirken – Chapeau!

CHARAKTERE

Trotz des hohen Tempos verliert Annika ihre Figuren zu keiner Zeit aus den Augen. Die Charakterbeschreibung verliert sich nicht in Details, stattdessen werden sie durch die Handlung selbst konturiert – sie wirken echt, ihr Handeln authentisch und ihre Motivation bleibt nachvollziehbar. Ihr gelingt die Balance zwischen Dynamik und Charakterentwicklung erstaunlich gut. Ich habe alles durch, von mitfühlen bis verachten.

SPRACHE, STIL, RHETORIK

Annika erzeugt mit tiefer, aber stets funktionaler, direkter Sprache und kurzen Sätzen einen enorm angenehmen Rhythmus. Kapitelenden setzen bewusst kleine Bruchkanten (um nicht zu sagen „Cliffhanger”), die zum Weiterlesen zwingen. Zumindest mich – meine Augenränder sprechen Bände. Keine Atempause – für Figuren wie Lesende gleichermaßen.

Die Tonalität verteilt Annika gekonnt über ihr Figuren hinweg und nutzt sie weiterführend für die Charakterentwicklung. Dialoge wirken authentisch und lebhaft.

Ihr gelingt bei all dem, die emotionale Steuerung sowie die perspektivische Manipulation, womit sie eben jene „Überraschungsmomente” schafft und die Spannung aufrecht erhält.

PERSÖNLICHE EINSCHÄTZUNG

Die Zusammenarbeit mit Sebastian Fitzek wirkt nach dieser Lektüre nicht wie ein Zufall, sondern wie eine logische Weiterentwicklung. „Nachtfahrt“ bewegt sich deutlich im psychologischen Thriller-Segment, das vor allem Fitzek prägt. Gleichzeitig bringt Annika eine eigene Handschrift mit – insbesondere in der Figurenzeichnung, der stringenten Reduktion auf das Wesentliche (Stichwort: Rhythmus) und der konstanten Spannungsphase.

Wer sich mit der Autorin allerdings weiter befasst hat oder Annika vielleicht sogar kennt, wird wissen: Das wird böse, denn Horror ist ihr eigentliches Genre. Meiner Einschätzung nach hat sie mit „Nachtfahrt” den Grundstein für etwas gelegt, das unsere Lesezukunft in ihren Romanen deutlich düsterer gestaltet. Ich bin mir sicher, sie wird uns mit ihren Romanen künftig an den Abgrund führen und die deutsche Literaturszene um ein Genre bereichern, das wir so noch nicht gekannt haben.

KRITIK

Die konsequente Hochspannung ist Stärke und potenzielle Schwäche zugleich. Wer bewusst erzählerische Ruhephasen sucht, wird sie hier kaum finden. „Nachtfahrt“ will treiben, nicht reflektieren. Das ist kein Mangel, sondern eine klare Entscheidung. Wer es also rasanter mag oder gerne mal etwas Neues ausprobieren möchte, sollte diesem Debüt unbedingt eine Chance geben. Denn damit kommen wir zum …

FAZIT

„Nachtfahrt“ ist ein bemerkenswertes Debüt: gnadenlos, temporeich, präzise konstruiert. Ein Thriller, der nicht nur Spannung verspricht, sondern sie aufrecht erhält.
Für Menschen, die psychologischen Druck, knappe Dramaturgie, unvorhersehbare Entwicklung und konstante Eskalation schätzen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal so einen dynamischen Thriller gelesen habe – ich hatte zumindest immer Zeit, mir einen Tee zu machen. Die wollte ich mir hier gar nicht erst einräumen.

Das Buch packt Dich von Anfang an

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