Muttersohn Titelbild

Muttersohn

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Muttersohn

Von: Martin Walser
Gesprochen von: Martin Walser
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Über diesen Titel

Wovon handelt dieses Hörbuch? Es ist leichter zu sagen, wovon es nicht handelt. Es handelt also von allem, vor allem von Anton Percy Schlugen, von ihm und mit ihm und durch ihn. Seine Mutter tauft ihn Anton, nennt ihn Percy, selber heißt sie Josefine Schlugen, wird Fini genannt. Sie ist Schneiderin, lebt, auch als sie mit einem Mann zusammenlebt, allein.

Jahrelang schreibt sie Briefe an Ewald Kainz, der auf den Stufen des Neuen Schlosses in Stuttgart eine politische Rede hielt. Die Briefe schickt sie nicht ab, sie liest sie ihrem Sohn vor und vermittelt ihm so, dass zu seiner Zeugung kein Mann nötig gewesen sei. Mit diesem Glauben lebt Percy. Ein Hörbuch darüber, was die Liebe vermag, was der Glaube vermag, was die Sprache vermag – und über die Kunst, Motorrad zu fahren.

©2011 Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg / Argon Verlag GmbH, Berlin (P)2011 SWR, Baden-Baden / Argon Verlag GmbH, Berlin
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Martin Walser lag mir bislang am Herzen, weil er als überaus genauer Beobachter der Gesellschaft etwas zu erzählen hat.
Bei Muttersohn scheint sich der Stil aber in eine abgehobene, triefende Belobigung von Unwichtigem zu verkehren. So erscheint dem Autor selbstverständlich, daß der begabte Hauptprotagonist den Wunsch äußern kann, seinen Vater, den er nicht hat, zu adoptieren, als er auf weitere hoch intellektuelle Charaktere trifft. Mann, Martin, amerikanischer geht's kaum.

Wahrscheinlich habe ich für dieses Buch einen zu begrenzten Horizont. ich hab abgebrochen.....

Mann, Martin. was war da denn los?

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Bisher war Walser immer ein Genuss.
Dieses Buch war leider nicht genussvoll und nach der Hälfte bin ich ausgestiegen. Fragmentarisch und ziellos.

Dieses Mal leider nicht

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