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Gesprochen von:
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Tobias Esch
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Von:
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Tobias Esch
Über diesen Titel
"Es ist an der Zeit, das verhängnisvolle Lebensmodell des ewigen Mehr infrage zu stellen." Tobias Esch
Unsere Gesellschaft steckt in einer Krise des Überangebots und der Beschleunigung. Im Stress unserer Alltagswelt ist der Einzelne unter Beschuss geraten und fühlt sich in einer permanenten Suche nach dem Sinn gefangen. Für Bestsellerautor, Neurowissenschaftler, Mediziner und Glücksforscher Tobias Esch ist es spätestens nach Corona an der Zeit, das verhängnisvolle Lebensmodell des ewigen Mehr infrage zu stellen - wir müssen von der sich unablässig steigernden Dichte, von haltlosem Konsum und damit einhergehender (Selbst-)Ausbeutung wegkommen, müssen zurückfinden zu der Reduktion auf das Minimale und einer so wohltuenden wie befreienden "Leere". Mehr Nichts, weniger Mehr, nach diesem Leitmotiv sollten wir unsere Leben ausrichten! Im Mittelpunkt der von Esch aufgerufenen Debatte steht die Medizin und der unaufhörlich wachsende Gesundheitsmarkt, analog dazu wendet sich der Autor allen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens zu: Glauben und Achtsamkeit, Politik, Klima, Ökologie und Wirtschaftsstrukturen. Nur wenn wir uns in sämtlichen Belangen - und nicht nur mit Blick auf individuelle Selfcare-Maßnahmen - wieder auf die Essenz reduzieren, können wir den Weg zurück zu sinnhaftem Lebensglück und Nachhaltigkeit finden.
©2021 Goldmann Verlag (P)2021 der Hörverlagvielschichtiges Buch
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Gute Denkansätze
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Ich habe mich noch nie durch ein Hörbuch so durchgequält, wie durch dieses. Der Autor hat einen ausgeprägten Sinn für das Offensichtliche, was dazu führt, dass der Erkenntnisgewinn für den Hörer bei Null liegt. Am Ende spricht er davon, dass es sich um ein "vielschichtiges" Buch handelt. Genau das ist es nicht. Vielmehr werden Allgemeinplätze platt aneinandergereiht, viele Fragen gestellt und dann nicht wirklich beantwortet. Man gewinnt den Eindruck, dass es dem Autor darum ging, ein Buch auf den Markt zu werfen, obwohl er eigentlich nichts zu sagen hatte. Stattdessen wird immer wieder auf seine Tätigkeit an der Harvard Medical School verwiesen, deren Glanz wohl auf Autor und Werk abstrahlen soll.
Am Ende hielt das Buch dann für mich persönlich doch noch eine Erkenntnis bereit. Ich habe inzwischen hunderte von Hörbüchern gehört und mich bei Rezensionen immer gefragt, warum die Leute so kritisch mit manchen Sprechern waren. Scheinbar bin ich recht tolerant, was die Qualität der verschiedenen Sprechstile angeht, oder ich gewöhne mich zumindest schnell daran. Nicht so hier. Jetzt weiß ich, was ein richtig schlechter Hörbuch-Sprecher ist. Auch ein Erkenntnisgewinn. Das Buch hätte ein seichtes Hörerlebnis ohne bleibende Erinnerung sein können, doch ein Sprecher, der beispielsweise ständig von Pandemie und Ressourcen redet, beide Worte aber konsequent falsch ausspricht, wird mir in Erinnerung bleiben. Genauso wie die unnatürliche Betonung und das eigenartige Ziehen der Vokale. Vielleicht hätte man hier jemanden sprechen lassen sollen, der das professionell macht. Oder besser noch: einfach schweigen.
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