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Krebs

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Krebs

Von: Werner Schneyder
Gesprochen von: Jörg Hube
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Über diesen Titel

Ist Leben um jeden Preis wirklich noch lebenswert? Erst drei Jahre nach dem Tod seiner Frau war Werner Schneyder in der Lage, alles niederzuschreiben. Entstanden ist eine Anklage an die moderne Medizin und zugleich eine der berührendsten Liebeserklärungen unserer Tage.(c) 2008 LangenMüller Audio-Books
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Als ehrenamtliche Hospizbegleiterin ist der Umgang mit Sterbenden, Trauernden und all dem was dazu geht sehr vertraut.
Es hat mich gefreut und berührt, wie klar und direkt hier darüber geschrieben wird, was in unserer ewig dynamisch fitten, vor Gesundheit und Optimismus strotzenden Umwelt es doch auch die streng tabuisierte andere Seite gibt. Wir sehen stetig, wie die Menschen mit leidensverlängerten Maßnahmen in einem unwürdigem Zustand erhalten werden nur um des Erhalten Willens.
Danke für dieses Buch.
gudrun

hart und ehrlich<br />

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Das Buch hat mich sehr bewegt und auch zum Nachdenken angeregt über eine Chemotherapie
Mein aufrichtiges Beileid an die Anhehörigen

Großartig

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Danke für diese Geschichte, die klaren Worte und die Art ein solches Erleben in Worte zu fassen

Gänsehaut

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schade, viel zu traurig...
da ich in ähnlicher Situation bin.
ich dachte es gibt etwas Halt, aber ist viel zu schlimm... furchtbar... ich konnte es nicht weiterhören.

Tut mir leid für den Autor wie es lief. Herzliches Beileid!

viel zu traurig und destruktiv - kaum anhörbar

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... erschütternd, berührend, berechtigt und sehr verständlich... diese Krankheitsgeschichte zeigt in dramatischer Weise die heutzutage oft menschenunwürdigen, lebensverlängernden und sich oft widersprechenden "Medizineinsätze" auf, die den Menschen und auch die Angehörigen bestens als Produkt verstehen lassen, dessen "Laufzeit" maximal verlängert werden muss. Logischer Verstand und das Nutzenprinzip werden zahlreich ausgeschaltet.
Ich habe bei meinem Vater gerade Gleiches erlebt, glücklicherweise hat es nicht so lang gedauert. zum Schluss musste wir als engste Angehörige mit dem Oberarzt "kämpfen", dass sein festgelegter Wille in der Patientenverfügung umgesetzt wurde. Es machte meiner Mutter katastrophale Gewissensbisse. Mein Vater konnte daraufhin innerhalb von einer Woche sterben. Um viele Morphindosen haben wir gebettelt, er hat sich gekrümmt im Bett und der Arzt sagte, er könne die nächste Dosis erst in einigen Stunden geben, weil sonst die Atmung aussetzen könne... irgendwann sind meine Nerven durchgegangen und ich habe den völlig überforderten jungen Assistenzarzt in der Nacht angefahren, dass er endlich dafür sorgen soll, dass mein Vater sich nicht krümmt vor Schmerzen... einige Stunden später hatten wir dann endlich den Morphintropf erkämpft...!! Von da an war es ruhig im Bett, wir waren bei ihm bis zum Schluss und er ist nur noch einmal kurz, aber ohne Schmerz aufgewacht... Geblieben sind einschneidende Erinnerungen und ebenso viele Fragestellungen, wie vom Autor hier. Das Buch hat mich sehr!!! berührt und ich danke für diese mutige und offenen Einblicke in sehr private Zeiten...
Selbst habe ich die Diagnose "Brustkrebs" im frühen Stadium gerade erhalten. die moderne Medizin verordnet mir, nach erfolgter OP, ein halbes Jahr Chemo, 6-8 Wochen Strahlen und dann 5 Jahre Antihormontherapie. Mein Leben als Alleinstehende, selbständige Einzelkämpferin wär damit schon in der Frühphase aufgrund von reiner Wahrscheinlichkeit "zerschossen". Ich werde die Chemo mutig und aus tiefstem Herzen ablehnen, mein Immunsystem maximal stärken, sehr auf mich achten und mir Gedanken über evtl. "schlechtere" Zeiten machen. Nach allem, was ich gehört und gelesen habe, fällt es mir schwer, den "Göttern in weiss" noch zu vertrauen - ich fühle mich wie ein Produkt, bei dem nach Leitlinien entschieden wird.... - das macht mich sehr traurig... Nach meinen Erlebnissen mit meinem Vater bin ich sehr sicher, es "verrecken" unglaublich viele Menschen in unserem Lande aufgrund der wisschaftlichen Erkenntnisse modernster Medizin, mit denen das Leben verlängert wird. Ich wünsche mir schnellstens mehr Diskussionen und menschenwürdige Veränderungen zu einem Thema, dass jeden! einmal betreffen kann. Mein Mitgefühl für Werner Schneyder - sehr hörenswert Buch.

Danke!

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