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Inhaltsangabe

Im Winter 1959-60 gibt Shmuel Ash sein Studium in Jerusalem auf und zieht in das Haus eines gehbehinderten alten Mannes als dessen Helfer und Begleiter. Hier begegnet ihm die verführerische, unnahbare Atalja Abrabarnel. Neugier und Lust packen ihn, aber sie warnt ihn, nicht in Liebe zu ihr zu verfallen. Nach und nach gelingt es ihm, ihr Geheimnis zu enthüllen, das sie mit Gershom Wald, dem schroffen, alten Mann, teilt, das die beiden auf unheilsame Weise eng miteinander verbindet und das Haus zu einem Gefängnis werden läßt.

Amos Oz hat einen Liebesroman geschrieben und zugleich ein Buch über Israel und das geteilte Jerusalem - eine Geschichte seines Landes mit seinen Hoffnungen und seiner Verzweiflung.
©2015 Suhrkamp Verlag (P)2015 parlando Verlag

Kritikerstimmen


Amos Oz gehört zu den großen Schriftstellern der Weltliteratur.
-- Süddeutsche Zeitung

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Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    94
  • 4 Sterne
    44
  • 3 Sterne
    27
  • 2 Sterne
    8
  • 1 Stern
    7

Sprecher

  • 4.5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    118
  • 4 Sterne
    29
  • 3 Sterne
    15
  • 2 Sterne
    3
  • 1 Stern
    5

Geschichte

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    74
  • 4 Sterne
    51
  • 3 Sterne
    25
  • 2 Sterne
    11
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    8
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    4 out of 5 stars

fantastisch

diese Geschichte ist nachdenklich, fantasievoll, politisch, theologisch, entspannend und bildend. Der Sprecher versteht es, dem Hörer den richtigen Raum zu öffnen, den dieser Roman benötigt, um zu wirken. Ich habe jede Sekunde genossen.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    2 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Langweilige Kopfgeburt

Für wen - wenn nicht gerade für Sie - ist dieses Hörbuch besser geeignet?

Die Thematik des Buchs ist weder als Roman in Text noch als Hörbuch geeignet. Es ist eine Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen Religion als Politik versus Religion als nicht institutionalisierte Geisteshaltung. Das ist übrigens ein Gebiet, das mich persönlich sehr interessiert. Aber ein Essay in einer Wochenzeitung wäre aus meiner Sicht die passende Plattform, um das Anliegen des Autors zu präsentieren.

Was hat Sie am meisten an Amos Ozs Geschichte enttäuscht?

Es wirkt wie ein billiger Kunsttrick, den Protagonisten langatmige Fachvorträge in den Mund zu legen. Die Figuren werden nicht lebendig. Schlimmer noch: ihre psychologische Entwicklung ist auf dem Hintergrund der politischen / historischen Thematik nicht nachvollziehbar. Die dünne Liebesbeziehung und die paar saftlosen Sexszenen wirken wie Einsprengsel, die sich bemühen, noch ein bisschen Pep in die Geschichte zu bringen. Zudem werden stilistische Klischees mehrfach wiederholt: So scheint es offenbar sehr vonnöten zu sein, immer wieder langatmige Beschreibungen von Zimmern zu bringen, wobei es aus mir unerfindlichem Grund wichtig zu sein scheint, auf die Position und den Zustand der jeweiligen Glühbirne einzugehen.

Wen hätten Sie anstatt Christian Brückner als Erzähler vorgeschlagen?

Christian Brückner mag wohl ein guter Sprecher sein. Seine Stimme ist angenehm. Aber er variiert kaum im Duktus. Es klingt sicher galant intellektuell, die Stimme am Ende eines Satzes anzuheben, aber wenn das dauernd passiert, wirkt es mechanisch. Und man fragt sich, ob der Vorleser gedanklich überhaupt noch beim Inhalt des Gesprochenen ist.

Welche Emotionen hat dieses Hörbuch bei Ihnen ausgelöst? Ärger, Betroffenheit, Enttäuschung?

Das Buch war für mich ein Ärgernis. Ich habe nur durchgehalten, weil ich wissen wollte, ob es wenigstens zum Schluss noch einen überraschenden Clou geben könnte, der das Zuhören dennoch lohnenswert gemacht hätte. Hat es aber nicht. Ich war heilfroh, als ich den letzten Satz vernommen hatte. Diesen habe ich übrigens tatsächlich zweimal gehört, weil ich es nicht fassen konnte, wie banal er war.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Wer den Intellektualismus der 70er Jahre kennt und diesen liebte, der mag sich dieses Buch 'antun'.

5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ungewöhnliche Sichtweise

Würden Sie dieses Hörbuch einem Freund empfehlen? Wenn ja, was würden Sie ihm dazu sagen?

Dieses Buch geht die Urfragen der Christenheit sehr unkonventionell an. Es wird sozusagen "von außen" betrachtet und das tut dem Thema sehr gut.
Der Sprecher passt gut zu diesem Buch.

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Wer "Der Meister und Margarita" von Bulgakov mochte, wird wahrscheinlich auch für dieses Buch einen Draht haben.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Ein Meisterwerk von Amos Oz

Was hat Ihnen das Hörerlebnis von Judas besonders unterhaltsam gemacht?

Es ist eher schmerzlich unterhaltsam, weil es viele Fragen offen läßt und einen sehr lange gedanklich begleitet. Zum Einen ist es ein zeitgeschichtliches Werk, vor allem aber ein philosophisches Buch über Religion, Krieg und Frieden, über das Menschsein schlechthin.

Haben Sie vorher schon ein Hörbuch mit Christian Brückner gehört? Wie würden Sie beide vergleichen?

Wie in jedem Buch, das Christian Brückner liest, wird die Sprache des Autors auch hier zum literarischen Genuß, werden Handlung und Inhalt zum unvergessenen Erlebnis. Auch bei diesem sehr guten Buch wird deutlich, daß es "vorgelesen" sogar noch gewinnen kann und sein Inhalt noch veständlicher wird, wenn der Vorleser dem Hörer Zeit läßt, die er sich zuweilen als Leser nicht nehmen würde. Christian Brückner gelingt es, mittels seiner Ausdruckskraft Brücken zur Aussage des Autors zu bauen, denn er liest sehr eindringlich mit allen Sinnen und spricht diese beim Hörer auch an.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars
  • Frank
  • Erkrath, Deutschland
  • 15.10.2015

Eine Gesichte ohne jeden Spanungsbogen

Der Roman schleppt sich über 10 Stunden so dahin. Ein wenig Handlung und ein Hauch einer Liebesgeschichte, gepaart mit einer interessanten theologischen These, werden - wie ein Pizzateig - endlos ausgewalzt. Ich habe mich gelangweilt. Einzig die schöne Stimme des Sprechers, haben mich dazu gebracht, auf langen Autofahrten nicht aufs Radio umzuschalten.

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars

Endlose Monologe

Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

Christian Brückner als Leser ist wie immer Brilliant. die Geschichte hat mir hingegen weniger gefallen. Vor allem, weil es nur sehr wenig Geschichte hat. Eigentlich ist es nur eine Aneinanderreihung von endlosen Monologen zu Christlich / Jüdischen Themen. Gerade wegen dieser Thematik, ein Leben in dem erst kürzlichen entstandenen Staat Israel, hatte ich mir das Buch gekauft. Da aber die Handlung sehr kurz kommt bleibt auch davon kaum etwas übrig.
Also wenn man sich nicht gerade für religiöse Philosophie interessiert....

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    4 out of 5 stars
  • Tanja
  • München, Deutschland
  • 13.07.2015

Nachhilfe in Bibelkunde

Oz entwirft hier aus jüdischer Sicht eine völlig andere Interpretation der Rolle Judas bei Jesus Kreuzigung. Diese ist ohne Zweifel streckenweise schon sehr überzeugend, weil Oz die logischen Brüche in der Deutung offenlegt. Auch der kritische Blick auf die Staatsgründung Israels ist fesselnd und in eine erschütternde Geschichte eingebettet. Warum dann nur 4 Sterne? Streckenweise nervt der besserwisserische Ton und die Besessenheit, die Göttlichkeit Jesu zu widerlegen. Irgendwann scheint sich einiges zu wiederholen und die Erzählung nicht recht vom Fleck zu kommen. Insgesamt aber empfehlenswert, auch weil Brückner in Hochform ist.