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Ins Freie

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Ins Freie

Von: Joshua Ferris
Gesprochen von: Matthias Brandt
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Über diesen Titel

Große Literatur, gelesen von Hörbuchpreisträger Matthias Brandt. Eigentlich will Tim Farnsworth nur funktionieren. Im Beruf. In seiner Ehe. Als Vater. Warum auch nicht, hat er doch alles, was es für ein erfülltes Leben braucht: Erfolg, Wohlstand, familiäres Glück. Doch dann ist von einem Tag auf den anderen nichts mehr, wie es war. Denn er sieht sich getrieben, das zu zerstören, was er liebt.

Tim Farnsworth ist ein attraktiver Mann im besten Alter. Seine Frau Jane liebt ihn, trotz mancher Krisen, auch nach all den Jahren noch. Obwohl er meist bis spätabends in seinem Büro in einer angesehenen Anwaltskanzlei in Manhattan arbeitet, mag er seinen Job. Und auch wenn sich seine pubertierende Tochter Becka immer mehr hinter ihrer Gitarre, ihren Rastalocken und einem Polster überschüssiger Pfunde versteckt, bleibt sie für ihn das schönste Mädchen auf der Welt. Er liebt seine Familie, sein Haus und seine Arbeit wie nichts sonst auf der Welt. Und doch steht er eines Tages auf und geht fort. Nicht weil er möchte, sondern weil er muß. Weil ihn nichts mehr halten kann. Er macht sich auf den Weg, hinaus ins Freie. Doch es wird kein Aufbruch hin zu neuen Horizonten. Es wird ein Abstieg in die Hölle, und so sehr seine Frau auch versucht, ihm dabei beizustehen, ist es am Ende doch ein Weg, den er ganz alleine gehen muss.

Gesellschaftsroman, Eheroman, Psychodrama: "Ins Freie" ist ein ebenso beeindruckendes wie verstörendes Buch über die Zwänge der Gesellschaft und die apokalyptischen Kräfte in uns selbst. Es ist ein Buch über eine dunkle Obsession, die einen Menschen am Ende dazu bringt, das zu zerstören, was er liebt. Es ist die bewegende Geschichte eines Paares, das sein glückliches Leben als Selbstverständlichkeit betrachtet, bis von einem Tag auf den anderen alles unwiederbringlich auseinanderbricht.

©2010 Luchterhand (P)2010 Random House Audio
Belletristik Familienleben
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Bei „Ins Freie" von Joshua Ferris geht es um nichts geringeres, als um einen gesettleten, erfolgreichen Juristen mit netter Familie, großem Haus mit vielen Schlafzimmern, glatt verlaufender Karriere als Partner in einer Anwaltskanzlei - der von Zeit zu Zeit unerklärliche Anfälle erleidet. Dann fühlt er sich getrieben, sich seine Kleider vom Leib zu reißen (Merke: Kritik an der Wohlstandsgesellschaft, die ihn in Schlips und Anzug zwängt!) und sich auf einen Marsch ins Ungewisse zu machen.

Der Verlag schreibt folgendes zu dem Titel: „Gesellschaftsroman, Eheroman, Psychodrama: "Ins Freie" ist ein ebenso beeindruckendes wie verstörendes Buch über die Zwänge der Gesellschaft und die apokalyptischen Kräfte in uns selbst. Es ist ein Buch über eine dunkle Obsession, die einen Menschen am Ende dazu bringt, das zu zerstören, was er liebt."

Das ist alles sicherlich sehr richtig und treffend ausgedrückt und aufgrund dieser Beschreibung habe ich das Hörbuch auch heruntergeladen. Was in der Verlags-Beschreibung fehlt: es ist ein Hörbuch, das man nicht mehr „weglegen" kann - wäre es ein gedrucktes Buch, würde man es einen „Pageturner" nennen! Unglaublich lebendig und lebensnah werden die Gedanken und Gefühle des Protagonisten beschrieben, ebenso die Umgebung, in der er sich bewegt - die spiegelglatte Welt der Kanzlei, die verstörenden Wanderungen durch die dreckigen Hinterhöfe des Molochs New York, der verzweifelte Versuch, zuhause die gutbürgerlichen Fassade zu wahren. Und Matthias Brandt ist sowieso ein großartiger Interpret, der auch diesem Stoff gerecht wird. Ich höre viel Hörbücher - bin aber immer wieder begeistert, wenn ich ein Hörbuch finde, das mich so in den Bann zieht, dass ich es kaum erwarten kann, endlich weiterzuhören. Dies hier war so eines!

Pageturner

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Klasse Buch. Bin zwar erst zur Haelfte durch, aber ich mag den Schreibstil, der einen immer wieder nach vorne zieht und der Sprecher ist richtig richtig gut.

Ins Freie

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Dieses Buch ist auf eine seltsame Art mitreissend. Hin und her gerissen ob ich es gut finde oder nicht.. letztendlich ist es einfach anders. Sehr subtil beschrieben, manchmal frage ich mich wie konnte der Autor den Protagonisten derart genau in seiner so anderen Welt beschreiben. Ein Hochgenuss ist mit Sicherheit der Vorleser ohne diesen haette es wahrscheinlich nur halb soviel Interesse in mir geweckt. Wer Buecher wie "Das Parfum" oder "Die dunkle Seite des Mondes" mag, wird dieses Buch auch lieben.

Anders

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Nach den ersten 1 1/2 Stunden habe ich das Hörbuch erst einmal wieder "bei Seite gelegt". Nach ein paar Wochen habe ich weiter gehört. Es ist mir ergangen wie der Rezsensentin aus Singapore: Ich bin ebenfalls hin und her gerissen. Ich bin der Intensität der Geschichte und dem wunderbaren Vortrag von Matthias Brandt erlegen, aber ich weiß nicht, was das Buch mir sagen will: Über einige Jahre hinweg holt Jane Tim nach seinen - ihn plötzlich überkommenden und unerklärbaren - Wanderexcessen immer wieder ab "fängt ihn ein", holt ihn zu sich zurück. Aber irgendwann beschließt Tim draußen zu bleiben, sich nicht mehr zu melden. Nur noch sporadisch ruft er an, verfällt körperlich und geistig immer mehr, rappelt sich wieder auf,. Jane bietet immer wieder an, ihn zurück zu holen. Doch sie lernt auch jemanden kennen, versucht es mit einem anderen Mann, läßt sich scheiden. Trennt sich aber doch wieder. Sie will nur Tim. Dann kommt Tim für eine kurze Zeit zurück, als Jane schwer erkrankt, versucht - nach Janes vorläufiger Heilung - ein so normales Leben wie möglich zu führen. Aber es hält nicht, er muss wieder fort. Am Ende stirbt Jane an der zurückgekehrten Krankheit. Und Tim erliegt dem jahrelangem Mißbrauch seiner körperlichen und geistigen Ressourcen. Eingestreut ist auch immer wieder Kritik an den gesellschaftlichen Gegebenheiten: Wo ist das ach so freie Amerika, wenn Tim zum Beispiel erschöpft auf einer Bank oder in einem öffentlichen Park einschläft und von der öffentlichen Ordnung immer wieder hochgejagd wird? Den letzten Stern verweigere ich aufgrund meines Zwiespaltes.

Zwiespalt

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Ja, man kann sagen, dass es sich hier um eine bewegende Geschichte handelt. Und sie lässt ja auch allerhand Deutungsmöglichkeiten zu. Joshua Ferris hat über einen erfolgreichen Anwalt geschrieben, der eigentlich aus seinem Leben wegrennen will. Man weiß nicht genau, warum (er selbst weiß es möglicherweise auch nicht), aber urplötzlich überfällt ihn der Drang zum Ausbruch aus den gewohnten Verhältnissen wie ein Gewitter den Sommertag. Der Autor schildert sehr genau, was es für Folgen haben kann, wenn man anders ist als alle anderen. Wie alles zu Bruch geht, was man sich aufgebaut hat. Wie sich Freunde und Kollegen abwenden. Wie die Scheinheiligkeit wächst. Matthias Brandt liest weit weniger kehlig als sein Vater Willy einst redete ... im Ernst: Er liest sehr gut - eine Stimme mit Charisma, die den Text aber nicht vereinnahmt, sondern der Story immer genügend Entfaltungsspielraum lässt. Manches an der Geschichte ist übrigens etwas schräg. So wurde mir zum Beispiel nie klar, ob der Typ, der da aus seinem Leben rennt, sich dabei wirklich alle Kleider von Leib reißt (weil er doch so viele Erfrierungen erleiden muss). Seltsam: Sein Handy schmeißt er in den Rinnstein, seinen Rucksack behält er ... man wird wirklich nicht schlau draus. Aber zum Schluss verschwimmt ohnehin alles. Insgesamt durchaus hörenswert, aber kein Muss!

Achtung, Zwangsjogger!

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