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Im ersten Licht

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Im ersten Licht

Von: Norbert Gstrein
Gesprochen von: Stefan Kaminski
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Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstreins überwältigender neuer Roman – nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026

Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes Leben zerbrechlich in diesem Roman, der mit einem Axthieb beginnt: Adrians Vater macht ihn als Jugendlichen untauglich für den Ersten Weltkrieg, rettet ihn so vielleicht. Der störrische, zärtliche Mensch, der von da an durch über achtzig Lebensjahre hinkt, ist das Wunder dieses Erzählens. Adrian sieht zweimal seine Welt untergehen, hat zweimal mit jungen Männern zu tun, die weniger Glück hatten als er, und erlebt im Alter die unverhoffte Liebesgeschichte eines Mannes, der zu allem erzogen wurde, bloß nicht zum Lieben. Wie leben im Schatten der Kriege und des Tötens? Mit einem furchtlosen Blick in die Vergangenheit stellt sich »Im ersten Licht« dieser großen Frage der Gegenwart.

©2026 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (P)2026 Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
20. Jahrhundert Belletristik Historische Romane Romanbiografien
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Kritikerstimmen

»Norbert Gstrein hat mit ›Im ersten Licht‹ einen großartigen Roman geschrieben, in dem er anhand der Geschichte eines einfachen Menschen die zeitlosen Themen von Gewalt, Verantwortung und Schuld entfaltet.« (Joel Fokke)
»Die Emotionalität der Schilderungen berührt zutiefst. Der Roman zehrt in erster Linie von dynamischen Dialogen, die nirgends gestelzt wirken. Dank dieses Talentes für das Stilmittel des Zwiegespräches gehört Norbert Gstrein zu den Top Ten der deutschsprachigen Erzähler.« (Ulf Heise)
»Die Geschichte eines Jahrhunderts, dessen Lehren in unserer Gegenwart verblassen – ein neuer Meilenstein der Antikriegsliteratur.« (Jan Drees)
»Norbert Gstreins Roman ist so großartig wie quälend wahrhaftig. Das Furchtbare sichtbar zu machen, seine Nähe zu erkennen, den Abstand der Lebenden zu den Toten so klein wie möglich werden zu lassen – darum geht es in diesem erschreckend zeitgemäßen Roman.« (Thomas Steinfeld)
»Ein Jahrhundertroman von brutaler Eleganz.« (Christoph Schröder)
»Ein schlauer historischer Roman, der uns die persönliche Erfahrung dieses kriegsgeschüttelten 20. Jahrhunderts noch einmal über Literatur nachlebbar macht.« (Denis Scheck)
»Gstrein beherrscht die erzählerische Ökonomie perfekt, das Spiel dezenter Vorausdeutungen und Anspielungen, den Aufbau von Spannung, die Ensemblewirkung von Haupt- und Nebenfiguren. In unseren kriegerischen Zeiten muss nicht eigens betont werden, wie aktuell dieser große historische Roman ist, der davon erzählt, wie eine ganze Welt schon in der frühen Morgenröte ihre Unschuld für immer verlor.« (Richard Kämmerlings)
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