Hyperion oder der Eremit in Griechenland Titelbild

Hyperion oder der Eremit in Griechenland

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Hyperion oder der Eremit in Griechenland

Von: Friedrich Hölderlin
Gesprochen von: Ulrich Noethen, Vincent Leittersdorf, Jule Böwe
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Friedrich Hölderlin, dessen Gesamtwerk erst von der Nachwelt erschlossen wurde, verdankte seine Leserschaft bei Lebzeiten vor allem dem Briefroman, der 1797/99 bei Cotta in Tübingen erschien.

Vor dem Hintergrund des griechischen Freiheitskampfes seit 1770, der Hölderlins Generation für die Wiederbelebung antiker Ideale begeisterte, spiegelt der Roman auch den unterdrückten Freiheitsdrang im eigenen Lande. Die brieflichen Unterhaltungen des Griechen Hyperion mit seinem deutschen Freund Bellarmin und seiner geliebten Diotima sind bittere Analysen der eigenen Gegenwart und Rückblicke auf hoffnungsvolle Versuche, an der Misere der Verhältnisse etwas zu ändern.

Hyperion, zu deutsch der Drobenwandelnde, verrät die Ideale nicht, die er zu leben versucht, und bewahrt gerade im Rückzug seine kritische Position.

Bearbeitung: Kai Grehn.
Mit freundlicher Genehmigung der henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin GmbH.
Jede weitere Nutzung der Hörspielbearbeitung von Kai Grehn ist genehmigungspflichtig.
Regie: Kai Grehn,
Musik: Kai-Uwe Kohlschmidt.

©2004 SWR (P)2004 SWR
Klassiker
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Das ist auf jeden Fall kein Hörspiel zum "Nebenher-Hören", Hölderlins Text fordert volle Konzentration, zum Hören genauso wie zum Lesen.
Die Aufarbeitung dieses Klassikers ist - sagen wir mal - interessant. Für Hörer*innen, die den Text nicht kennen, sehr anspruchsvoll. Wahrscheinlich sollte man den "Hyperion" schon vorher gelesen haben, um wirklich mitzukommen. Zumindest muss man eine Ahnung davon haben, wovon der Text handelt, sonst wird man hoffnungslos überfordert.
Dann stellt sich allerdings die Frage, worin genau der Mehrwert dieses Hörspiels besteht...
Als "Auffrischung" oder Vertiefung für bereits Eingeweihte eine lohnende Hörtüre, wenn die untermalenden Gitarrenklänge auch - sagen wir mal - Geschmackssache sind.

Interessante Umsetzung. Für welches Zielpublikum?

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Wie man die wundervolle Sprache Hölderlins mit solch scheußlich Geräuschen "untermalen" kann, entzieht sich mir total...

Hölderlin mit Elektrogitarre

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Ein wunderbarer Text als Hörspiel aufbereitet. Wunderbar gelesen, so weit ich es durch die absolut nervtötende Gitarrenbegleitung wahrnehmen konnte.

Nervige Geräusche

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