Jetzt kostenlos testen

Heldensterben

Sprecher: Sophie Rois
Spieldauer: 5 Std. und 45 Min.
4 out of 5 stars (58 Bewertungen)

Danach 9,95 € pro Monat. Jederzeit kündbar.

ODER
Im Warenkorb

Inhaltsangabe

Nirgendwo wird so schön gestorben wie in Wien. Ein Pornoproduzent, der von hoher Filmkunst schwärmt, eine Porno-Aktrice, die vom Selbstmord ihrer prominenten Freundin träumt, eine Zwergin, die unvergessliche Beerdigungsreden schreibt, und eine alterskluge Frau Kommerzialrat, die den Tod ihrer Tochter rächen will: Christine Grän hat den Wien-Roman schlechthin geschrieben, in dem sich die gloriose Schönheit und die abgrundtiefe Gemeinheit, das unerschöpfliche Vergnügen an der Intrige und die Lust des Fleisches, die unausrottbare Vitalität und die morbide Melancholie zu der genialen Mixtur vereinen, die den Geist der Stadt bestimmt.
(c)+(p) 2008 Eichborn Lido

Das könnte Ihnen auch gefallen

Weitere Titel des Autors

Hörerbewertungen

Bewertung

Gesamt

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    23
  • 4 Sterne
    20
  • 3 Sterne
    10
  • 2 Sterne
    3
  • 1 Stern
    2

Sprecher

  • 5 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    13
  • 4 Sterne
    1
  • 3 Sterne
    0
  • 2 Sterne
    0
  • 1 Stern
    0

Geschichte

  • 4 out of 5 stars
  • 5 Sterne
    5
  • 4 Sterne
    7
  • 3 Sterne
    1
  • 2 Sterne
    0
  • 1 Stern
    1

Rezensionen - mit Klick auf einen der beiden Reiter können Sie die Quelle der Rezensionen bestimmen.

Sortieren nach:
Filtern:
  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Wenn die Eigenliebe unerwidert bleibt...

Wenn man sich schon das Leben nehmen möchte, dann sollte man das in Wien tun. Nirgendwo sonst auf der Welt wird man auf soviel tiefes Verständnis stoßen und auf Hilfestellung jeglicher Art.
Es ist ein rabenschwarzer, hinreißend morbider Humor, mit dem Christine Grän uns einige herrliche Figuren ans Herz legt. Lucie Haberer schreibt seit drei Jahren an einem Nachschlagewerk der Selbsttöter, von Amery bis Zweig. Sie selbst hat zahlreiche Suizidversuche hinter sich und findet doch immer wieder unfreiwillig ins Leben zurück. Ihren Lebensunterhalt verdient sie mit dem Schreiben von Nachrufen und poetischen Pornos. Letztere werden übrigens - bereinigt von aller Poesie, ja allem Text - recht erfolgreich verfilmt.
Ludwig, der Filmproduzent, ist die vielleicht tragischste Figur dieses tieftraurig komischen Romans. Aus Liebe zu einer lesbischen Frau wandelt er sich in Ludowiga. Zum letzten Schritt (oder besser: Schnitt) reichen dann allerdings weder die Liebe noch die Verzweiflung aus. Dann doch lieber ein schön inszenierter Selbstmord. Aber selbst den bringt der arme Ludwig nicht zustande...

Sophie Rois ist eh meine Göttin der Vorlesekunst (hören Sie sich mal 'Tokio' von Mo Haider an - das ist uneinholbar). Hier weiß man nicht, wer wohl mehr vom anderen profitiert, die Autorin oder die Interpretin. Sagen wir einfach: zusammen sind sie unschlagbar!

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

sehr empfehlenswert, wenn man Wien kennt

Der Roman ist wunderschön gelesen, großes Lob an Sophie Rois! Schade, dass der Roman gekürzt und damit schneller vorbei ist.

  • Gesamt
    1 out of 5 stars

Todessehnsüchte

Wer eine ständige Krise liebt und wer ein 'Glas halb leer Typ' ist, den mag so ein Roman vielleicht ansprechen, aber ich kann, frei von Todessehnsüchten, wenig mit dem Roman anfangen, mir ist das zu morbide. Den Stern gibt es noch für den Vortrag, mit 'Wiener Schmah'.