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Geister

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Geister

Von: Nathan Hill
Gesprochen von: Uve Teschner
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Ein Anruf der Anwaltskanzlei Rogers & Rogers verändert schlagartig das Leben des Literaturprofessors Samuel Anderson. Er, der als kleines Kind von seiner Mutter verlassen wurde, soll nun für sie bürgen: Nach ihrem tätlichen Angriff auf einen republikanischen Präsidentschaftskandidaten verlangt man von ihm, die Integrität einer Frau zu bezeugen, die er seit mehr als zwanzig Jahren nicht gesehen hat. Ein Gedanke, der ihm zunächst völlig abwegig erscheint. Doch Samuel will auch endlich begreifen, was damals wirklich geschehen ist.

Ein allumfassender, mitreißender Roman über Liebe, Unabhängigkeit, Verrat und die lebenslange Hoffnung auf Erlösung, ein Familienroman und zugleich eine pointierte Gesellschaftsgeschichte von den Chicagoer Aufständen 1968 bis zu Occupy Wall Street.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung genießt du exklusiv nur bei Audible.

©2016 Piper Verlag GmbH (P)2017 Audible Studios
Belletristik Familienleben

Beschreibung von Audible

Mutters geheimes Leben

Das ist Samuel: erfolgloser Autor und gelangweilter Lehrer. Er hat seine Mutter seit über zwanzig Jahren nicht gesehen, nachdem sie die Familie über Nacht verließ. Jetzt taucht sie plötzlich wieder auf, als sie wegen einer Attacke auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten verhaftet wird und Samuels Hilfe braucht. Aber wie soll er einer Frau helfen, die er gar nicht kennt? Auf der Suche nach ihrer Geschichte kommt er schließlich dem geheimen Leben seiner Mutter auf die Spur... Uve Teschner liest Nathan Hills gefeierten Debütroman.

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die Geschichte fesselt, hält im Bann, rührt zu Tränen, die auch mal vor Lachen laufen.
der Sprecher ist einfach ganz wunderbar. durch seine Stimmen Vielfalt erweckt er den Roman zum leben.
Der Inhalt des Romans ist in der Kurzbeschreibung schon ausreichend beschrieben, um neugierig zu werden. Und wer diese Geschichte hört, wird es vom Anfang bis zum Ende genießen.

Großartige Geschichte, fantastischer Sprecher!

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Grundsätzlich ist der Kern der Geschichte gar nicht schlecht... Aber: Diese Längen!!!!
Müssen wir wirklich zum Verständnis des Plots wissen, wie Menschen in einem MMPOG vor die Hunde gehen und quasi stundenlang mit ihnen spielen? Diejenigen, die solche Spiele kennen, schmunzeln zwar, aber wissen es eh und diejenigen, die keine Ahnung davon haben, werden es hiernach auch nicht verstehen. Oder das Gespräch mit der Studentin in derartiger Länge miterleben? Nein!!! Selbst der Sprecher wird zwischendurch so schnell, dass man das Gefühl hat, auch er will es einfach nur hinter sich bringen.
Für mich definitiv kein Buch, was ich mir jemals ein zweits mal anhören werde.

Najaaaa

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Was Nathan Hill hier abliefert ist mehr als nur das Bild eines Amerika zwischen Vietnam und digitalem Zeitalter. Es ist eine haargenaue, äußerst präzise formulierte Betrachtung von menschlichen Schicksalen. Bis ins letzte Detail ebenso schlüssig wie tiefgründig und nicht minder tragisch.

Spannend, vielschichtig, pointenreich - sicherlich auch humorvoll. Immer wieder finden sich Stellen (wie zum Beispiel in den Beschreibungen der Welt von Lauras Gedanken), die einen laut loslachen lassen.

Und Geister? Ja, auch Geister. Viele Geister sogar. Alte, norwegische Geister. Geister aus jedermanns Kindheit und Geister aus jedermanns Erwachsenemleben. Geister im Spiegel und Geister der Geschichte. Böse Geister und gute Geister.

Ganz wie das so sein soll, bei einem guten Buch. Und dies hier ist ein wirklich gutes Buch. Absolute Lese/Hör-Empfehlung! 23 Stunden pures Vergnügen!

Absoluter Glücksgriff

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Ich bin sehr skeptisch bei Büchern, von denen man sagt, dass ich sie unbedingt lesen muss. „Geister“ von Nathan Hill muss man tatsächlich lesen. Unbedingt, auch wenn es ab und an eine Geduldsprobe ist.

Eine Zusammenfassung ist schwierig. Es geht um den Literaturprofessor Samuel Anderson, den sein Lehrjob anödet, der eigentlich Schriftsteller ist, ein Schriftsteller, der nie ein Buch geschrieben hat, genau wie sein Freund Pwnage, mit dem er sich regelmäßig im Spiel Elfscape trifft. Auch Pwnage wäre Schriftsteller, wenn er nur seine grandiose Thrilleridee zu Papier bringen würde, aber woher soll man die Zeit nehmen?
Samuel erfährt, dass seine Mutter, die vor Jahren die Familie verlassen hat, in einen Anschlag auf den Präsidentschaftskandidaten verwickelt ist und beginnt mit einer Recherche, die ihn weit weg von seinen Alltagssorgen bringt.

Was anfängt, wie ein kurioses Drama um einen unambitionierten Professor in der Midlifekrise, mausert sich zu einer satten Familiengeschichte, die von den 68er Unruhen in Chicago erzählt und sogar bis nach Norwegen wandert, wo Sagen und Märchen noch leben, es Hausgeister gibt und der Nix Kinder stiehlt. Und am Ende offenbart sich sogar ein Intrigengespinnst von unfassbaren Ausmaßen.

Hier weiß man lange nicht, worum es eigentlich geht, aber das macht nichts. Man amüsiert sich köstlich. Nathan Hill erzählt gekonnt, süffisant und mit beißender Ironie die unglaublichsten Dinge. Wenn beispielsweise Pwnage bei exzessivem Elfscape-Spielen zusammenbricht, erklärt ein Arzt Theorien zu den Gehirnaktivitäten Spielesüchtiger, die gewagt und irrwitzig sind, aber trotzdem wirklich schlüssig anmuten. Das ist Kunst!
Es ist zu Niederknien komisch, wenn Studentin Laura ausführlich und plausibel erklärt, warum es ihr gutes Recht und absolut vernünftig ist, bei Prüfungen zu betrügen und sich möglichst ohne etwas zu lernen durchs Studium zu schummeln. Später wird ihr eine große politische Karriere vorausgesagt. Grandios!

„Geister“ ist große Kunst und großes Kino. Der Autor holt ganz weit aus, kreist die Sache ein, strapaziert auch gelegentlich die Geduld des Lesers mit epischen Schlenkern und seitenlangen Sätzen, um dann am Ende tatsächlich mit einer Botschaft aufzuwarten, die trifft, ganz ohne erhobenen Zeigefinger und dann noch einer verfahrenen Situation ein Happy End verschafft, ohne auch nur die Kitschgrenze zu streifen.

Dieses Buch ist unendlich klug, unendlich witzig und wird mich noch länger beschäftigen. Ganz ausdrücklich empfehle ich das Hörbuch. Es ist toll gelesen und es hilft einem über die ein oder andere Länge hinweg, wenn man es vorgelesen bekommt.

Unendlich klug und unendlich witzig

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Ich habe oft das Problem, dass mir Filme, Serien - und eben Bücher schnell leicht ersichtlich zu sein scheinen. Endlich habe ich eine Geschichte entdeckt, die fast bis zum Schluss nicht klar macht, wohin die Reise geht. Dabei wird aber gleichzeitig das Leben unterschiedlicher miteinander zusammenhängender Charaktere so eindrucksvoll und beinahe tatsächlich real erzählt, dass das Buch zu meiner Empfehlung macht. Der Kauf lohnt sich, das lesen lohnt sich - und auch das hören ist ein Vergnügen.
Wer ein Geschenk sucht: die Art des Autors hat es in sich, wenn der Leser bzw. Hörer neugierig ist!

Endlich!

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