Freund oder Feind Titelbild

Freund oder Feind

Das schwarze Auge 2

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Freund oder Feind

Von: Markus Topf, Timo Reuber
Gesprochen von: Claus-Peter Damitz, Marcus Off, Gabrielle Pietermann, Marco Kröger, Julius Jellinek, Eckart Dux, Till Hagen
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Gundar Gemmenschneider und seine Gefährten fallen einer Räuberbande in die Hände. Deren Anführer hat noch eine offene Rechnung mit Steunerin Alinne zu begleichen, die wiederum ihre ganz eigenen Ziele verfolgt. Als die Soldaten der Stadtwache das Lager der Räuber unter Beschuss nehmen, stehen Gundar und die anderen plötzlich zwischen den Fronten.

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Leider stören die häufigen kurzen Aussetzer das Vergnügen.
Aber für Rollenspieler, voran DSA Kenner, ein toller Genuss.

Macht Spass zu hören

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Freund oder Feind als zweiter Teil der Reihe macht genau das, was eine Fortsetzung tun sollte: Es bleibt sich treu – und legt gleichzeitig ein bisschen nach. Die Produktion ist weiterhin auf konstant hohem Niveau: stimmungsvolle Musik, dichte Geräuschkulisse und eine Inszenierung, die weiß, wann sie Raum lässt und wann sie anzieht.

Erzählerisch führt Axel Ludwig angenehm ruhig und souverän durch die Handlung. Kein Pathos-Overkill, sondern genau die richtige Mischung aus Distanz und Atmosphäre, die man sich für ein DSA-Hörspiel wünscht.

Die Hauptfiguren funktionieren weiterhin so, wie man sie kennengelernt hat (und wie man sie aus Aventurien kennt): ein gutes Stück Klischee, ein gutes Stück Wiedererkennungswert. Die Dialoge fühlen sich an wie direkt aus einer Rollenspielrunde – manchmal vorhersehbar, oft charmant, und gerade deshalb unterhaltsam. Gleichzeitig merkt man, dass die Gruppe langsam zusammenwächst, und erste Ansätze von mehr Tiefe blitzen auf – insbesondere bei Alinne, deren Hintergrund hier zumindest angerissen wird.

Sprecherseitig ist das Ganze wieder ein kleines Fest – und diesmal lohnt sich ein genauer Blick (bzw. ein genaues Hinhören) auf die „zweite Reihe“:

Bernhard Völger gibt Renk, dem Küfner, eine schön unangenehme Räuberhauptmann-Note – glaubwürdig fies, ohne ins Karikaturhafte abzurutschen.
Natascha Geisler überzeugt als Babaya mit einer gelungenen Wandlung: erst die harmlose alte Dorffrau, dann die knallharte Waffenhändlerin – das nimmt man ihr beides ab.
Tommi Piper bringt Okan den Räuber solide und passend rüber, während Julia Stoepel und Jill T. Böttcher als Kurtisanen glaubhaft und stimmig agieren.

Auch die weiteren Stimmen fügen sich nahtlos ein: Tom Jacobs sowie Oliver Baumann, Bert Stevens, Patrick Bach, Fred Breuer und Frank Schaff sorgen für ein dichtes akustisches Gesamtbild. Dazu kommen bekannte Stimmen aus Teil 1 wie Till Hagen, Angela Wiederhut, Julius Jellinek und Eckart Dux, die dem Ganzen zusätzliche Kontinuität verleihen.

Inhaltlich bleibt es – ganz DSA-typisch – episodisch: Waffen besorgen, gefangen werden, entkommen. Große Handlungssprünge darf man hier nicht erwarten. Aber: Immer wieder eingestreute Szenen rund um die Strippenzieher im Hintergrund (Beltram als angenehm schmieriger Fiesling sowie Sardos mit seinem Zögling Lares auf der „anderen Seite“) sorgen dafür, dass sich langsam ein größeres Bild zusammensetzt. Die Cliffhanger und Andeutungen funktionieren gut und machen neugierig auf das, was noch kommt.

Klar, vieles bleibt klischeehaft, und nicht jeder Charakter bekommt hier schon die Tiefe, die man sich vielleicht langfristig wünscht – Hothar etwa bleibt noch etwas repetitiv in seiner Darstellung. Aber genau das ist auch Teil dieses Formats: Der Weg vom Archetyp zur Figur ist hier bewusst ein langsamer.

Unterm Strich: ein kurzweiliges, hochwertig produziertes Hörspiel, das sich perfekt für zwischendurch eignet und gleichzeitig genug Fäden auslegt, um dranzubleiben. Für unter eine Stunde Laufzeit und den aufgerufenen Preis bekommt man hier erneut ein sauber gemachtes Stück Aventurien.

Ich bleibe dabei – und bin gespannt, wer am Ende wirklich Freund oder Feind ist

Kurzweilig, atmosphärisch, typisch DSA - zwischen Klischee und Charakterentwicklung

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Sehr gut weitergeführt, freut man sich schon auf die Fortsetzung, die Folgen sind etwas kurzabee trotzdem empfehlenswert

Wieder top,

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beim hören fühlt man sich mittendrin, im Wald und unter den Räubern. Ein wenig klischehaft und voraussehbar aber gut gesprochen und tolle Hintergrundgeräusche und Musik.
Man möchte direkt weiterhören...

stimmungsvoll

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Als DSA-Freund hatte ich mich sehr über neuen Hörstoff gefreut, doch diese Reihe enttäuscht. Die Geschichte ist ok, aber die Umsetzung leider nicht gelungen. Sprecher, die alle das gleiche "Neutraldeutsch" reden, so daß ihre Charaktere sprachlich nicht zu unterscheiden sind; Dialoge, bei denen ich mir wie im Kinderbuch vorkomme; und grad mal anderthalb Stunden Unterhaltung (der Rest ist Musik - die ist übrigens gar nicht mal so schlecht!) für ein Guthaben, ... nach dem dritten "Buch" habe ich abgebrochen :-/.

Schade drum!

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