Exponentialdrift
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Gesprochen von:
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Matthias Koeberlin
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Philipp Schepmann
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Von:
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Andreas Eschbach
Auf einer Pflegestation erwacht ein Mann, der seit vielen Jahren im Wachkoma gelegen hat. Die Welt um ihn herum kommt ihm seltsam verändert vor. In seinen Erinnerungen mischen sich Bilder, die nicht zueinander passen. In ihm reden Stimmen durcheinander, die er nicht versteht. Am wenigsten identifizieren kann er sich mit dem Elementarsten von allem, mit sich selbst. Er kommt zu der Überzeugung, in Wirklichkeit ein Außerirdischer zu sein, den es in den Körper eines Menschen verschlagen hat. Eine Wahnvorstellung? Der Neurologe, der ihn behandelt, ist fasziniert. Seine Frau fühlt sich ihm entfremdet. Und dann ist da noch ein geheimnisvoller Fremder, der ihn zu verfolgen, zu beobachten scheint...
©2018 Bastei Lübbe (P)2018 Lübbe Audio:)
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Es war der damalige Herausgeber der FAS, Frank Schirrmacher, der mit der Idee an Andreas Eschbach herantrat, die alte Tradition des Fortsetzungsromans im modernen Kleid der Science-Fiction neu zu beleben.
Andreas Eschbach, furchtlos wie immer, nahm diese Herausforderung natürlich an und ersann einen Plot, den man beliebig lang fortführen könnte. Eine besondere Schwierigkeit stellte dabei das Schreiben in Echtzeit dar - unter Einflechtung der jeweils aktuellen Nachrichten in die Handlung.
Diese wichtige Information und die Hintergründe des Projektes, das im Nachwort ausführlich vom Autor selbst erläutert wird, sollte man beim Hören stets präsent halten. In einem Rutsch durchgehört, mutet der Fortsetzungsroman nämlich etwas ungewöhnlich an und man sollte sich darauf einlassen können, wenn man an dem Hörbuch Spaß haben möchte.
Mir hat der Roman, gerade wegen der ungewöhnlichen Umsetzung,gut gefallen. Besonders die Einbeziehung der damaligen aktuellen Ereignisse unterstreicht das Romanthema (das ich hier nicht nenne, um Spoiler zu vermeiden) und fängt den damaigen Zeitgeist kurz nach der Jahrtausendwende lebendig ein.
Besonders gefreut habe ich mich, dass „Samtstimme“ Matthias Koeberlin mal wieder einen Eschbach liest – und damit geht auch ein "Dankeschön" an Audible, das nach und nach, erfreulicherweise, die noch fehlenden Romane des Autors als Hörbuch ins Sortiment aufnimmt oder sogar in Eigenproduktion veröffentlicht. Allerdings ist da noch Luft nach oben - es gibt noch mehr Bücher von Andreas Eschbach, die, bis jetzt, hier noch nicht zu haben sind...
Es mag sein, dass einige Hörer „Exponentialdrift“ mit dem Label „Für eingefleischte Eschbach-Fans“ versehen möchten.
Wer aber neugierig geworden ist und trotzdem wissen will, was „Exponentialdrift“ denn nun eigentlich ist oder was „Nemesirs Berechnungen“ bedeuten, dem sei geraten, hier einmal hineinzuhören!
Das Eschbach-Experiment
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Den Epilog fand ich persönlich super interessant, mal so den Blick in die Werkstatt werfen zu können. Auch wenn es mit der eigentlichen Handlung natürlich nichts zu tun hat.
Also alles in allem möchte ich das (Hör)Buch durchaus empfehlen.
Schon spannend
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bisher schwächster Eschbach und technische Mängel
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Ende zu abrupt
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