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Die schwarze Insel

Tim & Struppi 20

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Die schwarze Insel

Von: Ludger Billerbeck, Michael Weckler, Hans-Joachim Herwald
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Über diesen Titel

Folge 20: Die schwarze Insel

Als Tim dem Piloten eines notgelandeten Flugzeugs seine Hilfe anbietet, wird er niedergeschossen. Wieder auf den Beinen verfolgt er eine Spur nach England. Was hat es mit dem mysteriösen Flugzeug auf sich? Und haust auf der schwarzen Insel, zu der Tims Spur weiter führt, wirklich ein grausames Monster?

©1997 Carlsen (P)1987 Sony Music Entertainment Germany GmbH
Action & Abenteuer
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Schade, dass nicht alle Folgen als Hörspiele umgesetzt wurden!
die Hörspiele sind super gemacht und in allem großartig!

durch sie kann man sich in die Figuren der Comicsreihe wirklich verlieben <3

Die schwarze Insel (französischer Originaltitel: L'Île Noire) ist ein Comic aus der Reihe Tim und Struppi des belgischen Zeichners Hergé. Die Geschichte wurde am 15. April 1937 in Le Petit Vingtième veröffentlicht.

Hintergründe zu dieser Folge:
„Die schwarze Insel“ ist der erste Comic aus der Reihe Tim und Struppi, der den Protagonisten nicht in allzu fremdartige Länder führt. Zuvor besuchte Tim die Sowjetunion („Tim im Lande der Sowjets“), Ägypten und Indien („Die Zigarren des Pharaos“) oder auch China („Der Blaue Lotos“). Diesmal spielt die Geschichte im europäischen Ausland – größtenteils in Schottland bzw. auf den Hebriden. So konnte Hergé sich mehr auf die eigentliche Kriminalgeschichte konzentrieren, anstatt kulturelle Eigenheiten ferner Länder darzustellen.

Inspiriert ist die „Die schwarze Insel“ zum einen von dem britischen Spielfilm Die 39 Stufen von Alfred Hitchcock aus dem Jahre 1935, der sowohl für die Handlung als auch auf die spärliche Ausstattung Pate stand. Zum anderen finden sich in der Darstellung des Gorillas „Ranko“ Bezüge zu dem populären Spielfilm King Kong und die weiße Frau aus dem Jahre 1933. Weitere Bezüge zum aktuellen Weltgeschehen finden sich in der Darstellung des Fernsehens, das in Großbritannien erst ein Jahr zuvor eingeführt wurde.

Eine Besonderheit an der Geschichte der „Schwarzen Insel“ ist, dass Hergé sie insgesamt dreimal – jedes Mal vollständig neu gezeichnet – veröffentlichte. Die erste Version erschien in kurzen schwarz-weißen Fortsetzungsgeschichten vom 15. April 1937 bis zum 16. Juni 1938 in der belgischen Jugendzeitschrift Le Petit Vingtième.
Anschließend wurde die Geschichte in einem 124 Seiten fassenden Album im Verlag Casterman in schwarz-weiß nachgedruckt.

1943 zwang die Papierknappheit im Zweiten Weltkrieg Hergé, die Albumfassung neu zu gestalten. Der Verlag Casterman beschränkte den Umfang des Albums auf 62 Seiten und eröffnete Hergé gleichzeitig die Möglichkeit, seine Geschichten in Farbe zu gestalten. Für die Neuzeichnung und Colorierung der Geschichte stellte Hergé zwei Zeichner ein, die später zu seinen engsten Mitarbeitern wurden und auch eigenständig erfolgreiche Comics veröffentlichten: Bob de Moor und E. P. Jacobs. Obwohl der Seitenumfang des Albums exakt halbiert wurde, veränderte Hergé die Geschichte nicht, sondern verteilte nunmehr vier anstatt bislang drei Panels auf eine Seite und verringerte auch die Breite der einzelnen Zeichnungen. Dieses neue Layout nutzte Hergé ab diesem Zeitpunkt für alle späteren Farbalben von Tim und Struppi. Auch die Begrenzung auf 62 farbige Seiten wurde bis zum letzten Band – „Tim und die Picaros“ – beibehalten.

1965 sollte erstmals eine englischsprachige Version der Geschichte gedruckt werden. Der englische Herausgeber las zunächst die Farbversion der „Schwarzen Insel“ von 1943. Er entdeckte in den Zeichnungen Fehler und Ungenauigkeiten, was die Darstellung Großbritanniens betrifft, und fertigte eine detaillierte Liste aller Fehler. Hergé nahm sich der Herausforderung an und entschloss sich dazu, die komplette Geschichte neu zu zeichnen und dabei alle Fehler zu beseitigen und auf den technischen Stand von 1965 zu bringen.
Zunächst schickte er seinen Mitarbeiter Bob de Moor nach Schottland, der vor Ort Recherchen anstellen sollte. De Moor stellte dort Zeichnungen von der schottischen Felsenküste zusammen oder recherchierte das Aussehen korrekter Bobby-Uniformen. Aus diesen Inspirationsquellen heraus zeichnete Hergé die gesamte Geschichte neu. Diesmal verzichtete er auf die minimalistische Ausgestaltung der Zeichnungen und betonte den neuen Detailreichtum mit teilweise extragroßen Passagen.
Besonders wird dies beispielsweise in der Episode deutlich, in der Tim mit Dr. Müller in dessen Villa kämpft. Während in den Versionen von 1937 und 1943 der Kampf vor weitgehend kahlen Wänden stattfindet, kämpfen die beiden Kontrahenten nun in einer detailreich ausgeschmückten Villa. Dem technischen Fortschritt seit 1937 begegnete Hergé, indem er beispielsweise Tim mit Elektro- und Diesellokomotiven anstatt mit einer Dampflokomotive reisen lässt. Trotz des neuen Detailreichtums änderte Hergé an der eigentlichen Geschichte nichts. Die Dampflokomotive wurde von der Flying Scotsman inspiriert.

Der Irrenarzt Dr. J. W. Müller geht auf Georg Bell zurück, einen ehemaligen Nationalsozialisten, der 1933 in Österreich ermordet wurde.

Hergé verschmolz das Ungeheuer von Loch Ness und King Kong zu einer Figur, dem Gorilla Ranko. Im April 1934 fotografierte ein Londoner Arzt das Wesen Nessie, diese Kopie des Fotos ist im Archiv Herges zu finden.

25 Comics Bände aber nur 20 Hörspiele- Schade!

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