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    Inhaltsangabe

    Die erste Liebe hat lebenslange Konsequenzen, aber davon hat Paul im Alter von neunzehn keine Ahnung. Mit neunzehn ist er stolz, dass seine Liebe zur verheirateten, fast dreißig Jahre älteren Susan die gesellschaftlichen Konventionen sprengt. Er ist sich ganz sicher, in Susan die Frau fürs Leben gefunden zu haben, alles andere ist nebensächlich. Erst mit zunehmendem Alter wird Paul klar, dass die Anforderungen, die die Liebe an ihn stellt, größer sind, als er es jemals für möglich gehalten hätte.

    ©2019 Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln (P)2019 RBB Kulturradio, Berlin und Argon Verlag GmbH, Berlin

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    Das sagen andere Hörer zu Die einzige Geschichte

    Bewertung
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    Sprecher
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    Geschichte
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      4 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Vom Wesen der Liebe...


    "Würden Sie lieber mehr lieben und dafür mehr leiden, oder weniger lieben und weniger leiden? Das ist, glaube ich, am Ende die einzig wahre Frage."

    Los oder Schicksal? Darüber sinniert der alte Paul in seinen Erinnerungen an seine erste Begegnung mit der großen Liebe seines Lebens. Denn bei einem Tennisturnier vor über 50 Jahren entschied das Los über die Zusammenstellung der Paare für das Mixed - und so spielten seinerzeit Paul und die fast 30 Jahre ältere Susan MacLeod ganz zufällig gemeinsam bei dem Turnier.

    Paul, damals Student und nur während der Semsterferien zu Besuch bei seinen Eltern, widerte die biedere englische Nachkriegsbürgerlichkeit des kleinen Städtchens an. Nichts Schlimmeres konnte er sich vorstellen als in die vorgezeichneten Fußstapfen seiner Eltern zu treten, Beruf, Häuschen, Garten, Familie, Punkt.

    Da kam Susan ihm gerade Recht, unkonventionell, verheiratet und mit bereits erwachsenen Töchtern, aber stets fröhlich und überraschend in ihrem Tun, erfrischend anders. Mit ihrer Liebe stießen sie alle vor den Kopf - nicht nur Pauls Eltern und Susans Ehemann Gordon, sondern das ganze Städtchen. Nach dem moralisch begründeten Ausschluss der beiden aus dem Tennisclub fiel dann die Entscheidung, gemeinsam fortzuziehen - nach London, in ein heruntergekommenes Haus.


    "Meiner Meinung nach ist jede Liebe, ob glücklich oder unglücklich, eine wahre Katastrophe, sobald man sich ihr voll und ganz hingibt."


    In drei Abschnitten gewährt der Autor dem Leser einen Einblick in die eine große Liebe Pauls. Der erste Abschnitt widmet sich im Wesentlichen den Gefühlen Pauls und Susans zu Beginn ihrer Beziehung, ohne jeden Zweifel, dass ihre Liebe allen Widrigkeiten würde trotzen können. Im zweiten Abschnitt wächst dann die Desillusion im Laufe der gemeinsamen Jahre, die Probleme, die alle Gefühle zu überlagern drohen. Und im letzten Abschnitt wird aus der Rückblende des nun alten Paul deutlich, wie sehr ihn diese eine große Liebe geprägt hat - über Resignation und Melancholie fand er letztlich seinen Frieden in einer großen Gleichgültigkeit.

    Erzählt wird aus der Perspektive Pauls, wobei der Autor immer wieder wechselt zwischen 'Ich', 'Du' und 'Er' als Erzähler und damit auch eine wachsende Distanzierung vom Geschehen und den Gefühlen zum Ausdruck bringt. Die geschilderten Erinnerungen werden nicht chronologisch vorgebracht, sondern springen in den Zeiten. Dennoch setzt sich zusehends das Bild einer großen Liebe zusammen, die letztlich den Widrigkeiten des Lebens nicht gewachsen ist.


    "Manchmal stellt er sich eine Frage über das Leben: Welche Erinnerungen sind wahrer, die glücklichen oder die unglücklichen?"


    Gespickt wird die Erzählung um Paul und sein Leben mit philosophischen Anklängen über das Wesen der Liebe. Immer wieder fügt Julian Barnes Zitate über die Liebe ein - jedoch ohne Nennung der Urheber, da die Worte für sich stehen sollen. Gerade der letzte Abschnitt des Romans befasst sich schwerpunktmäßig mit solchen Lebensweisheiten, was mir in der Häufung jedoch ein wenig zu viel war, da dadurch Längen entstanden, die das Lesen etwas zäh gestalteten. Die sprachliche Versiertheit Barnes jedoch war für mich von vorne bis hinten ein Genuss.

    Frank Arnold erfüllt seine Aufgabe als Sprecher der ungekürzten Hörbuchausgeabe (8 Stunden und 49 Minuten) auf angehme Weise. Ruhig und unaufgeregt folgt er dem langsamen Fluss der Erzählung, und vor allem die genannten Lebensweisheiten gewinnen dadurch an Prägnanz.

    Kein Wohlfühlroman, aber eine leise, feine Erzählung, durchzogen von einem Hauch von Melancholie, gewürzt mit einem bittersüßen Humor und dazu angetan, das eigene Leben ein wenig Revue passieren zu lassen. Gibt es tatsächlich stets nur die einzige Geschichte?


    © Parden

    20 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Als sehr naiv

    würde ich beide Protagonisten beschreiben … Ein Jüngling, der sich in eine reife Frau verliebt und die Frau, die sich nicht der Realität ihrer Ehe stellt. Sie fliehen aus ihrer kleinen Stadt, aber ihnen gelingt letztlich nicht die Flucht vor sich selbst und so wird aus einem rosaroten Traum ein harter Aufschlag auf dem Boden der Erkenntnis, dass man nicht genügend Kraft hat, gegen die gesellschaftlichen Konventionen zu bestehen. Das Buch hat mich nicht gepackt, hin und wieder sogar genervt und ich denke, das war mein erster und letzter Barnes.

    13 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      2 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Durchaus interessante Themen ...

    ... auf etwas schlichtem Niveau abgehandelt. Viel Allgemeinplatziges und doch auch wieder ins ganz und gar Individuelle verkruschelt. Ich fand's unterm Strich langweilig, war froh, als es zu Ende war.
    Der Lärm der Zeit ist Längen besser.
    Frank Arnolds Stimme, zumal in ihrer scharfen Version, mag ich einfach nicht.

    6 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    langatmig

    Die Geschichte war oft langatmig, etwas langweilig und die Gedankengänge oft sehr weit hergeholt. die Vorgeschichte ist sehr lang, und der Rückblick auch. die verschiedenen Erzählperspektiven lassen die Geschichte etwas unhomogen erscheinen. Der Sprecher, Frank Arnold, hat sein Bestes gegeben, er war super!

    4 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Ein echter Barnes!

    Ein echter Barnes: Tiefgründig, unsentimental und trotzdem bewegend. Traurig und schön. Frank Arnold in Bestform!

    10 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Den Tennisball immer schön flach gehalten

    Und so reiht sich Platitüde an Platitüde, was eigentlich niemanden verwundern sollte, nachdem der geneigte Hörer sehr schnell schon erkennt, dass keiner der Protagonisten in der Lage ist, sich intellektuell weiterzuentwickeln. Warum ein Roman, der hauptsächlich unter relativ dummen Menschen spielt? Der Autor, Julian Barnes, konnte es schon einmal besser: In seinem Buch über Schostakovitsch, "Der Lärm der Zeit", das es bei audible als Hörbuch gibt, beweist er nicht nur, dass er tatsächlich schreiben kann ohne ständig Gemeinplätze und banale Erkenntnisse zu bemühen, auch spricht er den Hörer und geneigten Leser dort nicht plötzlich über Kapitel hinweg wie ein Oberlehrer mit „du“ an (was allerdings wohl auch der sehr mäßigen Übersetzung geschuldet ist, die vielleicht auch etwas mit der Abwesenheit jeglichen Humors zu tun haben könnte - Humorlosigkeit ist immer ein schlechtes Zeichen.)

    Hat sich der Sprecher Frank Arnold im "Lärm der Zeit" um die richtige Aussprache der Namen noch gekümmert, der russischen wie auch der amerikanischen, so fand er in der "Einzigen Geschichte" wohl nicht mehr die Zeit, sich – zum Beispiel im Internet – um die Aussprache des Namens eines britischen Premierministers, von dem er offenbar noch nie gehört hat, nämlich Sir Alec Douglas-Home, zu informieren. Nein, Sir Alec’s Name hat nichts mit Spielbergs E.T. zu tun, der einfach nur noch „home“ wollte. Es ist jedenfalls sehr peinlich für einen Sprecher, der 2014 den Deutschen Hörbuchpreis als bester Interpret bekommen hat. Oder es hat halt wieder mal niemand gewagt, so einen tollen Sprecher auf solche Lappalien aufmerksam zu machen. Jedenfalls gilt für Frank Arnold das gleiche wie für Julian Barnes: Auch Frank Arnold konnte es schon besser, nicht nur im hörenswerten "Lärm der Zeit", sondern auch in Cerams "Götter, Gräber und Gelehrte", das es auch hier bei audible gibt und das ebenfalls sehr hörenswert ist, wenn auch etwas veraltet.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Liebe von allen Seiten

    Barnes beschreibt präzise und empathisch den Verfall einer Liebesbeziehung , der viele Ursachen hat:
    - einen 30jährigen Altersunterschied der Partner,
    - Missbrauch in der Kindheit
    - Alkoholkrankheit
    u.a.
    Daran schließt er viele kluge Gedanken über die Liebe an, die der Text trägt, da der Leser doch gespannt auf das (Lebens)Ende der Partnerin wartet.

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Wasted time!

    Nachdem ich mir bereits mehr als die Hälte dieses Romans habe vorlesen lassen, stellte sich mir die Frage: Weshalb höre ich mir diese offensichtlich konstruierte Geschichte an.
    Sie zieht sich erstens in die Länge und handelt ein Thema ab, das völlig an den Haaren herbeigezogen ist.
    Offensichtlich greift Susan trotz ihrer großen Liebe zunehmend gerne mal zum Alkohol. Weshalb? Möglicherweise löst sich dieses Rätsel. Aber ich war nicht mehr gewillt und auch nicht interessiert, es zu erfahren.
    Der Plot ist in wenigen Sätzen erzählt.

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Sehr berührt

    Eine wirklich einzige Geschichte. Sehr berührend. Wunderbar vorgelesen. Danke für viele gute Stunden. Mehr nicht

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Langweilig

    Es gibt zwar immer wieder wirklich schöne Überlegungen über die Liebe und das Leben, aber alles ist sehr langatmig, zum Teil sehr banal erzählt, ich habe mich über sehr lange Strecken sehr gelangweilt und habe immer wieder mit dem Gedanken gespielt, das Hörbuch abzubrechen.
    Es gibt deutlich interessantere und spannendere Geschichten.