Die Rückkehr des Kriegers Titelbild

Die Rückkehr des Kriegers

Samurai, Band 9

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Die Rückkehr des Kriegers

Von: Chris Bradford, Wolfram Ströle - Übersetzer
Gesprochen von: Dirk Jacobs
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Über diesen Titel

*** Das langersehnte Finale der Bestseller-Reihe von Chris Bradford! ***

Jack hat es geschafft: Er ist den Samurai des Shoguns entkommen und segelt auf einem Schiff Richtung Heimat. In seiner Begleitung: die tapfere Samurai-Kämpferin Akiko und der schlaue Mönch Yori. Doch als die Freunde London erreichen, werden sie alles andere als freundlich empfangen. Und nicht nur das: Ein dunkler Schatten ist ihnen aus Japan gefolgt …

©2025 Chris Bradford, HarperCollins in der Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH (P)2025 Wunderkind Audiobooks GmbH
Action & Abenteuer Fantasy Historisch Literatur & Belletristik
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Der Sprecher hat es zum Leben erweckt und die Story ist einfach toll, und doch hätte ich mir gewünscht dass es nicht ein absolutes Happy End ist sondern das es noch einen traurigen Aspekt gegeben hätte. Aber trotzdem; Chris, mach bitte noch sehr viele solche Bücher, sie sind einer meiner Lieblingsautoren. Weiter so!
Die ganze Samurai Serie: absolut Legendär.-

Einfach gut

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Hans (Jack) macht jeden Fehler und ist sehr ungeschickt, hat aber in den letzten 10 Minuten des Buches Glück.
Wie in dem Märchen ganz im Glück!

Ein prima Buch für Masochisten

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Zwei Herzen schlagen in meiner Brust. Die ursprüngliche Erzählung rund um Japan und den Abenteuern eines Samurai (in Ausbildung) holten mich dort ab, wo mein Interesse sowieso schon lag. Die Fähigkeit des Erzählers, geschriebene Worte mit Leben zu füllen, macht es einfach sich in der Geschichte fallen und die Welt des Jack Fletcher vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Der Sprecher schafft es jeder Person eine Stimme und dadurch einen Charakter zu geben, die zu jedem Zeitpunkt den Eindruck aufrecht erhält, es würde sich um unterschiedliche Personen handeln. Hier zeigt sich die Gabe eines Meisters von Stimme und Erzählkunst.

Die grundsätzliche Handlung und das Setting der Geschichte ist auch wieder interessant und macht Spaß, jedoch gibt es einen großen Makel in dieser Erzählun; das ist Jack Fletcher.

Seine emotionale Herangehensweise an Herausforderungen und Probleme war in vorigen Abschnitten seiner Reise schon auffällig und teils schwer zu ertragen. Nun erreicht sie ihren Höhepunkt. Er rennt durchgehend seinem ersten Impuls folgend in jede Situation rein wird entweder durch Glück oder seinen mitreisenden Betreuern, ich meine Begleitperson, vor schlimmeren bewahrt. Diese ordnen sich vollständig seiner unbedachten, impulsiven und egozentrischen Führung unter und nehmen es kritik- und widerspruchslos hin von einer selbstverschuldeten Nahtoderfahrung in die nächste geführt zu werden. Eine Risikoabwägung ist zu keinem Zeitpunkt erkennbar.
Weiterhin stört es massiv, dass Jack und seine Begleiter regelmäßig als die Meister ihrer Klassen und als Ausnahmetalente dargestellt werden, in entscheidenden Moment mit ihren Fähigkeiten aber versagen. Zum Glück lernen sie dann aber die alles entscheidende Schlüsselfähigkeit innerhalb kürzester Zeit und ziehen glorreich weiter.
Abgesehen von wenigen Momenten in denen Akiko Zweifel an den Motiven anderer Personen außert, welche grundsätzlich von Jack relativiert und gegaslightet werden, vertraut Jack trotz seiner wiederkehrenden jeder Person, die ihm über den Weg läuft. Naivität beschreibt nicht einmal im Ansatz, wie unreif und lebensfern sein Verhalten ist. Selbstverständlich bricht sein Herz dann genauso schnell und intensiv, wie es durch seine Wunschvorstellungen für das weitere Vorgehen begeistert wird.

Jack ist impulsgesteuert, planungsunfähig, rücksichtslos gegenüber seinen Freunden und nicht fähig, die permanent aufkommende Reue nach erfolgten Fehlentscheidungen in eine Verhaltensänderung seinerseits umzusetzen. Eine Korrektur durch sein soziales Umfeld findet ebenfalls nicht statt.

Achtung Spoilerwarnung!!!
In sämtlichen Bänden wird Mrs Winters von Jack in den Himmel gehoben. Sie kümmerte sich um ihn und Jess als Kinder und sei nun der Garant für Jess' Überleben und ein Wiedersehen. Jetzt findet er sie in einem völlig hilflosen, traumatisierten und gebrochenen Zustand, weggesperrt in einem Irrenhaus, der lebendigen Verwesung überlassen. Anstatt sich ihrer anzunehmen und für sie Sorge zu tragen, stellt er sich zum Ende hin mit seiner Akiko an die Reling, tauscht ein paar Teenyküsse aus, erlebt eine weitere Nahtoderfahrung Akikos und versucht seinen ewigen Widersacher trotz aller Mordversuche zu retten. Mrs Winters ist vergessen. Soll sie doch verrotten. Schließlich hat sie für Jack auch keinen Nutzen mehr. Er hat ja wieder seine Jess, für die er ja auch bereit war ohne Rücksicht die Leben seiner geliebten Freunde, insbesondere seiner "auf ewig verbundenen" Akiko, zu opfern.

Ist insgesamt ein toller Typ voller Tugenden und das Aushängeschild des Bushidos.

Chris Bradford hat leider wenig Talent in der Charakterzeichnung bewiesen.

Impulskontrollstörung trifft Bushido

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