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    Inhaltsangabe

    Der liebe Gott hat die Nase gestrichen voll von den Menschen und all dem Unsinn, den sie verzapfen. Er braucht Abstand, ist schlichtweg urlaubsreif. Nur, wer soll ihn vertreten? Wer soll die ganze Verantwortung in der Zwischenzeit übernehmen? Der Heilige Petrus und Erzengel Gabriel winken dankend ab. Ihr Vorschlag: Warum nicht einem Menschenkind ein Jahr lang den Job aufs Auge drücken?

    Und so klopft Gabriel als Gesandter Gottes bei Kranführer Birger Ryynänen an. Ryynänen ist zwar mit seiner Arbeit hoch oben in den Lüften zufrieden, findet das Leben ansonsten aber ziemlich langweilig. Er hatte deswegen bereits Stoßgebete gen Himmel gesandt. Der Jobwechsel, den ihm Gabriel da unterbreitet, kommt somit gerade recht. Also ab auf den Himmelsthron!

    Doch bald merkt Birger, dass Gottsein alles andere als nur Hochgefühle bereitet...
    (c)+(p) 2009 Lübbe Audio

    Kritikerstimmen

    Passend vorgelesen von Jürgen von der Lippe, der den Roman mit der rechten Portion amüsierter Ironie vorträgt.
    --Kölnische Rundschau

    Gelesen wird die akustische Fassung von Jürgen von der Lippe, und der Fernsehunterhalter macht das wirklich gut: Wenn es angebracht ist, knarzt und brummt er ganz wunderbar, ansonsten führt seine angenehme Stimme mit amüsierter Distanz durch Paasilinnas Geschichte.
    --Passauer Neue Presse, Passau

    Arto Paasilinna ist einer der wunderbarsten Schriftsteller, die die Welt je mit ihren Büchern beschenkten. Seine Werke sind so komisch, sein Humor ist dermaßen skurril, dass sie wie geschaffen sind für lange, kalte Abende.
    --Süddeutsche Zeitung - Wohlfühlen, München

    Das sagen andere Hörer zu Der liebe Gott macht blau

    Bewertung
    Gesamt
    • 4 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      201
    • 4 Sterne
      166
    • 3 Sterne
      103
    • 2 Sterne
      46
    • 1 Stern
      14
    Sprecher
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      294
    • 4 Sterne
      82
    • 3 Sterne
      26
    • 2 Sterne
      7
    • 1 Stern
      8
    Geschichte
    • 4 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      135
    • 4 Sterne
      137
    • 3 Sterne
      85
    • 2 Sterne
      39
    • 1 Stern
      21

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    • Gesamt
      4 out of 5 stars

    Religion aus anderen Augen betrachtet

    Der christl. Gott ist total überarbeitet und braucht eine Pause. Pirjeri denkt, daß er die Arbeit Gottes besser machen kann. Und er bekommt diese Chance: während Gott in den Urlaub fährt, hat er die Möglichkeit zu beweisen, daß er die Welt besser lenken kann und die ganzen Probleme der Menschheit zu lösen vermag. Natürlich stellen sich dann hier aber auch Grenzen ein: dem Problem der Übervölkerung bspw. darf man nicht mit vermindertem Sextrieb der Männer abhelfen - die Schweden würden sonst aussterben. Seine beiden "Chefengel" wollen den Himmel nicht aus Bulgarien nach Finnland verlegen und der patriarchische Moses verträgt sich nicht mit Gabriel und Petrus. Die Lebensgefährtin des Aushilfsgottes ist schwanger, die asiatischen Götter wollen die Einmischung des christlichen Gottes nicht und komplimentieren ihn aus Kalkutta heraus, der finnische Wassergott entpuppt sich als verkleideter Satan, ein jap. Engel steigt zum Heiligen auf, um den Freund des neuen Gottes schützen zu können und die Digitalisierung der Bearbeitung der eintreffenden Gebete muß auch einige Hürden durch einen satanischen Virus überbrücken. Die Gebete einer Sau führen zum Himmel für Tiere. Die eingeführte Bürokratie zur Organisation des Himmels ist für viele Engel gewöhnungsbedürftig und der Stuhl Gottes geht merkwürdige Wege beim Umzug. Auch der Überwurf mit dem Papst wird angesprochen - anscheinend entsprechen die konservativen Ansichten des Katholizismus nicht Gottes Wünschen.
    Hier werden Götter wieder wie in früheren Zeiten vermenschlicht und mit Schwächen, Fehlern und Charakter dargestellt. Der christliche Gott ähnelt eher dem launischen und bärbeißigen Gott des frühen alten Testaments und die Engel intrigieren wie früher auch. Keine fatalische Religiosität, sondern eine Geschichte wird auf menschliche Art erzählt.
    Die angenehme Sprecherstimme hilft, die ganze Zeit interessiert zuzuhören und das Hörbuch zu genießen.
    Fazit: durchaus hörenswert.

    8 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars

    passt gut

    Ich mag diesen skurrilen Finnen, bzw. seine Geschichten. Und Herr von der LIppe passt meiner Meinung nach hervorragend dazu. Er moduliert ausreichend, ohne zu übertreiben. Die Geschichte würde ansonsten zum Slapstick mutieren und das wäre dann wieder unpassend.

    Eine schöne Idee, den lieben Gott urlaubsreif zu schreiben und einen menschlichen Vertreter zu kreieren.
    Der Autor schreibt immer erfreulich wenig langatmig, das ist ganz nach meinem Geschmack.
    Am Ende gehts dann doch sehr schnell, aber auf diese Weise wurde das Thema auch nicht ausgelutscht.

    Schön!

    5 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Superkalifragilistisch

    Wer gite Geschichten liebt und gerne offenen Humor und ein freies Lachen liebt, sollte sich diesesHörbuch gönnen. Es ist sogar gerade sehr günstig zu bekommen. J. v.d. Lippe ist ein begnadeter Sprecher und es ist köstlich ihm zuzuhören. Gerhard P. Bosche ( fairytale.de)

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    nette Unterhaltung

    Das Buch hat Witz, ist jedoch etwas zu kurzweilig für meinen Geschmack. Neben einigen zeitgeistkritischen Bemerkungen, die Laune machen, hat es insgesamt trotzdem eher Unterhaltungscharakter.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars

    Naja geht so....

    Ich finde, dass Herr von der Lippe da noch was rausgeholt hat. Ansonsten eine sehr flache Story........

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars

    gut aber nicht das was ich erwartet hatte

    es handelt sich hierbei - für mich - um ein naja buch.
    der titel verspricht mehr als er halten kann.
    da nütz auch der hervoragende vorleser leider nix.
    aber wie gesagt, oder geschrieben, das gilt nur für mich.
    vielleicht finde die anderen das ja super gut.

    1 Person fand das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars

    Witzig, entspannt, unspektakulär

    Einfach ein Buch zum Durchhören und Ausspannen. Toll gelesen von einem Jürgen von der Lippe, dem man jeden Charakter sofort abnimmt und sich sogar bildlich vorstellen kann.

    2 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars

    Das hat mir gefallen

    Das Buch hat mir gut gefallen.

    Man muss erst mal auf eine solche Idee kommen, um dann seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Ein wenig hat es mich an "im Himmel ist die Hölle los" erinnert.

    Während des Hörens musste ich immer wieder laut schmunzeln und hatte meine Frau mehrmals damit irritiert.

    Ein grosses Kompliment an Jürgen von der Lippe. Er liest toll vor und wie er die ganzen finnischen Namen vorliest: Weltklasse

    5 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      4 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    lustige Sichtweise von Gott

    Schön alles mit Humor zu betrachten, fand es schön nebenbei zu hören. Das Ende habe ich mir in der Tat witziger gewünscht.
    Aber sonst gut gemacht

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Leser spitze, Story schwach

    Schade: hier wurde mein Lieblingsleser für eine lahme Story verheizt. Man wartet ewig auf die Pointe...bis zuletzt und vor allem erfolglos. Oder habe ich irgendeinen, metaphorisch getarnten Tiefsinn nicht erfasst? 🤷🏼