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Der Tod so kalt

Autor: Luca D'Andrea
Sprecher: Matthias Koeberlin
Spieldauer: 11 Std. und 5 Min.
4.5 out of 5 stars (672 Bewertungen)

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Inhaltsangabe

Eine gigantische Schlucht, ein reißender Bach: eine tödliche Falle.

Südtirol, Dolomiten, 1985. In der Bletterbach-Klamm, einer gigantischen Schlucht, in der Fossilien von der Erdgeschichte erzählen, werden drei schrecklich entstellte Leichen gefunden. Wer kann einen solch brutalen Mord begangen haben? Ist ein menschliches Wesen dazu überhaupt fähig? Dreißig Jahre später ist der amerikanische Dokumentarfilmer Jeremiah Salinger besessen davon, die Wahrheit herausfinden - allen Warnungen der Einheimischen zum Trotz. Es scheint nämlich, als trügen die Morde einen Fluch in sich. Als sei in Bletterbach etwas Furchtbares wiedererwacht, das längst verschwunden geglaubt war. Etwas, so uralt wie die Erde selbst...
©2017 DVA Verlag, München. Übersetzung von Verena v. Koskull (P)2017 der Hörverlag

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Hörerbewertungen
Bewertung
Gesamt
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Sprecher
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Geschichte
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  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Hoffentlich nicht das letzte...

... wenn man das gehört hat, hofft man gaaanz doll das da bald noch mehr von Luca D'Andrea kommt. Natürlich ist es wichtig wie solch ein Buch gelesen wird, aber wer Koeberlin kennt, weis das er wunderbar Charaktere wiedergeben kann, was er auch hier mal wieder tut. Das HB ist wahnsinnig spannen mit einem Ende , welches sich am Ende nochmals mit einem erstaunlichen Aha-Erlebnis ändert. Was hier auch erwähnenswert ist, ist der Inhalt der Geschichte, bei dem es sich NICHT stundenlang um einen Vorfall , bis zur Klärung handelt. Hier geht es um spannendes was mal war , aber auch gerade geschied jedoch einen Zusammenhang ergibt. Ich finde übrigens das die Inhaltsangabe des HB's nicht annähernd das aussagt was tatsächlich an Spannung zu hören ist. Es ist unbeschreiblich interessant, mit meinen Worten ( alter 49 j.) total cool . Viel Spaß

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Viel Erzählung - weniger Thriller

Eigentlich erzählt das Buch einen Teil des Lebens von Jeremia Salinger. Dass er darin am Rande schwerer Verbrechen steht, erscheint am Anfang eher unwahrscheinlich. Nachdem er aber mit Frau, Kind und Geschäftspartner in die Norditalienischen Alpen fährt, nimmt das Unheil seinen Lauf.
Es mag an der sanften Stimme Matthias Köberlins liegen, dass man große Teile der Geschichte als Erzählung oder Recherche eines Besessenen wahrnimmt.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

6 Buchstaben. - genial -

Fesselnd, abstoßend, Sucht, einfach 6 Buchstaben - genial -
Das Audio-Buch ist so fesselnd, das es jetzt noch einmal als gedrucktes Exemplar in die Hand genommen wird.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Wundervoll düstere Atmosphäre...

Eine angenehm vorgetragene spannende Geschichte, die mir kindliches Grauen und Angst, eingebettet in Millionen von Jahren währender Schönheit bescherte. Zehn Buchstaben, wundervoll! Und fünf Sterne!

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    3 out of 5 stars

fast nicht durchgehalten

sehr düster und schwierig zum längeren zuhören... allerdings sehr gut gelesen. keine gemütliche story und teilweise zu langatmig

  • Gesamt
    4 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars
  • Ute
  • 14.06.2017

Eine herrliche Gegend-ein schreckliches Verbrechen

Bozen in Südtirol. Eine wunderschöne Gegend. Hier in den Bergen spielt diese Geschichte. Den Ort der Handlung finde ich dementsprechend schon mal genial gewählt. Dort gibt es die Bletterbachschlucht (diese gibt es wirklich) und das Dorf Siebenhoch (das Dorf ist rein fiktiv). Den Amerikaner und Drehbuchautor Salinger verschlägt die Liebe in dieses kleine südtiroler Dorf. Seit er bei Dreharbeiten bei einem Bergunglück inmitten des Geschehnisses ist und als einziger das Drama überlebt, schlägt er sich mit Depressionen und Alpträumen herum.

Bei seinen Versuchen, mit den Dorfbewohnern näher in Kontakt zu kommen, macht er zunächst kleine Fortschritte. Doch als er von einem grausamen Drama erfährt, welches sich vor 30 Jahren in der Bletterbachschlucht zugetragen hat und dieses seine Neugierde weckt, stößt er nur noch auf Schweigen und Misstrauen. Niemand will über diese Geschichte reden. Sie ist im Dorf zwar immer präsent, wird aber hartnäckig todgeschwiegen. Doch Salinger hat „Blut geleckt“. Gerade diese Verschwiegenheit macht ihn immer neugieriger, auch wenn er damit sogar seine Beziehung zu seiner eigenen Frau aufs Spiel setzt.

Die Wendung zum Ende hin fand ich klasse und völlig unerwartet.

Die Dorfbewohner und natürlich die Protagonisten selbst wurden bildlich und charakterlich sehr gut beschrieben, so dass man sich die Siebenhöcher sehr gut vorstellen konnte. Auch oder gerade die Landschaftsbeschreibungen fand ich toll. Kann aber auch sein, dass ich voreingenommen bin, da ich schon ein paar Mal selbst in der Gegend war.

Den Erzählstil fand ich kurzweilig und spannend, einzig das „blutleere Geflüster“ vom Sprecher hat mir nicht so gut gefallen. Viele mögen seine Art, ich nicht so sehr.

Der Tod so kalt ist eine sehr beklemmende Geschichte. Sie ging mir direkt unter die Haut und ich werde sie wohl so schnell nicht vergessen.

  • Gesamt
    3 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    2 out of 5 stars
  • Ulf
  • 18.10.2017

Gute Gesichte, Charaktere mit der Axt geschnitzt

Die Kerngeschichte um das Bletterbachmassaker ist spannend und durchaus tiefgründig, vor einer imposant beschriebenen Kulisse.
Leider können die Figuren nicht annähernd mithalten. Die Hauptfigur macht ständig dämliche Sachen und räsoniert dabei selbst noch darüber, erkennt sich also selbst; die Ehefrau ist eine Mischung aus tyrannisch-unsensibel und verehrungswürdig - eiskalt an der Realität vorbei. Die Tochter ist entweder zuckersüß oder altklug-nervig, dass einem beim Lesen beständig schlecht wird. Das wird dann abgerundet durch einen sehr hölzernen Stil des Autors.
Der Sprecher macht seine Sache - bei dem mäßigen Text - hervorragend, soweit er in den Dialogen die undankbare Aufgabe übernehmen muss, Mutter oder Tochter zu sprechen, nervt er aber genau wie die Charaktere selbst.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Klasse Buch

Gute Geschichte, schöne Sprache, sehr einfühlsam von dem Autor und vorn dem Sprecher. Top Empfehlung

  • Gesamt
    2 out of 5 stars
  • Sprecher
    4 out of 5 stars
  • Geschichte
    1 out of 5 stars

Nervig!

Ich glaube, ich breche das Hörbuch ab und gebe es zurück. Mich nerven die Figuren, der Protagonist ist ein selbstbezogener Macho-Trottel und von der Geschichte insgesamt habe ich mir Spannung erwartet, finde sie jedoch ziemlich blutleer. Mich lässt die Handlung absolut kalt. Der Sprecher ist sehr soft, aber nicht schlecht.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars
  • Sprecher
    5 out of 5 stars
  • Geschichte
    5 out of 5 stars

Super spannend!!

Sehr spannende Geschichte mit einigen Wendungen und dabei kein typischer Kriminalroman in gedanklicher toller Kulisse!! Begeistert!