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Inhaltsangabe

Träumen, seiner Phantasie freien Lauf lassen, das machte Robert Walser am liebsten auf seinen Spaziergängen. Spazierengehen war für ihn ein so unermüdliches wie unerschöpfliches Sich-durch-die-Welt-Bewegen, schauend, träumend, kaum angekommen schon wieder Abschied nehmend: nicht als Beobachter, sondern als eine gelegentlich mitspielende Nebenfigur und als ganz und gar freier Schriftsteller.

1917 verfasste Robert Walser sein wohl bedeutendstes Prosastück.
©1973 Diogenes (P)1973 Diogenes

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Es ist wohl nicht allzu verwegen, den wunderbaren und wunderlichen Erzähler Robert Walser als einen der Vorgänger oder Wegbereiter Thomas Bernhards zu bezeichnen, vor allem denkt man an Bernhards Romane wie zum Beispiel "Holzfällen" - den es glücklicherweise bei audible gibt, gelesen von dem wunderbaren Burgschauspieler Thomas Holzmann, ein höchst empfehlenswertes Hörbuch. Robert Walsers kleines Werk gehört, um mit Johann Peter Hebel zu sprechen, ganz sicher hinein in das kleine Schatzkästlein bedeutender deutscher Literatur.

Der Sprecher, Stefan Kurt, liest nicht schlecht, allerdings ist die Aufnahme völlig unbearbeitet, was für ein von Diogenes herausgegebenes Hörbuch verwunderlich ist, zeichnet sich doch Diogenes meist für Qualität aus, was sich auf Auswahl der Hörbücher UND deren Aufnahme und Bearbeitung bezieht. "Der Spaziergang" enthält über die gesamte Länge unerträglich laute Atemgeräusche, in der Tat nicht leiser als der gesprochene Text, Geräusche, die jeder Tontechiker sofort nach der Aufnahme löschen würde. Das ist nicht geschehen. Ich habe mir das schöne Hörbuch von einem ehemaligen Kollegen, Tontechniker, bearbeiten lassen, und siehe da: Plötzlich wird aus der Qual, Stefan Kurt beim Atmen zuzuhören, der Genuss, ihn einen Text von Robert Walser lesen zu hören.

Perlen zeratmeter Literatur

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