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Der Skorpion

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Der Skorpion

Von: Klaus Luttringer
Gesprochen von: Jürgen Holdorf
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Ein ungeheures Geheimnis lauert unter den kleinen Hütten einer unscheinbaren Dorfgemeinschaft.

Auf den letzten Wunsch seines verstorbenen Mentors hin, begibt sich Tsihilin in das abgelegene Dorf Kalitsana. Vor seinem Tod hatte sein Mentor ihm von einem Geheimnis erzählt, dessen Lösung er nie gefunden hatte.

Schnell muss Tshilin feststellen, dass die Spurensuche gar nicht so einfach wird - denn die Dorfbewohner sind ihm gegenüber mehr als misstrauisch. Mehr und mehr verfängt sich Tsihilin in einem dramatischen Geschehen, das vor mehr als 50 Jahren begann, und dessen Spuren letztendlich in einer Höhle unter dem Dorf zusammenfließen.

©2007 SAGA Egmont (P)2020 SAGA Egmont
Thriller
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Am relevantesten
Im ersten Viertel fand ich die Geschichte, die Vorstellung der Personen als auch die Idee spannend.
Dann erfolgten poetische Betrachtungen, welche ich als unpassend empfand.
Nicht per se, sondern die Situationen, in denen sie ausschweifend angebracht werden.
Dann plätschert die Story vor sich hin, eigentlich interessante Personen machen plötzlich sehr seltsame Dinge und es entstehen inhaltliche Widersprüche.
Ich konnte mich in den Protagonisten nicht hinein versetzen. Er und sein Handeln erschienen mir zunehmend absonderlich.
Im letzten Viertel waren dann alle Personen und deren Taten bizarr.
Verraten möchte ich inhaltlich nichts, jedoch anmerken, dass das eigentliche Kernstück real sehr unglaubwürdig und eigentlich unmöglich ist.
Ich war streckenweise an Platons Höhlengleichnis oder auch Art-Kino-Filme erinnert. Zum Beispiel auch an "Hinter dem Horizont" , "Dienstags bei Morrie" oder ähnliche Filme bzw. Bücher. Aufgrund der Idee, Freiheit aus einem inneren Gefängnis zu finden. Auf mich wirkte es metaphorisch-philosophisch-poetisch, aber leider war der Wille meines Erachtens stärker als der erzielte Erfolg. Die Story ist dafür zu dünn und dadurch wirkt es künstlich und gestellt. Die Emotionität war nicht herzustellen für mich.
Ein Spannungsroman ist es zuletzt jedenfalls nicht. Dafür ist die Handlung nach dem ersten Viertel zu vorhersehbar.

Teilweise sehr poetisch, aber nicht glaubwürdig

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