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  • Der Prozeß

  • Von: Franz Kafka
  • Gesprochen von: Martin May
  • Spieldauer: 7 Std. und 56 Min.
  • 4,0 out of 5 stars (17 Bewertungen)

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Der Prozeß Titelbild

Der Prozeß

Von: Franz Kafka
Gesprochen von: Martin May
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    Inhaltsangabe

    "Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." So beginnt der unvollendete, postum veröffentlichte Roman von Franz Kafka.

    Erzählt wird die Geschichte des Bankprokuristen Josef K., der an seinem 30. Geburtstag von einer mysteriösen Behörde der Prozeß gemacht werden soll. Vergeblich versucht er in der Folge herauszufinden, wessen er angeklagt wurde und wie er sich rechtfertigen könnte. Doch je mehr er seine Unschuld verteidigen will, desto tiefer gerät er in das grauenhafte Labyrinth einer surrealen Bürokratie mit undurchschaubaren Gesetzen, deren Sinn die "Sinnlosigkeit" ist. Von einer anonymen, für ihn unerreichbaren Gerichtsinstanz wird er schließlich in einem Prozess, von dem nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch er selbst ausgeschlossen bleibt, zum Tod verurteilt.
    Nie erfährt er, worin seine "Schuld" besteht. Dennoch fügt er sich diesem Urteil...

    (c) 2007 HörGut! Verlag

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    Unter dem Gesetz

    Nicht nur wer einmal vor Gericht erleben mußte, wie sein Gerechtigkeitssinn davon abhängt, ob ein Richter denselben empfindet und aus dem Gesetz herauszufiltern versteht, wird in Der Prozeß von Franz Kafka ein Stück Realität entdecken. Hilflos ist K seinen Richtern ausgeliefert, deren Bemächtigung im Dunklen bleibt. Vor allem sucht er den Grund zu ermitteln, weswegen er angeklagt wird, und muss je tiefer er in die Maschinerie vordringt, feststellen, dass diese vor allem um ihrer selbst Willen besteht. Die Handlung mit einer Parabel abzuschmettern, die viele sie vor allem im Gleichnis beim Torwächter gegen Ende der Handlung entdecken, drängt Kafka in die Ecke des Klassikers ab. Wohl analysiert, mit Deutungen behaftet und unschädlich gemacht. Dem Prozeß gelingt es, jedoch hochaktuell zu bleiben. Sei es als Beschreibung eines totalitären Systems, sei es in der religiösen Auseinandersetzung mit Schuld und Sühne, sei es als absurdes Spiel, als existentialistisches Nichts, fast jede geistige Strömung, Philosophie ist an dem Text haftbar gemacht worden. Der Leser wird sich in dem Labyrinth zurechtfinden, wenn er sich selbst darin spiegelt, eigene Erfahrungen einbringt, sie zulässt. Die Angst, die Enge, die Hilflosigkeit ist schleichend. Was Allgemeingültig dargestellt erscheint, erlaubt den direkten Zugriff auf Fragen, die die Menschheit sich sowieso stellt: Wieso bin ich auf der Welt? Um Gesetze zu befolgen, um sie zu missachten, um mich bestrafen, aburteilen zu lassen? Was geschieht mit mir, wenn ich zwischen die Räder falle? Kafka bietet uns einen faszinierenden Einblick in K’s Innenleben. Wer das Buch liest oder hört, bleibt nicht unbeschadet zurück.

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