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Der Pojaz

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Der Pojaz

Von: Karl Emil Franzos
Gesprochen von: Siegfried W. Kernen
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Über diesen Titel

Der junge Sender Glatteis hat es nicht leicht. Hin- und hergerissen zwischen seiner Herkunft aus dem jüdisch-orthodoxen Schtetl, seiner Sehnsucht nach der deutschen Kultur und seinem Traum Schauspieler zu werden, muss er sich für einen Lebensweg entscheiden.

Karl Emil Franzos, 1848 in Galizien geboren, beschreibt in seinem tragikomischen Bildungs- und Theaterroman Der Pojaz den Kampf um eine jüdische Emanzipation, die von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Siegfried W. Kernen gibt dem zu Herzen gehenden und zu Unrecht vergessenen Werk eine Stimme.

©2021 DAV (P)2021 DAV
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Ein herrlicher Text einfühlsam vorgetragen

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Ein wunderbares Buch über die Träume eines jungen Menschen, aus der Enge seiner Umgebung auszubrechen und das zu tun, was er wirklich will. Bei denkbar schlechten Voraussetzungen verfolgt er beharrlich sein Ziel und nimmt vieles auf sich. Seine kleinen Erfolge werden leider durch die Engstirnigkeit seiner Gemeinde wieder wettgemacht.
Anders als es die Besprechung andeutet, scheitert er letzendlich an seiner eigenen Gemeinschaft, die Neuem und Fremden ablehnend gegenübersteht. Unterstützung findet er bekommt er nur von ausserhalb.
Wirklich berührend und kongenial gelesen.
Davon bitte mehr

Ein zu Unrecht vergessenes Buch

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Das ist eine wunderbare Geschichte, die man immer wieder lesen kann. Voller Humor und oft sehr rührend, schließlich auch wirklich ergreifend. Franzos verstand es, alle Figuren, auch die, die kaum einmal kurz durchs Bild gehen so scharf zu zeichnen, dass man glaubt, man würde sie auf der Straße sofort wiedererkennen. Und er schildert sie so, dass man sie alle, selbst die tyrannischen Lehrer lieb haben muss. Man lernt eine Menge über das Judentum im Osten Europas in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, vor allem aber kann man großen Spaß an der Geschichte haben. Zumal sie wunderbar ausdrucksvoll und mit viel Humor vorgetragen wird.

Eine Kleinigkeit lässt einen Stern verloren gehen: Die Behauptung, es handle sich um eine ungekürzte Lesung, ist nicht zutreffend, Vielleicht ist es für die Lesung gar nicht schlecht, dass einige essayistische Verästelungen des Textes weggeblieben sind, aber das hätte ruhig vermerkt werden können.

Ein großartiges Buch wunderbar gelesen

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Großer Stoff, große Stimme, gute Produktion
Großes Kopfkino, tragisches Ende, aber gute Beschreibung einer anderen Welt

Grandios

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Eine nette Geschichte mit einem hervorragenden Vorleser. Leider hat die Geschichte aber zu wenig Tiefe, d h. viel hört man nicht über die Lebenswelt der Juden im Schetl, alles wirkt irgendwie zu gemütlich, zu unkompliziert, was es mit Sicherheit nicht war. Hier hätte der Autor, ein, wie man hört, bekennder Fan deutscher Kultur, schärfer einstellen müssen. Da dies aber nicht sein vordringliches Anliegen war, bleibt die Geschichte zu vordergründig.

Zu wenig Tiefe

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