Der Jesus-Deal
Das Jesus-Video 2
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Gesprochen von:
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Matthias Koeberlin
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Von:
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Andreas Eschbach
Über diesen Titel
Es ist schon fast zu spät, als er die Wahrheit erfährt: Tatsächlich steckt eine Gruppierung dahinter, von deren Existenz Stephen zwar weiß, von deren wahrer Macht er aber bis dahin nichts geahnt hat. Die Videokassette spielt eine wesentliche Rolle in einem alten Plan von unglaublichen Dimensionen - einem Plan, der nichts weniger zum Ziel hat als das Ende der Welt, wie wir sie kennen.©2014 Bastei Lübbe (P)2014 Lübbe Audio
Beschreibung von Audible
"Der Jesus-Deal (Das Jesus-Video 2)" von Bestseller-Autor Andreas Eschbach beginnt genau da, wo sein erster Thriller um die geheimnisvollen Filmaufnahmen vom Messias endet: mit dem Diebstahl des originalen Jesus-Videos. In der von Matthias Koeberlin meisterhaft gelesenen Fortsetzung geht es um Stephen Foxx' Suche nach den Dieben. Seine erste Vermutung, dass der Vatikan das unbequeme Material ein für allemal verschwinden lassen wollte, bestätigt sich nicht. Stattdessen kommt er einer Verschwörung auf die Spur, die nicht weniger will, als die gesamte Welt für immer zu verändern.
Wer den ersten Teil des Erfolgsromans von Andreas Eschbach mochte, wird von "Der Jesus-Deal (Das Jesus-Video 2)" begeistert sein. Hierfür sorgt nicht zuletzt die stimmliche Wandlungsfähigkeit des Sprechers Matthias Koeberlin, die dieses spannende Hörbuch zu einem Hochgenuss für Thrillerfans macht.
Wie man an den sehr gegensätzlich ausfallenden Rezensionen erkennen kann, spaltet „Der Jesus-Deal“ offenbar die Geister. Allerdings werden etliche, völlig falsche Informationen gegeben, weil die Intention des Romans gar nicht verstanden wurde. Das stiftet Verwirrung und ist sehr schade, denn das hat der Roman nicht verdient.
Fakt ist, um es vorwegzusagen, dass die ungekürzte Version von „Der Jesus-Deal“ für ausschließliche Thriller- oder Science-Fiction-Fans, die sich beim Autofahren nur mal schnell eine flotte Zeitreise-Geschichte anhören wollen, eher nicht geeignet ist. Für alle Hörer, die andere Bücher von Andreas Eschbach mögen, sich aber einfach nur spannende Unterhaltung wünschen und sich nicht gar so ausführlich mit Gesellschaftskritik auseinandersetzen wollen, ist vermutlich eher die gekürzte Version des Hörbuchs empfehlenswert.
Da es bis jetzt noch niemand so richtig formuliert hat, versuche ich mal zusammenzufassen, worum es in dem Roman eigentlich geht:
In „Der Jesus-Deal“ werden die gesellschaftspolitischen Machtstrukturen evangelikaler (NICHT evangelisch!) Christen in den USA aufgezeigt. In den Staaten leben zwischen 20 und 80 Millionen Menschen dieser Glaubensrichtung. Das sind nicht gerade wenig! Anschaulich wird thematisiert, wie durch Fanatismus, Gruppenzwang, Gehirnwäsche, Unterdrückung kritischen Denkens und Manipulation der nachfolgenden Generationen die evangelikale Doktrin nachhaltig in weiten Teilen der Bevölkerung verankert wird. Ja, es stimmt, dass dieser Teil des Romans sehr ausführlich ist, da Andreas Eschbach geduldig alle möglichen Facetten des Räderwerks darstellt. Aber langweilig finde ich das nicht, denn dieser Teil des Buches ist keine Science-Fiction, sondern Gesellschaftskritik an einer realen Institution mit fast unbegrenzter Macht auf der ganzen Welt. Ein richtig heißes Eisen, das Andreas Eschbach da mutig anfasst. Warum?
Einige bei Wikipedia aufgelistete berühmte Evangelikale sind z.B.: Billy Graham (Präsidentenberater) Jimmy Carter und, uuuuups, Condoleezza Rice (ehem.Außenministerin), sowie George W.Bush, der übrigens verwandtschaftliche Beziehungen zu 16 früheren Präsidenten hat.
Das „Armageddon“, das fanatische Evangelikale im „Jesus-Deal“ auslösen wollen, ist natürlich reine Fiktion und ein wichtiges Spannungselement im Roman. Aber vor dem Hintergrund der evangelikalen Glaubenslehre, wird es erschreckend glaubwürdig.
Des Weiteren geht es in dem Roman um Liebe, Angst vor dem Tod und welche Opfer jemand bereit ist, für einen geliebten Menschen zu bringen. Und was, wenn Jesus dieses über alles geliebte Wesen ist? Nun, wie viel Tod aus fanatisierter, religiöser Liebe entstehen kann, wird im „Jesus-Deal“ überzeugend dargestellt.
Das Buch strotzt nur so vor ironischen Anspielungen und bissigem Spott in Bezug auf allgemeine, sowohl aktuelle als auch vergangene politische und gesellschaftliche Themen. Wer sich für Weltpolitik nicht interessiert und wem der Nahe Osten egal ist, bei dem wird z.B. der Name „Whitewater“ für eine Söldnertruppe, die sich für keine Schweinerei zu schade ist, auch keine Glöckchen zum klingeln bringen. Andreas Eschbach hat, in seiner typischen Art, massenhaft dieser fiesen Anspielungen, oft kunstvoll „getarnt“ in salopp geführten Dialogen, in den Text eingebaut. Ein wenig Allgemeinbildung ist für das Verständnis allerdings Voraussetzung, sonst ziehen die Gimmicks unerkannt vorüber.
Außerdem darf man getrost davon ausgehen, dass Andreas Eschbach sich etwas bei der religiösen Terminologie, die er benutzt, gedacht hat. So muss man beim Hören natürlich alle Zitate an den Kapitelanfängen inhaltlich in Bezug zur Handlung setzen, wodurch man wichtige Infos erhält. Aber der Autor macht es dem Leser/Hörer nicht leicht. Ich hatte auch keine Ahnung, was z.B. die „Verpflichtung von Lausanne“ ist und bezweifle, dass viele Hörer sofort wussten, worum es da geht.
Aber das ist eine weitere Besonderheit von „Der Jesus-Deal“: Der Leser/Hörer darf und soll mitdenken und bekommt nicht alles bis ins Kleinste vorgekaut. Ich habe immer wieder gestoppt, zurückgespult und im Zweifel Sekundärliteratur oder Wikipedia konsultiert, um den Text besser verstehen und einordnen zu können. Ich finde das herrlich, mir macht das richtig viel Spaß! Aber ich kann auch verstehen, dass andere Hörer möglicherweise keine Lust dazu haben.
Meiner Meinung nach würde sich „Der Jesus-Deal“ hervorragend als interaktives ebook eignen. Da wäre dann sowohl der geschriebene Text als auch die Sprachspur integriert, es gäbe ergänzende Videos und bei den Zitaten und Statistiken gäbe es einen Link direkt aus dem Text zu den Quellen. Naja, Whispersync. for voice ist ja gerade neu und schon mal ein guter Anfang.
„Der Jesus-Deal“ ist genreübergreifend – all in one, sozusagen: Science Fiction, Thriller, Drama, Gesellschaftsstudie. Das bedeutet aber auch, dass die supertolle Zeitreise-Geschichte mit ihren vielen Verwicklungen und überraschenden Wendungen eben nicht den Großteil des Buches ausmacht, sondern sich erst aus den Grundlagen ergibt, die man im ersten, gesellschaftskritischen Teil des Buches erhält.
Andreas Eschbach beeindruckt allgemein dadurch, dass er sich traut, wie kaum ein anderer Autor, die echten großen Institutionen zu kritisieren, die Dinge beim richtigen Namen zu nennen. Er schreibt über anspruchsvolle, sozialkritische Themen, bleibt aber bodenständig durch die oft saloppe, stets allgemein verständliche Sprache und die Science-Fiction und Thriller-Elemente, die Spannung ins Geschehen bringen. Und er hat ein hervorragendes Gespür für brisante Themen.
Um es zusammenzufassen: Die ungekürzte Version von „Der Jesus-Deal“ ist an ein gesellschaftspolitisch interessiertes und kritisches Publikum gerichtet, das, darüber hinaus, Science-Fiction mag.
Wem das nicht liegt, der kann mit dem Buch nicht glücklich werden und sollte sich besser nach anderen Hörbüchern umschauen.
Zum Sprecher kann man sich nur subjektiv äußern, das ist nun einmal Geschmacksache. Und ich mag die Stimme und die Interpretation von Matthias Koeberlin einfach. Den „Jesus-Deal“ liest er vielleicht nicht ganz so engagiert wie den „Todesengel“, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.
Glaube, Liebe, Tod -
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Länger:
Schon das Jesus Video, das ich gelesen hatte, fand ich spannend. Auch die letzten Romane von Andreas Eschbach (Herr aller Dinge, Schutzengel, Ausgebrannt) fand ich klasse. Hier war ich überrascht, dass die Geschichte zu Beginn fast nur um Michael geht. Aber schon diese Story wird schnell spannend. Der nächste Part mit John Kaun ist fast noch besser. Und als dann noch Stephen Foxx daherkommt und das Finale einleitet wird es noch einen Ticken schneller, spannender.
Der Plot um die Zeitreise herum und die Zeitreise selbst ist klasse. Wie die Geschichte endet gefiel mir ausgezeichnet. Eine Gruppe möchte Jesus treffen - und in die heutige Zeit gleich mitnehmen, sollte das irgendwie möglich sein.
Matthias Köberlin liest gut, kann aber nicht ganz an die Klasse der besten Vorleser (Kuhnert, Nathan, Fröhlich, Nöthen) heranreichen.
Nochmal: Ich bin total begeistert von diesem Hörbuch. Als es zu Ende war habe ich noch lange darüber nachgedacht. Ich sage es ganz selten, aber hier hätte ich einen 6. Stern vergeben. Überragende Story!
Ach ja, bringt Jesus bitte auf dem Rückweg mit.
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Fortsetzungen erfolgreicher und eigentlich auch abgeschlossener Bücher haben es schwer. Vor allem, wenn sie auch noch vor oder während des ersten Buches spielen. Eschbach hat das ganz gut hinbekommen. Eventuelle Logikbrüche lassen sie verschmerzen. Vielleicht hätte er es sich einfacher gemacht, wenn er den Plot nur mit komplett neuen Figuren gestrickt hätte. Eine ganze Reihe bekannter Gesichter aus dem Ersten Band tauchen auch hier in wichtigen Rollen auf. Eschbach erzeugt damit ein Gespinst unzähliger Fäden, die überraschend wieder Auftauchen und unerwartete Verknüpfungen eingehen. Viele davon sind für die eigentlich Geschichte eigentlich nicht nötig. Das macht es aber auch vielschichtig und spannend.
Natürlich ist die Story etwas weit hergeholt, aber nur in dem Sinne, dass es bei der Durchführung wohl irgendwelche technischen Probleme gäbe, die wohl kaum wirklich lösbar wären. Aber wir haben hier ja kein Handbuch für Ingenieure, sondern einen spannenden Thriller. Typen, wie den megareichen Milliardär, gibt es bestimmt wirklich. Und auch den üblen Einfluss solcher Verblendeter auf die Politik. Das macht wirklich Angst und gibt sicher auch Grund zu berechtigter Sorge. Diesbezügliche Verschwörungstheorien füllen haufenweise Webseiten oder Bücher. Dieses Buch schlägt in die gleiche Kerbe und lässt dabei viele interessante und spannende Späne fliegen. Natürlich wird hier nicht verraten, ob das dann am Ende im Armageddon, im Paradies, der Hölle oder unserem ganz normalen Alltagswahnsinn endet. Von der Zeitreise und den damit verbundenen Aspekten mal abgesehen, ist die Geschichte auf jeden Fall sehr glaubhaft.
Schade ist, dass man über den Jesus, wie Eschbach ihn sich vorstellt, nicht viel mehr erfährt, als schon im ersten Buch. Vielleicht gibt es ja irgendwann noch einen dritten Band, der da mehr verrät. Ich würde mich freuen.
Schlussendlich hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen.
Auch die Lesung selbst. Matthias Koeberlin spricht zwar nicht ganz im Olymp der Sprecherwelt, aber trotzdem macht er es in meinen Ohren richtig gut.
Es bleibt überraschend
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Super Hörbuch
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Halten Sie die Hörbuch-Ausgabe von Der Jesus-Deal (Das Jesus-Video 2) für besser als das Buch?
Eschbach zum Gähnen, Sprecher Matthias Koeberlin superHabe bislang alle Eschbach Bücher mit Begeisterung gelesen. Aber dieses Buch ist leider viel zu lang, da es sich in unendliche viele Nebensächlichkeiten verliert. Zum Ende zu mal kurze Spannung, aber ganz zum Schluss wieder zum Einschlafen. Hier würde eine gekürzte Fassung mehr, statt weniger bringen. Eschbach 3 Sterne.
Der Sprecher Matthias Koeberlin macht seine Sache sehr gut. Vor allem liest er nicht zu schnell und betont die unterschiedlichen Personen hervorragend. Koeberlin 5 Sterne.
Weniger wäre besser
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