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Der Frauenmörder

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Der Frauenmörder

Von: Hugo Bettauer
Gesprochen von: Matthias Voigt
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Berlin, in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Kurz nacheinander verschwinden vier junge Mädchen. Der Chef der Kriminalpolizei Dr. Clusius glaubt nicht an einen Zufall. Er setzt den Vertragsbeamten Krause auf den Fall an, der seit fünf Jahren die kniffligsten, schwierigsten Fälle löst. Krause selbst hat ein Geheimnis von dem nur Dr. Clusius weiß. Als kurz nach Aufnahme der Ermittlungen ein fünftes Mädchen spurlos verschwindet beginnt die Fall deutschlandweites Aufsehen zu erregen. Krause steht vor seiner bisher schwierigsten Aufgabe.©1922 Gemeinfrei (P)2014 Prinzenbuch Krimis Traditionelle Krimis
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An dieser Stelle mal großes Dankedanke für die vielen Rezensions-"Verfolger" bei Audible! ich bin beeindruckt und ganz verschüchtert - dabei schreib ich so selten über Bestseller...
So auch diesmal - man könnte hier eher von einem Longseller sprechen. Hugo Bettauer war eins der ersten Nazi-Opfer der Literaturgeschichte (1925 von einem NSDAP-Mitglied erschossen) wurde vor allem bekannt durch den Roman "Die freudlose Gasse" (verfilmt mit Greta garbo) und die bestürzend realitätsnahe Dystopie "Die Stadt ohne Juden".
Ein großer Erfolg war auch diese kleine satirische Krimimalkomödie hier, deren Stil ein bißchen an Kästners Romane (für Erwachsene) erinnert. Fünf attrakive Frauen sind verschwunden - und ein Kriminalkommissar macht sich auf die Suche im turbulenten Berlin der 20er Jahre.
Vor drei Jahren habe ich hier die umwerfend grandios gelesene Version von Ulrich Tukur gehört. Besser gehts nicht. Einziges Manko: Gekürzt. Ich wollte bei dieser hübschen Angelegenheit aber keine Zeile verpassen, und so bin ich auf diese Fassung gestoßen.
Klar - Matthias Voigt ist kein Tukur. Seine keifenden Berliner Matronen wirken nicht so lustig. Sein Ton ist nicht ganz so kabarettistisch. Aber auch er macht seine Sache gut, legt mehr Ernst in die Angelegenheit, und grade die letzte Stunde ist ihm wunderbar gelungen. Wer pfiffiges aus den 20ern mag, wird zufrieden sein. Der Roman ist es jedenfalls wert, gehört zu werden.

Hübsche Farce aus den 20ern

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